Kanton Zürich

01. November 2017 13:41; Akt: 01.11.2017 15:08 Print

Einfamilienhaus kostet im Schnitt 1,1 Mio Franken

Im Kanton Zürich bezahlt man für ein Einfamilienhaus im Schnitt 1,1 Millionen Franken, für eine Wohnung 870'000 Franken. Am teuersten ist es wenig überraschend am Zürichsee.

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Das Statistische Amt des Kantons Zürich hat ausgerechnet, wie viel Zürcherinnen und Zürcher im Schnitt für eine Immobilie ausgeben: Für ein Einfamilienhaus sind es mittlerweile 1,1 Millionen Franken. Für eine Eigentumswohnung werden rund 870'000 Franken fällig.

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Bei beiden Immobilientypen stiegen die Preise in den vergangenen Jahren stark an. Vor zehn Jahren war ein mittleres Einfamilienhaus im Kanton Zürich noch für unter 800'000 Franken zu haben, eine Eigentumswohnung für weniger als 600'000 Franken.

Ausschlaggebend für den Preis ist damals wie heute die Lage: Am Pfannenstiel beispielsweise kostet ein Einfamilienhaus doppelt so viel wie im Zürcher Weinland.

Günstige Immobilien sind – neben dem Standort Weinland – am ehesten im Raum Winterthur, im Ober- und im Unterland zu finden. Tief in die Tasche greifen müssen Käufer, die am Zürichsee wohnen wollen. In den meisten Gemeinden entlang des Sees kostet ein mittleres Einfamilienhaus zwischen 1,5 und 3 Millionen Franken.

Als Datenquelle für diese Erhebung dienten die Handänderungsanzeigen der Grundbuchämter. Sie basiert also auf den tatsächlich bezahlten Preisen und umfasst sämtliche Handänderungen im Kanton Zürich.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luki am 01.11.2017 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    NIchtsaussagend

    Sorry diese Statisitk ist doch wieder mal für nichts. 1.1 Mio für ein EFH. Mit wievielen m2? Das Land ist das was kostet. Und entlang dem Zürichsee 1.5 Mio? Das müsst ihr mir zeigen. Ich habe für ein EFH im tiefen AG 1.1 Mio bezahlt und das ohne grossen Luxus.

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  • Switzerlanded am 01.11.2017 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    Guter Witz

    Für dieses Geld baue ich mir im Ausland einen Palast :)

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  • Nein Danke am 01.11.2017 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Eingepfercht zum Wucherpreis

    Was bringt es mir in der Schweiz ein Haus zu bauen, wenn danach gleich 2 Meter neben dran ein anderes Haus steht. Eingepfercht zum Wucherpreis

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bryan2k24 am 04.11.2017 22:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausgewandert in Nachbarkanton

    ein weiterer Grund warum ich von ZH ins TG gezogen bin... für 1.1mio. baue ich mir hier ne halbe oder fast eine ganze Villa. EFH mit Balkon, Terasse, grossem Garten, Gartenhaus mit geschlossener Garage, 3 Schlafzimmer,1 Gästezimmer, 1 Büro, 2 Badezimmer, beheizter Dachboden, Weinkeller,3 Aussenparkplätze, Keller beheizt, Hobbyraum in bar umgebaut mit Nebeneingang uvm. für 600000chf. im Kt. ZH? nicht unter 1.5Mio

  • Peter Panther am 03.11.2017 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Loben wir unsere Hochpreisinsel

    Es ist gut so, dass die Preise frs Eigenhem steigen, denn ich kann mir eine Schweiz als Billigpreisland gar nicht vorstellen. Das wrde unserem Ansehen, welches wir weltweit als schönes, wohlhabendes Land geniessen, nur schaden und deshalb sollten wir als Hochpreisinsel unsere Preise loben.

  • Ursa52 am 02.11.2017 09:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfamilienhaus für 1,1 Mio.

    Wer soll das bezahlen......? Ein Normalverdiener mit Familie jedenfalls nicht.

    • Realist am 04.11.2017 11:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ursa52

      Häuser für über 1 Million sind auch nicht für Normalverdiener. Wo steht es dass ein Normalverdiener ein luxuriöses, teuer erbautes EFH haben muss. In keinem anderen Land ist es so. Es sei denn Normalverdiener haben viel Geld geerbt.

    • Ursa52 am 05.11.2017 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      sieh Dich mal um, auf dem Immobilienmarkt gibt es selbst auf dem Land keine Häuser mehr zu vernünftigen Preisen. Ein Familienvater, der Kinder hat und einen guten Lohn, kann sich kaum mehr eine Mietwohnung leisten, da zu teuer. Deshalb die Linder fremdbetreuen lassen und die Ehefrau geht mit arbeiten, ob das Paar dies so will oder nicht. Übrigens, so tolle Häuser sind sehr oft von Doppelverdienern ohne Kinder besetzt, Weshalb? Siehe oben

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  • Radix am 02.11.2017 07:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wohneigentum

    ist kein verbrieftes Menschenrecht.

  • Walti W. am 02.11.2017 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trauriges Land

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Schweiz nur noch ein Land ist um vorübergehend zu verweilen. Wie eine riesige Abzockmaschine wird Wohnraum nur für Menschen bereitgestellt die bereit sind wie Sklaven zu arbeiten. Die Wirtschaft sorgt dafür, dass das verdiente Geld gleich wieder ausgegeben werden muss und wieder in die Wirtschaft fliesst. Früher gab es Fabriken mit eigenen Wohnsiedlungen und Fabrikeigenen Läden. Heute ist es Landesweit ähnlich. Die Politik tut das ihre um dieses System zu schützen und zu fördern. Jeder Franken der nicht in der Schweiz bleibt wird bekämpft. Fürwahr ein trauriges Land ist die Schweiz geworden.

    • Unnutz am 03.11.2017 12:06 Report Diesen Beitrag melden

      Willkomen in der Matrix!

      Ich plane mit meiner Frau schon länger die Zukunft im Ausland. Die einzig richtige Antwort auf diese Globalisierung mit den einzigen Nutzniesern der schon Reichen und Mächtigen. Willkomen im heutigen Kapitalismus, der aber nur schon für den der schon hat vorgesehen ist.

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