Niederhasli ZH

15. Juni 2017 19:51; Akt: 15.06.2017 19:51 Print

Schlange kriecht in Büro und erschreckt Arbeiter

Eine Schlange ist am Mittwoch in ein Büro in Niederhasli ZH gekrochen. Die überraschten Arbeiter fingen das Reptil ein und setzten es in einem Waldstück aus.

Der Leser-Reporter filmte die Schlange und lud das Video auf Snapchat.
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Leser-Reporter Zenun S.* ging gerade seiner Arbeit als Anlagen- und Apparatenbauer in einem Büro in Niederhasli ZH nach, als er plötzlich den Kopf eines Reptils entdeckte: «Ich dachte zuerst, es sei eine Eidechse.» Als das Tier aber langsam aus seinem Versteck kroch, sah er, dass das Reptil keine Beine hatte. «Ich bin so erschrocken, als ich sah, dass da eine Schlange war. Sie sah gefährlich aus», so S.

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Noch mehr erschrocken sei der Leser-Reporter aber, als die flinke Schlange anfing zu züngeln und herumzukriechen. «Ich habe sofort einen Kollegen gerufen. Er glaubte mir zuerst nicht, dass wir eine Schlange im Büro haben, und staunte nicht schlecht, als er das Tier sah», sagt S.

Mit Plastiksack eingefangen

Mutig habe der Kollege von S. die Schlange mit einem Plastiksack eingefangen. «Er ist dann nach draussen gegangen und hat sie in einem nahe gelegenen Waldstück ausgesetzt», sagt S.

Bis jetzt rätseln die Arbeiter der Firma in Niederhasli, um welche Schlange es sich dabei handelte, ob sie gefährlich war und woher sie kam.

Nicht gefährlich und nicht giftig

Samuel Furrer, Kurator im Zoo Zürich, klärt auf: «Es handelt sich um eine junge, einheimische Ringelnatter. Sie ist nicht gefährlich und auch nicht giftig.»

Bei der Ringelnatter handle es sich um die häufigste Schlangenart in der Schweiz. Sie sei im Mittelland weit verbreitet. «Dass sie in Gebäude kriecht, ist unüblich. Aber es ist nicht erstaunlich, dass Leute sie hier in der Schweiz sichten.» Furrer rät, Ringelnattern, die sich in ein Gebäude oder sonst wo verirrt haben, einzufangen und in unmittelbarer Nähe freizulassen.

*Name der Redaktion bekannt

(jen)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max pain am 15.06.2017 20:39 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Naja. Zimlich naiv die schlanhe einfach im.wald auszusetzten bevor man weiss ob es eine giftige ist. Was wàhre wenn es eine ist doe aus terrarium ausgebrochen ist und gefährlich ist.

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  • Rodolfo G am 15.06.2017 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    Riesen Angst

    Wie soll man bitte eine Schlange fangen wenn man dabei fast ein Herzinfarkt bekommt? Finde ich überhaupt nicht lustig.

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  • Az@FCZ am 15.06.2017 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grasshoppers

    Und ich dachte in niederhasli gibt es nur grasshüpfer ;)

Die neusten Leser-Kommentare

  • San Dan am 16.06.2017 13:41 Report Diesen Beitrag melden

    einheimische Tiere

    Das wäre mal was für die Lehrer zu zeigen welche einheimische Tiere wir haben und wie die gehandhabt solten. Erste Hilfe, Rettunfschwimmen u.s.w... Anstatt den Schüler Dinosaurier und Trump Projekte auf zubinden.

    • Sepp Trub am 19.06.2017 15:20 Report Diesen Beitrag melden

      wie es Eidechsli

      @San: Ja nei,...so herzig....sieht doch aus wie eine suesse Eidechse, aehnlich wie auf der Eidechsli-Wii 7dl Aigle "Les Murrailles", oder?

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  • fredi g am 16.06.2017 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Schlange

    Einfangen Ja , aber Aussetzen im Wald, Absolut NEIN. Den Zoo Zürich anfragen. Es muss ja bestimmt werden, welcher Art diese Schlange zugehörig ist

  • Zazu am 16.06.2017 07:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ringelnatter?

    Wie ich das sehe ist es eine Ringelnatter und die sind heimisch hier in der Schweiz und auch nicht giftig. Vielleicht war ihr zu warm oder sie hatte durst sonst sind sie eigentlich sehr scheu.

  • Eduard J. Belser am 16.06.2017 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Eindeutig eine Ringelnatter

    Die gelben Flecken seitlich am Kopf sind deutlich zu erkennen, da gibt es nichts zu rätseln. Es ist eine ungiftige Ringelnatter. Aber auch die in der Schweiz leider seltenen Giftschlangen Kreuzotter und Aspisviper sind bei richtigem Verhalten für den Menschen ungefährlich.

  • Häsel am 16.06.2017 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Fremd im eigenen Lebensraum

    Wenn wir unseren eigenen Lebensraum nicht mehr kennen, dafür alles andere glauben zu wissen, werden wir bald auch noch ob einem Spatz erschrecken. Übrigens: Ringelnatern schwimmen auch an der Wasseroberfläche im See - für die einen würde ich empfehlen, nicht mehr in die Badi zu gehen...