Steinhausen

17. April 2018 12:18; Akt: 17.04.2018 16:29 Print

Brand wegen falsch entsorgter Feuerzeuge

Ein Mitarbeiter einer Entsorgungsstelle gab einen Posten Feuerzeuge nicht in den Sondermüll, sondern in den Güsel. Dieser geriet in Brand. Nun gabs 2000 Fr. Busse für den Mann.

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Im Ökihof Steinhausen brannte es, weil dort Feuerzeuge falsch entsorgt wurden. (Bild: zg.ch)

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Einem Mitarbeiter des Ökihofes Steinhausen ist kürzlich ein Strafbefehl über 2000 Franken ins Haus geflattert. Er wurde von der Zuger Staatsanwaltschaft verurteilt, weil er Feuerzeuge nicht ordnungsgemäss entsorgt hatte.

Die Vorgeschichte: Am Morgen des 13. Januar 2018 betrat ein Ehepaar den Ökihof Steinhausen. Die beiden hatte eine Feuerzeugsammlung von 500 bis 1000 Stück in drei Schachteln dabei, welche sie entsorgen wollten. Sie übergaben die Feuerzeuge einem Mitarbeiter, der als Stichprobe drei Feuerzeuge prüfte. Alle brannten, eines der Teile soll gar eine 15 Zentimeter hohe Stichflamme produziert haben, berichtete die «Zuger Zeitung». Dennoch gab der Mitarbeiter die Feuerzeuge in die normale Abfallpresse.

Beim Feuerzeug-Pressen entzündete sich Mulde

Als die 1000 Feuerzeuge gepresst wurden, entstand prompt ein Brand. Die Feuerwehr konnte diesen zwar rasch löschen, am Gebäude des Ökihofs entstand aber ein Schaden von 3500 und am Abrollcontainer-Transportsystem einer von 2500 Franken.

Im Strafbefehl der Staatsanwaltschaft heisst es, der Mitarbeiter habe die Vorschrift missachtet, die Feuerzeuge im Sondermüll zu deponieren. Das Feuer im normalen Güsel sei für ihn vorhersehbar gewesen. Er wurde deshalb der Verursachung einer Feuersbrunst schuldig gesprochen.

(20 Minuten)

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