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Luzerner Fasnacht
18. Dezember 2012 00:03; Akt: 18.12.2012 00:03 Print
Katholischer Brauch wird reformiert
von Lena Berger - Das Luzerner Fasnachtskomitee erfindet die Fasnacht neu. Auch Partygänger sollen mehr auf ihre Kosten kommen.
Die Luzerner Fasnacht soll ihre Traditionen bewahren - sich aber gleichzeitig immer wieder neu erfinden. (Bild: Keystone)
An der Fasnacht 2013 wird die Fritschifamilie nicht nur mit dem Urknall gebührend begrüsst – sondern erstmals auch pompös verabschiedet. Das neue Zeremoniell heisst «Tschau Fritschi ond of Wiederluege». Umjubelt von den Fasnächtlern wird das Oberhaupt der Zunft zu Safran am Güdisdienstag nachts bei der Jesuitenkirche ein Fischerboot besteigen und die Stadt so verlassen. «Bislang verschwand die Fritschifamilie nach dem Monstercorso diskret im Dunkel der Nacht – jetzt schaffen wir eine neue Tradition und verabschieden sie würdig», freut sich Bruno Spörri, Sprecher des Luzerner Fasnachtskomitees (LFK). Weiter findet die Wey-Tagwache erstmals nicht mehr auf dem Löwenplatz sondern wie der Urknall auf dem Kapellplatz statt. «Die Altstadt soll wieder das Zentrum der alten Fasnachtstraditionen werden», so Spörri.
Zudem hat das LFK auf 2014 die Errichtung eines Fasnachtzelts vor der Jesuitenkirche im Auge. Damit könne man gemäss dem «Fasnachtsfüerer 2013» vielleicht an die grossen Maskenbälle früherer Zeiten anknüpfen. «Wir möchten vor allem die Wirtschaft und die Anlässe in der Buobenmatt ausweiten. Diese platzt aus allen Nähten», erklärt Spörri. Für ihn ist klar: Die Fasnacht muss Traditionen bewahren – sich aber auch immer wieder neu erfinden. «Es ist wichtig, dass die Fasnacht auch den Bedürfnissen junger Partygänger gerecht wird.»
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Alle 4 Kommentare

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Fasnacht Luzern
Lieber mal das Saufffen und das Randalieren unter Kontrolle bringen ,auch der langweilige Umzug der Doppelt läuft zu einem schönen Grossen vereinen.
Immer zuerst informieren
Hmm, wenn ich mir anschaue, wie viel an "sportlichen" Events gesoffen und vorallem randaliert wird und da reden wir von mikrigen 5'000-15'000 Personen und von 90 Minuten Spielzeit. Da ist ja dann die Fasnacht doch heilig dagegen, wenn man bedenkt, dass viel mehr Personen also die paar Tausend sich in der Stadt einfinden und das 24 Stunden am Stück. Und betr. Umzüge vereinen: Bitte zuerst sich über Traditionen informieren. Eine Vereinigung der beiden Umzüge würde in 1 Mio Jahre nicht passieren und das ist auch gut so. Und die vielen tausend Personen an der Umzugsroute geben mir da recht.
Party, Party
vor allem wittert ja man ein neues Geschäft - der Rubel muss rollen, mehr nicht, die Schäden bezahlt ja dann der Bürger
Fasnacht Luzern
Da hast Du Recht vor 30 Jahren brauchte man an der Fassnacht keine angst zu haben auch gab es ganz tolle Restaurant es war lustig und der Umzug war toll 100,000 und mehr waren da heute nach der Tagwache ist ja schon tote Hosen.