Bleiberechtdemonstration

17. November 2012 18:59; Akt: 17.11.2012 19:06 Print

300 Luzerner fordern Stopp der Ausschaffungen

Ein «Bleiberecht für alle überall» wurde in der Luzerner Innenstadt bei einer Kundgebung skandiert. Ziel der Demonstranten ist ein Stopp der Ausschaffungen und eine Legalisierung der Sans-Papiers.

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300 Personen gingen in Luzern für das Bleiberecht auf die Strasse. (Bild: Leser-Reporter)

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Rund 300 Personen haben am Samstagnachmittag in Luzern ein «Bleiberecht für alle überall» gefordert. Die meist jungen Demonstrantinnen und Demonstranten verlangten einen Stopp der Ausschaffungen und eine Legalisierung der Sans-Papiers.

Die Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer kritisierten, die Schweiz lasse nur Hochqualifizierte und Reiche ins Land. Jeder Mensch solle aber frei entscheiden können, wo auf dem Planeten er leben wolle.

Die Kundgebung durch Luzern, die rund zwei Stunden dauerte, verlief weitgehend in geordneten Bahnen. Einzig beim Bahnhof flogen ein paar Gegenstände und drohte eine Eskalation. Mehrere Hauptstrassen mussten wegen des Umzugs kurzfristig gesperrt werden.

Demo nach Ladenschluss

Der Grossteil der Demonstration fand aber in menschenleeren Strassen und Gassen statt, weil die Stadt die Veranstaltung erst ab 16 Uhr zuliess. Um diese Zeit schliessen in Luzern samstags die Läden. Es habe während der Einkaufszeit zu viele Menschen in den engen Gassen der Altstadt, argumentierten die Behörden.

Die Organisatoren erhoben gegen die Beschränkung eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Der Fall ist noch hängig.

(sda)


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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hubert am 19.11.2012 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Unmenschliche Abschiebepraxis?

    Oder unmenschliche Einwanderungspraxis? Ist es das wogegen die demonstrierten? Mit Symbolen (Hammer und Sichel) unter denen dutzende von Millionen Menschen ermordet wurden... Ganz schön unmenschlich diese Demonstranten. Die Damen und Herren dürfen ja gerne einmal erklären, wie wir mit den Heerscharen von Afrikanern leben sollen, welche ihre erwünschte Politik ins Land bringen würden. Im besten Fall sind das ahnungslose Kinder, im schlimmsten böswillige Zerstörer, diese Demonstranten. Für so was Stau zu produzieren lässt sich mit der Meinungsäusserungsfreiheit fast nicht mehr rechtfertigen.

  • Rubens Mirella am 19.11.2012 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Komische Wahrnehmung

    Entweder wurde ihr Asylgesuch abgelehnt oder sie sind einfach illegal eingewandert. Im ersten Fall wird es seinen Grund haben. Dann untertauchen, schwarz arbeiten, keine Steuern zahlen, gutgläubige Schweizer für ihre Zwecke einspannen und sich erdreisten legalisiert zu werden; respektive direkt in die Sozialhilfe zu wandern. Und unsere Linken und Netten unterstützen sie nach Kräften, ist ja schliesslich ihre zukünftige Clientèle und der Stutz kommt vom Staat (von uns). Was zuerst wahr, illegales Handeln wird völlig ausgeblendet.

    • Sandro Hofstetter am 20.11.2012 09:30 Report Diesen Beitrag melden

      Komische Wahrnehmung von ihnen?

      wie man sich über solche schwachen MitbürgerInnen empören kann??? also ob die viele Steuern bezahlen müssten, machen sie doch mal was gegen die Sozialschmarozer der üblen Sorte, nämlich die Millionäre welche so zu sagen gar keine Steuern bezahlen, aber dick Geld auf dem Konto anhäufen. Diese Logik ist wohl zu viel für so ein bescheidener Schweizer wie sie es sind. sie könnenten ja also Kompensation in ein Land gehen wo man verfolgt wird.. mal schauen ob sie bleiben!

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  • Steve Meyer am 19.11.2012 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Einverstanden

    Heisst 300 Demonstranten und 300 abgewiesene die bleiben können - zu Hause bei den Demonstranten. Ihr sorgt für sie, zahlt für sie und geht sie auf dem Polzeiposten abholen wenn nötig.

    • A. Bucher am 19.11.2012 15:52 Report Diesen Beitrag melden

      zu Hause

      Bin genau deiner Meinung. Habe mich auch schon gefragt, ob all diejenigen die gegen die Auschaffung sind diese gerne bei sich zu Hause bewirtschaften wollen. Wünsche auf jeden Fall viel Spass :-)

    • Peter Habegger am 19.11.2012 19:19 Report Diesen Beitrag melden

      Laaaaaaangweilig

      Langweiliges ewig gleiches Geplärr vom "Guckt doch selber". Gehst du für mich ins Obligatorische und zahlst meine Steuern für den neuen Gripen? Was du vorschlägst machen wir nämlich schon, mein altkluger Kollege. Aber wir wollen was dafür - also: am liebsten den Gripen-Beitrag übernehmen, macht ca. 3470.- pro Jahr. Ok?

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  • Luar am 18.11.2012 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Bleiberecht für alle?

    Wer einen Job hat,für sich selber sorgen kann und keine kriminellen Absichten hat ja.Wer unsere Demokratischen Gesetzte missachtet,Straftaten begeht und nicht arbeitet muss wieder in seine Heimat zurück,das aber sofort! Wir haben auch Schweizer die unserer Unterstützung bedürfen,für die demonstriere ich!

    • CH-Bürger am 19.11.2012 11:58 Report Diesen Beitrag melden

      Bleiberecht für alle?

      Bin vollständig einverstatden. Nur sollten bei erwischten Kriminaltouristen die Verurteilung und der Rückschub schneller vor sich gehen. Wir wollen sie ja nicht durchfüttern.

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  • P-A Bertholet am 18.11.2012 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, aber:

    Diejenigen die sich korrekt verhalten und unsere Gesetze respektieren sollen von mir aus das Recht erhalten hier zu bleiben, solange sie gewillt sind, für sich selbst zu sorgen. Die Kriminelle aber sollen Raus und zwar sofort, ein für alle mal und für immer!

    • Fabiola am 19.11.2012 10:59 Report Diesen Beitrag melden

      Platzmangel

      Nö, wir sind zu klein um alle hier zu behalten. Ich habe keine Lust in einer Grossstadt von Basel bis Lugano und St. Gallen bis Genf zu wohnen. Zudem ist das hier gutes Land und soll nicht mit Beton sondern mit Lebensmittel "zugepflastert" werden Nein, wir Schweizer sind nicht verantwortlich für starke Geburtenländer. Ich habe auch 2 Kinder die eine Zukunft haben sollen!

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