Bellerivestrasse Zürich

26. Juli 2017 13:52; Akt: 26.07.2017 15:00 Print

Einsprachen gegen umstrittene Sanierung

Die Einfallachse von der Goldküste in die Stadt Zürich muss dringend saniert werden. Doch aus dem Baustart 2019 wird nichts.

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25'000 Autos verkehren in Zürich täglich auf der vierspurigen Bellerivestrasse. Sie ist die Einfallachse von der Goldküste in die Stadt. Nun soll die Strasse für 64 Millionen Franken aufwendig saniert werden. Der geplante Baubeginn 2019 ist allerdings bereits vom Tisch – gegen das Projekt sind vier Einsprachen eingegangen, wie die NZZ am Mittwoch berichtet. Diese sorgen für eine Verzögerung, die zeitlich noch nicht absehbar ist.

Umfrage
Bellerivestrasse Tempo 30 statt 50 und nur noch zwei Spuren - wäre das sinnvoll?
9 %
76 %
7 %
8 %
Insgesamt 450 Teilnehmer

Das Strassenprojekt ist umstritten. So fordert etwa die IG «Bellerivestrasse für alle» Tempo 30 statt 50, eine Reduktion von vier auf zwei Fahrspuren und im Gegenzug beidseitig einen Veloweg. Einen Spurabbau fordern auch SP, Grüne, GLP und AL in einem entsprechenden Postulat im Gemeinderat.

87 Bäume müssen weichen

Ihre Forderungen begründet die IG unter anderem mit der hohen Lärmbelastung für die Anwohner. Die Stadt hat im Sanierungsprojekt tatsächlich Lärmschutzwände vorgesehen. Zudem werden 82 Häuser mit Schallschutzfenstern ausgerüstet.

Egal, wann das Bauprojekt startet, zu einer Geduldsprobe für Anwohner und Pendler wird das Ganze so oder so: Während drei Jahren stehen nur noch zwei statt vier Spuren zur Verfügung. Ferner müssen 87 Bäume gefällt werden, um Platz für Baumaschinen und Materialtransporte zu schaffen. Die Bäume werden aber ersetzt und es soll gar 17 zusätzliche geben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MärkiH am 26.07.2017 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlos

    Egal, wann die damit loslegen. 3Jahre Bauzeit ist ohnehin viel zu lange und wieder mal nur bei uns in der Schweiz möglich.

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  • Peter Vogel am 26.07.2017 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Auf welchem Mond leben die Stadtzürcher eigentlich? Der ÖV ist bereits überlastet, im Winter fahren die wenigsten jeden Tag mit dem Velo und ihr wollt noch Spuren abbauen? Wenn euch der Lärm in der Stadt stört, dann zieht doch aufs Land.

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  • Ruedi am 26.07.2017 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    man merkt....

    dass es schon lange keine Wirtschaftskrise mehr gegeben hat. Früher hat sich das alle rund 7-8 Jahre wieder reguliert. Momentan sitzt das Geld locker und wird im Giesskannenprinzip für irgendwelche Baustellen sinnlos aus dem Fenster geworfen. Keine Kontrolle der Dauer, keine Kontrolle der Kosten....man siehe z.B. Region BH-Enge, oder Wollishofen, endlos und kein Knochen auf der Baustelle. Die wird schön genützt um schweres Material auf Kosten der Steuerzahler zu deponieren. Es ist komplett aus dem Ruder gelaufen....ein Paradies für Bauunternehmer.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Freddy Merx am 30.07.2017 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Veloweg, sondern ein Velostreifen!

    Bitte kein VeloWEG, sondern ein VeloSTREIFEN. Velowege zwingen oft, um parkende Autos herumzufahren, auf spielende Kinder aufzupassen, Randsteine rauf- und runter zu fahren, bei Verkehrsinseln um die Ecke zu fahren ..., wohingegen Velostreifen fürs flüssige Fahren das einzig Wahre sind. Ausserdem behindern sie Autofahrer weniger, weil sie weniger Platz brauchen und nur bei grossem Verkehrsaufkommen hinderlich sind. Und sie brauchen weniger Platz.

  • Peter am 28.07.2017 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    Verbastelte Stadt

    Das bringt alles nichts! Da kann gemacht werden was man will, die Stadt Zürich ist bereits Verkehrstechnisch total verbastelt. Nur noch ein Bremsklotz für den Individual Verkehr. Es gibt einfach zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Und trotzdem möchten alle in Zürich wohnen. Da bin ich auf dem Land mit der Natur,Wiesen und Wald der glücklichere Mensch.

  • Seerose am 27.07.2017 18:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wow...

    ...der silberne Maserati ist der Hammer...ich liebe italienische Autos, wenn man aufs Gas tritt, hörte ich die Engel singen...;-)

  • Unterwegs mit velo am 27.07.2017 09:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausbau notwendig, Stau reduzieren

    Bereits heute stehen Handwerker, Gewerbe unnötig lange im Stau an der Bellerivestrasse, besonders stadteinwärts. Die Strasse müsste erweitert und ausgebaut werden, wahrscheinlich am besten unterirdisch mit dem im Richtplan vorgesehen Seetunnel. Das wäre eine Win-Win Situation für den Verkehr der dann besser fliessen würde und für die Quartierbevölkerung

  • marko 32 am 27.07.2017 06:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Super