Piktogramm-Kampagne

11. November 2012 18:57; Akt: 12.11.2012 11:33 Print

Luzerner Clubs wehren sich gegen KomasäuferLuzerner Clubs wehren sich gegen Komasäufer

von Gianni Walther - Mit einer neuen Kampagne bekämpfen Clubs übermässigen Alkohol-Konsum. Grosse Betriebe machen aber nicht mit.

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«Alkohol – wo ist für dich die Grenze?»: Mit dieser Kampagne wollen 12 Luzerner Clubs und der Verein Safer Clubbing derzeit übermässiges Trinken bekämpfen. «Da die Jugend­gewalt zurückgegangen ist, wollen wir den Schwerpunkt jetzt aufs Thema Alkohol legen», sagt George Antoniadis, Sprecher von Safer Clubbing. So zeigen Piktogramme auf dem Kampagnenplakat mögliche Auswüchse übermässigen Konsums wie Aggression oder Erbrechen. «Man soll Spass haben, die Party darf aber nicht überborden. Die Leute sollen dafür ein Gespür bekommen.»

Clubs wie Pravda und Vegas sind bei der Kampagne aber nicht dabei und verfolgen ihre eigene Strategie: «Wir versuchen etwa mit dem Shuttlebus zu verhindern, dass die Gäste betrunken fahren», sagt Phi­lipp Waldis, Betreiber der zwei Clubs. Auch das Barpersonal werde geschult: «Gäste, die schon zu viel intus haben, bekommen keinen Alkohol mehr», so Waldis. Auch das Opera macht bei der Kampagne nicht mit. Gestern konnte dazu aber niemand Stellung nehmen.

Piero Achermann, Betreiber vom Rok, unterstützt die Kampagne: «Übermässiger Konsum ist nicht gut. So können wir hoffentlich Aggressivität, Littering und Lärm mindern.» Dass man Gäste verscheucht, glaubt Achermann nicht: «Es ist besser für den Betrieb, wenn in Massen getrunken wird. Die Leute kommen eher wieder.»

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  • Claudia am 12.11.2012 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache der Klotz fliesst.

    Klubbesucher müssen eigentlich nur gut Zahlen können. Alles andere ist egal.

  • Barney am 12.11.2012 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    10 CHF für ein Bier!

    Ja, ja, 10 CHF für ein Bier 18 CHF für einen Drink immer noch viel zu billig! Ich glaub langsam macht sich der viele Aklohlkonsum nicht nur bei den Jungen bermerkbar;-)

  • Martin am 12.11.2012 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    andere Probleme in den Clubs....

    Empfinde nicht den Alkohol und das betrunkene Partyfolk als störend, sondern das von den Clubs tolerierte konsumieren und verkaufen von diversen Drogen...

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