Zu gefährlich

14. Juni 2017 09:51; Akt: 14.06.2017 13:49 Print

Himmelslaternen sind jetzt vielerorts verboten

Am Nachthimmel sind sie schön, aber sie sind den Behörden zu risikoreich: Himmelslaternen können Brände verursachen und Tiere gefährden.

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Zu gefährlich: In einigen Gemeinden sind Himmelslaternen verboten. (Bild: Wikipedia)

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In der Gemeinde Freienbach ist es ab 1. Juli verboten, Himmelslaternen steigen zu lassen. Der Gemeinderat begründet das generelle Verbot mit dem Schutz von Landwirtschaft und Natur.

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Wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilte, sind vermehrt Anfragen für das Steigenlassen von Himmelslaternen eingegangen. Eine Rechtsgrundlage, dies zu erlauben oder zu untersagen, fehlte aber bislang.

In anderen Gemeinden gilt das Verbot schon

Der Gemeinderat hat nun entschieden, aufgrund des Gefahrenpotentials das Steigenlassen von Himmelslaternen ganz zu verbieten. Gemäss der Mitteilung gilt ein solches Verbot etwa auch am anderen Ufer des Zürichsees, in Rapperswil-Jona SG, aber auch in Hinwil ZH, Zürich oder den Kantonen Freiburg und Graubünden.

Bei Himmelslaternen wird mittels eines Brenners Luft erhitzt, die den Ballon steigen lässt. Der Ballon besteht meist aus leichtem Papier, Metall und Holz.

Restmaterial ist gefährlich für Tiere

Die Rückstände behinderten im Landwirtschaftsland das Mähen, könnten bei der Gras-, Silo und Heuproduktion ins Futter gelangen und bei Nutztieren gefährliche Verletzungen verursachen, teilte der Gemeinderat mit. Am Seeufer beeinträchtigten die Abfälle die Brutplätze. Nicht zu unterschätzen sei ferner die Brandgefahr, die von Himmelslaternen ausgehen könne.

(mme)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Miriam G. am 14.06.2017 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Auch gleich verbieten

    Das Gleiche bitte für die Ballons, welche gerne in Massen losgelassen werden und sich die Verursacher nix um die Entsorgung kümmern. Liegt dann iwo in der Natur rum. Muss nun wirklich nicht sein.

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  • Jammer am 14.06.2017 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur Müll

    Gefährlich ist wohl ein wenig übertrieben. Aber einmal in Asien, habe ich ca. 50 von diesen Dingern aus dem Meer gefischt, dass ist schon eher traurig.

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  • Anton Keller am 14.06.2017 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Konsequenzen, tja

    Vielen Nachtlaternen-Starter sind die Konsequenzen wohl nicht bekannt, welche die offenen Feuer bei Landung anrichtenn können. Es sieht schon hübsch aus, aber das Verbot sehe ich als notwendig an. An eine Drachenschnur nehmen wäre eine Möglichkeit aber wohl nicht hübsch genug.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Andie am 17.06.2017 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles verbieten

    Am besten gleich mal alles verbieten. Viel bleibt ja dafür nicht mehr zu tun. Danach kann man ja schauen, ob irgendwas vom Verbot ausgenommen werden könnte. Dies gibt dann wahrscheinlich nichts mehr zu tun. Vielen Dank den Schuldigen.

  • Gretel am 14.06.2017 19:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verdaungsstörung mit Todesfolge

    Am schlimmsten sind jene Modelle die noch feine Drähte haben. Die beim ernten von Gras und Mais das Fütter für Tiere verunreinigen und zu Tod führen können!

  • LLLL am 14.06.2017 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pfand

    Man könnte die Flugkörper ja mit einem Pfand belegen, so haben die Kinder die Möglichkeit sich das Taschengeld aufzubessern, und der Abfall wäre auch entsorgt. Ach habe ja vergessen, dass die heutigen Kinder ja Gagen erhalten und auf Taschengeld verzichten können. Wir haben früher noch diverses gesammelt und waren froh wenn es ein zäni oder es fünfzig hät gä.

  • weisser ritter am 14.06.2017 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    bio laternen

    wären denn biologisch abbaubare himmelslaternen eine alternative?

  • Susanne am 14.06.2017 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    In einigen Gemeinden verboten...

    Und wie gehts das, wenn ich in einer Gemeinde darf, in der Nachbarsgemeinde aber nicht, bei Wind von Gemeinde in Nachbarsgemeinde,...

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