Eintritte

17. Juli 2017 14:20; Akt: 17.07.2017 16:59 Print

Zürcher Badis knacken schon die Millionen-Grenze

Die Zürcher Bäder zählen bereits über eine Million Eintritte – und die Saison dauert noch über zwei Monate. Bis zum Rekord vor zwei Jahren fehlen aber noch 800'000 weitere Badibesuche.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Zu trocken, zu warm – der Sommer 2017 gibt bis jetzt ziemlich Vollgas. Das freut die Badibetreiber: In den Stadtzürcher Sommerbädern wurde am Samstag gar bereits die Millionen-Grenze geknackt. Zurzeit verzeichnet man 1'018'761 Eintritte.

Umfrage
Gehen Sie oft in die Badi?
37 %
17 %
35 %
11 %
Insgesamt 407 Teilnehmer

Das entspricht bereits der Besucherzahl einer gesamten, aber schlechten Sommersaison wie etwa im Jahr 2014: Damals frequentierten gerade mal 1,09 Millionen Menschen die Zürcher Badis zwischen Mitte Mai und Mitte September.

Dennoch ist Patrick Müller, Abteilungsleiter Badeanlagen, nicht euphorisch: «Es ist positiv, was wir bis jetzt erreicht haben, doch es kann noch viel passieren.» Sollte das schöne Sommerwetter bald zu Ende sein und der August und September ins Wasser fallen, wäre es dann doch nur eine mässige Saison.

Ohnehin fehlen bis zum Rekord von 2015 mit den 1,83 Millionen Eintritten noch gegen 800'000. Ähnlich hoch war die Besucherzahl auch im Jahrhundertsommer 2003 mit 1,78 Millionen.

Der bislang tolle Sommer bescherte den Zürcher Badis zudem einen Rekord an verkauften Sportabos: Über 23'700 wurden verkauft – das sind fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. «Der schöne August und September letztes Jahr haben sicher zu diesem Erfolg beigetragen», sagt Müller. «Und natürlich der tolle Start dieses Jahr.» Weil es bereits im Mai sehr warm war, verzeichneten die Bäder Anfang Saison bis 500 Prozent mehr Eintritte als im Vorjahr.

Die höchste Besucherfrequenz weist das Strandbad Mythenquai auf mit über 137'000, gefolgt vom Tiefenbrunnen (118'000) und Letzigraben (110'000). Bestbesuchter Tag dieser Saison war der Mittwoch, 5. Juli: 66'878 Eintritte wurden an diesem Tag gezählt. Laut Müller war da das Wetter besonders warm «und die Seeüberquerung fand statt». Das Wochenende mit den meisten Badeeintritten war gleich zu Beginn der Saison am 27. und 28. Mai: Über 81'000 Badegäste zog es in die Stadtzürcher Sommerbäder.

(rom)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chris am 17.07.2017 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ferienfeeling

    Tja, wie Sardinen, Körper an Körper. Wer's denn braucht...

  • Steff R. am 17.07.2017 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    Unappetitlich

    Die vielen Menschenmassen in den Badis sind einfach nur noch unappetitlich.

  • Max Moohn am 17.07.2017 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nix für mich

    Bin ich froh, dass ich das gratis Rheinfreibad habe. Wo verrate ich nicht, damit es weiter dort so schön leer bleibt ;)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tristan15 am 19.07.2017 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Klar!

    Immer mehr herum lungernde Asylsuchende, die ihre "Freizeit" in den Badis verbringen. Bei freiem Eintritt natürlich!

  • Vom Land am 18.07.2017 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie man sich bettet...

    Wie schätze ich da meinen kleinen Pool im eigenen Garten wieder! Städter brauchen Menschenmengen, ich als Landei bin froh wenn ich meine Ruhe habe.

  • Frau Meier am 17.07.2017 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Badi

    Deshalb gehe ich nicht mehr in Badis. Zu viele Leute auf zu kleinem Raum, Lärm und einfach nur mühsam, statt Erholung. Zum Glück haben Bekannte von mir einen Pool, dort kann ich bei Bedarf schwimmen gehen.

  • t.t. am 17.07.2017 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Forget it

    Ich weigere mich für eine stink normale Seebadi 7.- oder mehr eintritt zu zahlen das kann man nicht rechtfertigen. Wer sich in Zürich auskennt, findet locker ein schönes Plätzchen zum baden das auch am heissesten Sonnentag nicht voll ist man muss nur wissen wo :)

  • Steff R. am 17.07.2017 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    Unappetitlich

    Die vielen Menschenmassen in den Badis sind einfach nur noch unappetitlich.