Ex-SVP-Politiker

03. Oktober 2011 22:20; Akt: 03.10.2011 22:28 Print

Zu Unrecht als Frauenhändler bezeichnet

von Daniela Gigor - SP-Kantonsrat Lathan Suntharalingam ist wegen übler Nachrede verurteilt worden. Er hatte behauptet, der Ex-SVP-Mann René Kuhn habe mit Frauen gehandelt.

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Ex-SVP-Mann René Kuhn.

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Die Staatsanwaltschaft Luzern hat den SP-Kantonsrat und Nationalratskandidaten Lathan Suntharalingam zu einer bedingten Geldstrafe von 1600 Franken und einer Busse von 500 Franken verurteilt. Suntharalingam hatte 2009 dem damaligen SVP-Grossstadtrat René Kuhn mehrmals öffentlich vorgeworfen, in der Vergangenheit ein Frauenhändler gewesen zu sein und Geld veruntreut zu haben. Suntharalingam wurde zudem dazu verknurrt, den Strafbefehl in zwei Zeitungsinseraten zu veröffentlichen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Suntharalingam will den Fall weiterziehen. Für Kuhn ist klar: «Entweder ist es Wahltaktik von Suntharalingam, um Zeit zu gewinnen, oder er sieht nicht ein, dass er etwas falsch gemacht hat.» Dem widerspricht Suntharalingam: «Ich ziehe das Urteil weiter, weil ich nicht Urheber der Vorwürfe war, sondern lediglich Artikel aus Tageszeitungen zitiert habe, die von Kuhn nicht eingeklagt worden sind.»

Dass Suntharalingam Kuhn der Veruntreuung bezichtigte, bleibt dagegen straffrei: Das Gericht hat dieses Verfahren per Einstellungsverfügung abgeschlossen. Ein Teil der Gerichts- und Anwaltskosten muss laut Suntharalingam Kuhn übernehmen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter U. am 04.10.2011 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Keine eigene Meinung

    Toll, hat nicht mal eine eigene Meinung. Muss Zeitungen zitieren. Wie sieht wohl ein Wahlprogramm aus ? Hat dies auch eine Zeitschrift entworfen ?

  • Joachim Troxler am 05.10.2011 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Strafbefehl vs. Richtigstellung

    "Suntharalingam wurde zudem dazu verknurrt, den Strafbefehl in zwei Zeitungsinseraten zu veröffentlichen." Das ist das was ich am ganzen am Bedenklichsten finde. Dass der Kläger auf so Ideen kommt ist ja nicht weiter verwunderlich, wenn ein Gericht dem aber noch stattgibt jedoch schon. Eine Richtigstellung in Form eines Zeitungsartikels wäre angebrachter. Aber solange sich die Politiker mit Grabenkämpfen beschäftigen machen sie wenigstens nichts dümmeres.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Joachim Troxler am 05.10.2011 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Strafbefehl vs. Richtigstellung

    "Suntharalingam wurde zudem dazu verknurrt, den Strafbefehl in zwei Zeitungsinseraten zu veröffentlichen." Das ist das was ich am ganzen am Bedenklichsten finde. Dass der Kläger auf so Ideen kommt ist ja nicht weiter verwunderlich, wenn ein Gericht dem aber noch stattgibt jedoch schon. Eine Richtigstellung in Form eines Zeitungsartikels wäre angebrachter. Aber solange sich die Politiker mit Grabenkämpfen beschäftigen machen sie wenigstens nichts dümmeres.

  • Peter U. am 04.10.2011 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Keine eigene Meinung

    Toll, hat nicht mal eine eigene Meinung. Muss Zeitungen zitieren. Wie sieht wohl ein Wahlprogramm aus ? Hat dies auch eine Zeitschrift entworfen ?

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