Fasnachtszeitung

31. Januar 2013 17:46; Akt: 31.01.2013 19:01 Print

Der «Knallfrosch» haut der Elite eins auf den Deckel

von Daniela Gigor - Die Fasnachtszeitung der Luzerner Wey-Zunft feiert ihre zehnte Ausgabe. Der neuste «Knallfrosch» nimmt auch heuer vor allem Politiker auf die Schippe. Eine echter Lachgarant.

storybild

Die Titelseite des Knallfroschs 2013 (Bild: Wey-Zunft Luzern)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die sogenannte Niederkunft der einzigen Luzerner Fasnachtszeitung «Knallfrosch» ist gestern im Beisein von vielen Schaulustigen an der Pilatusstrasse gefeiert worden. Der zehnte Jahrgang steht unter dem Motto Märchen. Robert Mathis, Zunftmeister der Wey-Zunft, die den «Knallfrosch» herausgibt ist glücklich über die neuste 80 Seiten dicke Zeitung: «Es ist eine wahnsinnige Arbeit, die dahinter steckt, mit all den Beiträgen der Schreiber, Fotografen und Zeichner.»

«Stapi mit ausgelatschten Wanderlatschen»

Die «knallfreche Jubiläumsausgabe der Gebrüder Schlimm», rechnet schonungslos mit Stadt- und Regierungsrat ab und macht sich über Ereignisse und Personen lustig, die 2012 für Schlagzeilen im regionalen Blätterwald sorgten: So ist etwa zu lesen, wie Yvonne Schärli schreiend auf ihr Pult im Regierungsgebäude flüchten musste, weil sich eine Mäuseplage im altehrwürdigen Gemäuer eingenistet hatte. Der neue «Roth»-Stift Stapi macht mit Sparübungen nicht nur in der Bevölkerung und Politik von sich reden: Wie ein Foto beweist, soll er «mit derartig ausgelatschten Wanderlatschen durch die Gegend geschlurft sein, dass er dabei die Sohlen verloren» hatte. Ursi Stämmer-Horst hat von den Knallfrosch-Autoren mehrere «Kosenamen» erhalten und die schreibende Gilde mehrfach in die Tasten hauen lassen – etwa wegen den Regeln oder Umfragen zur Fasnacht oder weil sie im Wahlkampf um das Stadtpräsidium gegen Stefan Roth den Kürzeren zog.

FCL.TV
Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen