Vorstoss in Zug

22. November 2012 22:43; Akt: 22.11.2012 22:43 Print

Primarschüler sollen in Nothilfe geschult werden

von M. Messmer und G. Walther - Möglichst früh sollen Schulkinder lernen, wie man Leben rettet. Ein Kinderpsychologe weist jedoch auf Probleme hin.

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Samariterlehrerin Erica Baechle unterrichtet die Erstehilfe.

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Der Zuger Kantonsrat Daniel Stadlin (GLP) will Nothilfeunterricht in Schulen einführen. In einem Vorstoss fordert er vom Regierungsrat, dass dieser die Einführung von lebensrettenden Sofortmassnahmen im Schulunterricht prüft. Er verweist auf folgendes Beispiel: «In den USA wird Nothilfe in gewissen Staaten unterrichtet. Die Überlebensrate bei Herz-Kreislauf-Stillständen ist dort einiges höher als bei uns.» Der Nothilfeunterricht solle möglichst früh eingeführt werden, so Stadlin weiter. Jährliche Kurse oder auch Kurse im Zweijahresrhythmus seien denkbar. «Mit 16 Jahren wäre dann eine abschliessende Ausbildung möglich.»

Für die Kinder sei es zumutbar, ihnen die Thematik schon auf Primarstufe zu vermitteln: «Natürlich müssten der Unterricht stufengerecht konzipiert und die Fachpersonen entsprechend sensibilisiert werden.»

Kinder- und Jugendpsychologe Allan Guggenbühl weist jedoch auf Probleme hin. «Die Schulen haben schon mehr als genug zu tun. Es ist ein Problem, dass sie immer mehr gesellschaftliche Themen abhandeln sollen. Damit sind sie überlastet.» Das gelte auch für die Schüler selbst; sie seien von neuen Aufgaben eher zu entlasten, so Guggenbühl. Und wenn Nothilfekurse dennoch unterrichtet werden sollten, «dann müsste das regelmässig passieren, sonst ist der Lerneffekt gering».

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Die neusten Leser-Kommentare

  • strudeli am 23.11.2012 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    erste hilfe ist lebenswichtig

    ich finde es richtig dass in der Primar Nothilfe unterrichtet wird. als ich zur schule ging hatten wir auch so ein extrafach/projektwoche und es kam sehr gut bei uns schülern an.

  • Werner Keller am 23.11.2012 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso überlastet

    Was heisst hier überlastet. Als ich zur Schule ging vor über 40 Jahren gabs das in Schaffhausen auch und wir waren damit sicher nicht überlastet. Fällt halt mal eine Turnstunde aus. Ich weiss allerdings nicht ob es das heute noch gibt.

  • Daniel Hägeli am 23.11.2012 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Nothilfe in der Schule

    Es ist richtig,wenn die Schüler den Nothilfe Kurs machen würden.Ich habe 4 Kursen gemacht.SLRG / BLS u AED / Samariter/ Bademeister.Jeder ist verpflichtet im Notfall zu helfen,auch nur wenn der Notruf angerufen wird.

    • Weber Jack am 23.11.2012 14:31 Report Diesen Beitrag melden

      jack

      Aber nicht in der Schule; Mein erstes SLRG habe ich in Berlin am Wannsee mit 11 Gemacht aber nicht in der Schule SLRG mit 15 in der Lehre. Samariter Das war in den Verschiedenen Jugend Gruppen. Den Erste den ich Geretet habe das War in Ludwigshafen aus dem Rhein nachts um 21 Uhr das Kann man nicht in der Schule Lernen Das ist Vorort.Eis Überral es ging ales Gut Und nachher noch auf ein Bier in Jungbusch in Mannheim das war noch gut da Hatte es 4 Bedienungen am Tisch ich mit meinen Jugendlichen 16

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  • alain guggi am 23.11.2012 06:36 Report Diesen Beitrag melden

    wer ist verantwortlich?

    und dies müsste dann wohl einmal mehr ein neues Schulfach, mehr Lektionen und kostenneutral, bzw. gratis gemacht werden: eben von AIDS-Prävention bis Zahnarzt - statt die Eltern, die SCHULE solls richten!

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