Christbaummarkt

18. Dezember 2012 18:46; Akt: 18.12.2012 18:46 Print

Christbaumverkäufer fürchten Verlustgeschäft

von Irene Reis - Die Standmieten werden teuerer, der Christbaummarkt kleiner. Kunden in Luzern sind betrübt. Jetzt wird nach Ideen gesucht, wie man den Standplatz und damit den Mietpreis künftig verringern könnte.

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Christbaumverkäufer Oswald Isenegger (rechts) und Stefan Müller verkaufen seit Jahren Bäume am Quai. (Bild: Irene Reis)

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Der romantische Christbaummarkt am Schweizerhofquai wird immer kleiner. «Von den früheren acht Anbietern stehen heute noch vier hier», sagt Verkäufer Oswald Isenegger. Grund: Die Mieten für die Plätze sind teilweise bis fast ums Fünffache gestiegen; sie werden neu pro Quadratmeter verrechnet.

Die verbleibenden Anbieter haben damit zu kämpfen: «Stimmt das Wetter nicht, macht man ein Verlustgeschäft», sagt Josef Kost. Ideen, wie man den Standplatz und damit den Mietpreis künftig verringern könnte, sind vielseitig: Ein Verkäufer habe die Idee, mit einem Hochregal Platz zu sparen, so Kost. Oder man miete weniger Fläche und führe öfter Bäume zu. «Auch ich werde verkleinern müssen, wenn sich an den Mietpreisen nichts ändert», so Isenegger.

Die neuen Preise wurden vom Parlament beschlossen; «im Rahmen der rechtlichen Grundlagen sind wir den Anbietern so weit als möglich entgegengekommen», sagt Daniel Deicher, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen. Zudem habe man die Verkäufer gefragt, was sie davon halten würden, den Markt künftig zeitlich zu kürzen, um die Mietkosten zu senken. Kost und Isenegger können sich dies vorstellen – der Markt also könnte weiter schrumpfen, räumlich und zeitlich.

Kundin Annelies van de Ven sagt dazu: «Schade, dass der Markt schon jetzt nur noch halb so gross ist wie früher.»

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