Selbstfahrende Busse

15. September 2017 09:46; Akt: 15.09.2017 09:46 Print

Statt «Olli» kommt ein anderer Bus nach Zug

Die Testphase für die selbstfahrenden Shuttles in Zug verzögert sich. Weil der Hersteller die Anforderungen nicht erfüllt, soll ein anderer Bus zum Zug kommen.

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Soll den selbstfahrenden «Olli» ersetzen: Der autonome Shuttlebus EZ10, genannt «Milo». (Bild: Wikipedia/ Rama)

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Gross war die Ankündigung im Frühling, als SBB, Mobility, die Zuger Verkehrsbetriebe (ZVB), der Technologie-Cluster Zug und die Stadt Zug den selbstfahrenden Bus «Olli» vorstellten. «Das ist die Mobilität der Zukunft», sagte SBB-CEO Andreas Meyer damals.

Die Zukunft lässt jedoch noch etwas auf sich warten: Anstatt wie angekündigt im Sommer soll die Pilotphase nun in der ersten Hälfte 2018 beginnen. Und: Anstatt «Olli» soll der Bus EZ10 der Firma Easy Mile zum Einsatz kommen, wie die SBB am Freitag mitteilten.

Shuttle wird getestet

«Nachdem der ursprüngliche Hersteller nicht den Anforderungen in der Umsetzung entsprechen konnte, wechselt das Projekt den Fahrzeughersteller», heisst es in der Mitteilung. Dieser wurde bereits «über ein Dutzend Mal erfolgreich auf der ganzen
Welt eingesetzt und in unterschiedlichen Szenarien getestet.»

Bis der selbstfahrende Shuttle zum Einsatz kommt, wird er ausgiebig getestet. Der erste Shuttle wurde bereits Ende August geliefert. Der zweite soll in der ersten Hälfte von 2018 folgen. Danach sollen zwischen dem Bahnhof Zug und dem Technologie-Cluster Fahrten mit Passagieren durchgeführt werden. Zuvor muss aber das Bundesamt für Strassen (Astra) noch grünes Licht geben.

Die Präsentation von «Olli» im vergangenen März (Video: gwa).


(gwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sparender Zuger am 15.09.2017 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Olli ade

    Muss etwas unbedingt um jeden Preis durchgeboxt werden? Wenn ich höre sparen dann kann ich das nicht ernst nehmen. Oder gilt das nur bei den Arbeitern?bei den Politikern nicht? Muss jemand noch ein Denkmal setzen?

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  • Moneymaking und Kollegen am 15.09.2017 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    @Sparender Zuger

    Sie haben falsch verstanden. Gespart wird bei denen, die sich nicht wehren können, respektive keine Macht haben. Wenn ichzum zigtenmal beobachten kann, wie hier ein Trottoir an hässlicher Strasse am Stadtrand mit den allerteuersten, Luxuspflastersteinen besetzt wird, erinnert mich das immer an alle anderen Luxusbauten, Ausstattung, usw. bei denen absolut grund- und nutzlos auf allerhöchsten Niveau geklotzt wird. Manche munkeln, es hätte damit zu tun, dass die Zuger "Baufritzen", sich regelmässig zum Znacht (und anderem) mit den machthabenden Zugern Politikern treffen... (Bauleute-Zunft Zug)

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  • Patrick Zürcher am 15.09.2017 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitsplätze?

    Und wieder ein Computer der Arbeitsplätze wegnimmt bei steigender Bevölkerungszahl. Und die Menschheit freut sich noch drauf....

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Citaro_96 am 17.09.2017 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beruf

    Wieder ein Beruf der verschwindet....

  • alice.gurini am 17.09.2017 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    richtig

    da würde ich mitfahren !so von Oberwil nach Baar !gerade Strecke überall halt wo man will !einfach drücken !das wäre eine Entlastung für Busse

  • Barcelona am 17.09.2017 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Seid mal ehrlich

    Ich habe einen sehr grossen Teil der Entwicklung von Technik und Elektronik erlebt. Vor jeder kleinsten Erneuerung gab es ein Riesendebakel wegen dem Verlust von Arbeitsplätzen. Dass aber in den letzten 50 Jahren viele Berufe verschwunden sind (Arbeitsplätze) und neue geschaffen wurden, davon spricht niemand. Die Arbeitslosenzahlen sind eher tiefer. Was uns fehlt sind Arbeitsplätze für Hilfsarbeiter die aus verschiedenen Gründen keinen Beruf erlernen können. Den Lauf der Zeit kann niemand aufhalten.

  • Andie am 17.09.2017 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zuviel des Guten

    So ein Bus ist ein Grund mehr, ein eigenes Auto selbst zu fahren.

  • El Cid am 16.09.2017 00:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wake up

    Und ein weiterer 100% Flop des SBB Chefs. Trotzdem wird er weiter fantasievolle Projekte bringen und Geld damit verschleudern.

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