Baustelle Zürich-Stauffacher

19. August 2017 10:50; Akt: 19.08.2017 10:52 Print

Stadt setzt Fahrverbot mit Barrieren durch

Trotz Verbot fahren immer wieder Autos auf den Tramgleisen über die Baustelle am Zürcher Stauffacher. Um dies, und vor allem Unfälle zu verhindern, hat es jetzt Barrieren.

Trams müssen am Stauffacher neu Barrieren passieren.
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Für über 22 Millionen Franken gestaltet die Stadt Zürich den Stauffacher zurzeit um. Die Bauarbeiten sind in vollem Gang. Neuerdings müssen Trams der Linien 2, 3, 9 und 14 bei der Einfahrt in die Haltestelle eine Barriere passieren. Geöffnet wird diese durch den Trampiloten.

«Die VBZ hat die Barrieren aus Sicherheitsgründen montiert», sagt Stefan Hackh, Sprecher des Tiefbaudepartements. Es sei in den letzten Monaten immer wieder zur Missachtung des Fahrverbots gekommen. Sprich: Autofahrer fuhren auf den Tramgleisen durch die Haltestelle Stauffacher.

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Das ist nicht ungefährlich, denn so werden etwa am letzten August-Wochenende die Gleise abgebrochen. Die Gefahr, das jemand mit dem Auto in der Baugrube landen würde, wäre laut Hackh zu gross.

Bereits bei den Gleis-Baustellen im Bereich Rudolf-Brun-Brücke und an der Birmensdorferstrasse hat die VBZ zur Sicherung Barrieren eingesetzt.

(rom)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mathias am 19.08.2017 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Schon seit Jahren so

    Das ist nun wirklich nichts Neues, denn das Fahrverbot am Stauffacher wird schon seit Jahren missachtet. Von der Kasernenstrasse biegen täglich Autos in den Stauffacher ein, ebenso von der Badenerstrasse. Der Anblick, dass beim Umsteigen ein Auto zwischen zwei Trams "eingeklemmt" an der Haltestelle steht, ist längst Gewohnheit. Interessant hingegen ist, dass die Behörden das Phänomen erst jetzt wahrnehmen. Und ach, fast hätte ich es vergessen, von den Velofahrern hält sich natürlich keiner, trotz Veloweg via Werdstrasse, an die Signalisation. Ein Schwerpunkteinsatz der Polizei ist überfällig.

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  • Typhoeus am 19.08.2017 11:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    KONSEQUENZ

    Noch mehr Velofahrer auf den Trottoirs.

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  • Martin Kälin am 19.08.2017 12:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Velo

    Vor allem undisziplinierte Velofahrer kurven da immer durch, tagtäglich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tina am 21.08.2017 18:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kässeli fülle

    Warum nicht auf der Hardbrücke 2 Barrieren. Um zu passieren, müssen dann 50 CHF bezahlt werden. Pro Weg.

  • Walter Bussien am 21.08.2017 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    Barrierenmontage offenbar firmenabhängig

    Schon interessant: Am Stauffacher braucht es, um Unfälle zu vermeiden Barrieren, welche innert kürzester Zeit montiert werden. Auf der Glatttalbahn sind dieselben, ja sogar viel schlimmeren Unfallgefahren durch Rotlichtüberfahrungen des IV scheinbar Nebensache und daher unwichtig. Sehr bedenklich, nur weil die VBG eine eigene Firma ist und sich jahrelang Zeit gelassen hat, Barrieren montieren zu lassen, untertützt vom BAV. Nein, ein grüner Streifen vor dem Gleisübergängen hätte laut VBG reichen müssen....

  • Marcel am 20.08.2017 17:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Barrieren

    Seit Jahren werden bei Gleisbaudtellen Barrieren installiert. Diese werden zumteil von den Verkehrsteilnehmern um gefahren!

  • Tibor Nemeth am 20.08.2017 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Autofahrer?

    Ich arbeite am Stauffacher. Jetzt ratet mal, wer öfters das Fahrverbot missachtet - Autofahrer oder Velofahren? Letztere fahren nun übrigens auch neben den Barrieren durch. Dort wo man 1 Meter Platz für die Fussgänger liess...

    • DNA am 21.08.2017 17:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tibor Nemeth

      Logisch oder? Velofahren ist die einzige, gesetzlose Fortbewegung in Zürich. Mit dem Velo kann man machen was man will. Die Polizei tut eigentlich nichts. Falls doch kommt Pro Velo und schreit Mordio. Ich finde es immer cool wen ein Velo auf dem Trottoire fährt. Der Fahrer hingegen weniger.........

    • Toni am 21.08.2017 18:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tibor Nemeth

      Stimmt leider. Null Rücksicht.

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  • Tristan der Alternator am 20.08.2017 10:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entschleunigt in der Stadt

    Blitzer, Ampeln, Sicherheitslinien, etc. kann alles gekübelt werden wenn in der Stadt nur noch S-Bahn und Velo (ohne Elektro) fahren würden, da Verkehrsregeln in der Stadt für den motorisierten Verkehr. Total entschleunigt und alles für den urbanen Hipster und rotgrüne Lebewesen. Schöne neue Welt.