Community Gardening

05. November 2012 18:32; Akt: 05.11.2012 19:34 Print

Politiker wollen Städter zu Gärtnern machen

von Gianni Walther - Die Grünliberalen Luzern wollen «Community Gardening» fördern. Der Stadtgärtner steht der Idee offen gegenüber. In Basel ist das Konzeot bereits verankert.

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«Luzern blüht auf» brachte Kopp zum «Community Gardening». (Bild: Gianni Walther)

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Öffentliche Gemeinschaftsgärten in Luzern: Die GLP fordert in einem Vorstoss, dass der Stadtrat «Community Gardening» prüft und ein Umsetzungskonzept erstellt. «Die Gestaltung und Belebung der öffentlichen Räume steht im Vordergrund», sagt GLP-Gross­stadträtin Laura Kopp. «Community Gardening» würde sich auch für Zwischennutzungen eignen. Die Bewegung «Luzern blüht auf» motivierte sie dazu: «Als ich im Sommer im Inseli die Gemüsesäcke sah, war klar, dass wir dazu einen Vorstoss einreichen», so Kopp.

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Bei der Luzerner Stadtgärtnerei ist man gespannt auf die Diskussion: «Es ist wichtig, dass man das anschaut. Luzern muss sich überlegen, wie man damit umgeht», sagt Stadtgärtner Thomas Schmid. Man sei der Idee gegenüber offen: «Man müsste schauen, wo so etwas möglich wäre.» Zudem sei es wichtig, dass eine regelmässige Bewirtschaftung gewährleistet sei.

In Basel ist urbanes Gärtnern bereits verankert: Der Verein Urban Agriculture Basel fördert die Lebensmittelerzeugung in Stadt und Agglo. «Urbane Landwirtschaft ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln durch unseren Boden», sagt Präsident Isidor Wallimann. So würden Transport- und Energiekosten grösstenteils wegfallen.

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