Luxus pur am Bürgenstock

14. September 2017 17:19; Akt: 14.09.2017 17:19 Print

Das Herzstück des Hoteldorfs ist nun offen

Nach neunjähriger Bauzeit ist das Fünfsterne-Hotel auf dem Bürgenstock in Nidwalden eröffnet worden. Es bietet Vielfalt und Luxusangebote jeder Art.

Impressionen vom Bürgenstock Hotel (Video:jas)
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Das Luxushotel- und -residenzen-Resort Bürgenstock eröffnete nun auch sein Fünf-Sterne-Hotel: «Wir sind bereit. Heute reisen die ersten Gäste an», sagt der Direktor der Bürgenstock-Anlage, Robert Herr, am Donnerstag. Am Eröffnungstag wurden bereits 30 Reservationen entgegengenommen. Das Hotel hat 102 Zimmer und Suiten.

«Wir sind mit der heutigen Teileröffnung des Bürgenstock Resorts auf der Zielgeraden», so Bruno H. Schöpfer, Managing Director Bürgenstock Selection. Er ist sichtlich stolz, dass das Hotel nun seine Tore für Gäste aus der ganzen Welt öffnet. «Zwischendurch hatte ich auch Zweifel», gibt er zu. Gleichzeitig betont er, dass seine Vision, ein «Hoteldorf» zu errichten, das internationales Ansehen erlangen will, kühn war. Das Hotel werde schon heute als «globaler Trendsetter» gesehen, sagt Schöpfer. Hartnäckigkeit und Widerstandsfähigkeit haben dazu beigetragen, dass dieses Projekt umgesetzt werden konnte. «Wir sind gespannt auf die ersten Eindrücke der Gäste», sagt Herr.

Spektakuläres Restaurant

Für das Restaurant Ritzcoffier konnte 3-Sterne-Koch Marc Haeberlin gewonnen werden. «Wir werden uns auf die alte klassische französische Küche stützen, aber auf neue Art», sagt er. Der Spitzenkoch ist schon heute sicher: «Das Restaurant wird Erfolg haben.» Insgesamt gibt es im Bürgenstock Resort 12 Restaurants, in denen 900 Gäste verköstigt werden können. Darunter ein «spektakuläres Restaurant», wie Robert Herr betont: Das Spices Kitchen bietet neben einer offene Showküche mit fernöstlichen Gerichten einen herrlichen Panoramablick über den Vierwaldstättersee und die Berglandschaft.

Suiten ab 19'000 Franken im Monat

Ganz fertig ist das Paradehotel aber noch nicht. Die Präsidentensuite ist noch im Bau und der Spa-Bereich öffnet erst im Oktober. Dennoch ist ein Grossteil der Hotels und Freizeitanlagen nun in Betrieb. So etwa die drei Tennisplätze. Die zwei Indoor-Tennisplätze können auch für Events und Bankette verwendet werden. Auf dem Gelände finden sich auch viele Geschäfte mit einem vielfältigen Angebot. Auch Büroräume und 28 Suiten im Grand Residence Suites (Preis: ab 19'000 Franken im Monat) können gemietet werden. Die Standseilbahn wurde für eine unkomplizierte Anreise der Gäste neu gebaut.

Auch Tagestourismus ist willkommen

Am Bürgenstock Resort wurde neun Jahre lang gebaut. Es benötige 147 Baubewilligungen sowie Vorgaben des Denkmal- und Landschaftsschutzes. Für Bruno Schöpfer steht fest: «Es sind nicht nur Hotelgäste willkommen. Auch Tagestouristen werden von uns auf dem Bürgenstock empfangen.» Er rechnet mit etwa 100 000 Tagesausflüglern pro Jahr.

(jas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ursula am 14.09.2017 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gerade gesehen

    Sehr imposant ausser dem Glaspalast. Wir waren gerade oben und haben uns mit Personal der Anlage unterhalten welche sehr stolz sind. Ausserdem sehen auch die Bauten fürs Personal ausgesprochen gut aus. Viel Erfolg dem neuen Resort. Wird wohl nicht ins Budget des Normal Bürgers passen.

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  • Tomson1994 am 14.09.2017 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schön aber ?

    Schön... aber wer macht denn diese Videos? 'Chillen' 'Hammer' Aussicht, könnte man schon professioneller gestalten. Aber was weiss ich schon ;)

  • G.Streichler am 14.09.2017 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Bürgenstocksandalen?

    Ob da Herr und Frau Schweizer mit Bürgenstocksandalen willkommen sind?

Die neusten Leser-Kommentare

  • schoggifresser@gmail.com am 15.09.2017 22:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ersatz

    Das eine (Walensee) Resort ist Konkurs, ein 'ersatz" ist auf dem Bürgenstock neu eröffnet worden....

  • Ton Ton am 15.09.2017 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Geld darf man alles

    Für Geld darf man alles: Die einen lassen die Gotthardstrasse sperren, um "sportlich" und ungestört von den Eingeborenen den Pass zu überqueren, die andern kaufen sich den Berg, um ihn zu einer Enklave der Scheichs zu machen. Lex Frugaler? Nie gehört. Dann werden noch alles lukrativen Firmen an ausländische Grossunternehmen verhökert, und mit dem eingenommenen Zaster lebt es sich ein paar Monate sehr gut. Dann ist das Geld alle und alle Ressourcen sind weg. Was bleibt? Kellnern im Luxusressort zu Hungerlöhnen. Botendienste, etc. Schade, dass man die CH wegen kurzfristigem Gewinn so veräussert.

    • Der Pendler am 15.09.2017 17:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ton Ton

      Auch schon mal in Qatar oder so gewesen ??? Jetzt hinterfragt jeder alles und jeden det mit diesem Ressort etwas zu tun hat. Aber Fakt ist auch ch Investoren hatten die Möglichkeit und was haben die gemacht ????

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  • Siktirmek am 15.09.2017 10:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Wow; entspricht genau meiner Vorstellung; gechillt die Aussicht geniessen. Werde mal ein Kaffee trinken gehen:)

  • marc@ 78 am 15.09.2017 09:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu teuer

    ich finde es ist ein bisschen übertriebe was die kosten anbelange.Normale leute die ein bisschen weniger geld haben können dies nicht leisten eigendlich schade

    • Makatitom am 15.09.2017 13:30 Report Diesen Beitrag melden

      Eigentlich nicht schade,

      wenn man bedenkt, dass von jedem Franken, der dort ausgegeben wird, 60 Rappen an den IS gehen

    • Der Pendler am 15.09.2017 20:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Makatitom

      Schon vergessen dass die Christen in name Gottes Kinder getötet haben, in fernen Länder (zb. Südamerika und und und... ) Eingebohrene ungebracht haben und der Holocaust ist auch von einem christlichen Volk verübt worden. Wer in einem Glaswürfel sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

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  • Positiv am 15.09.2017 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu glatt...

    nicht mein ....

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