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21. Juli 2013 19:31; Akt: 22.07.2013 19:34 Print

Ausgebüxtes Zootier in Wiedikon gesichtet

Ein Klippschliefer ist letzte Woche über ein selbst gegrabenes Loch aus dem Zoo Zürich getürmt. Jetzt haben Passanten das Tier in Wiedikon gesehen – am anderen Ende der Stadt.

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Der vermisste Klippschliefer am Sonntagvormittag beim Sünnele auf der Goldbrunnenstrasse (Bild: 20 Minuten/Leser-Reporter)

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Alwin Fries staunte nicht schlecht, als er am Sonntagmorgen einem Kollegen an der Goldbrunnenstrasse beim Zügeln half: «Vor uns auf dem Asphalt lag ein Tier, dass ich noch nie ­gesehen habe», sagt er. «Es sah aus wie ein Mix aus Bisam­ratte und Biber.» Als er sich dem Exot nähern wollte, verschwand dieser unter einem Auto. Fries informierte die Stadtpolizei und diese wiederum den zuständigen Wild­hüter Stefan Dräyer. «Ich war bereits am Samstagabend wegen einer solchen ­Meldung in die Umgebung Goldbrunnen­strasse ausgerückt», so Dräyer. «Leider bekam ich das Tier nicht zu Gesicht.»

Beim gesuchten Exoten handelt es sich um einen Klippschliefer, der vom Zoo Zürich vermisst wird. «Uns ist letzte Woche einer entwichen – er hatte ein Loch unter dem Gehegezaun hindurch gegraben», sagt Zoo-Direktor Alex Rübel. Seither muss der Kleine vom Zürichberg irgendwie nach Wiedikon gelangt sein. «Das erstaunt mich also sehr», so Rübel. Seine Überlebenschancen stünden vorderhand gut. «Klippschliefer ernähren sich von Gras und Kräutern.» Heimisch sind diese Tiere in Afrika und Westasien und ähneln einem Murmeltier.

Kelso immer noch verschwunden

Zoo-Mitarbeiter werden nun versuchen, das Tier zu finden und mit einer Lebendfangfalle einzu­fangen. Es ist nicht das erste Tier, das aus dem Zoo getürmt ist: Vor gut einem Jahr sorgte Kelso für Schlagzeilen – vom Äffchen fehlt allerdings bis ­heute jede Spur.

(rom)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peti am 22.07.2013 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Frei =D

    so... nun such dir noch n paar Pinguine und die reise in die Freiheit ist dir so gut wie gesichert =D

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  • Hugo am 21.07.2013 21:34 Report Diesen Beitrag melden

    Verwandte

    So cool. Habe die Hyrax oder Klippschliefer öfter in Ostafrika gesehen. Unglaublich, dass sie (entfernte) Verwandte der Elefanten und der Sirenen (Seekühe) sind. Sorry, meine 5 Rappen unnötigen Senf dazu. :) :)

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  • Sue R. am 24.07.2013 22:52 Report Diesen Beitrag melden

    kluges Kerlchen!

    Da war das coole Tierchen schlauer als der Zoo erlaubt :))

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sue R. am 24.07.2013 22:52 Report Diesen Beitrag melden

    kluges Kerlchen!

    Da war das coole Tierchen schlauer als der Zoo erlaubt :))

  • Nancy am 22.07.2013 23:28 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr spezielle Tiere!

    Ich mag diese Viecher. Sie haben was urchiges. Wenn sie sich auf einem Stein sonnen und noch 3-4 Junge rum wuseln.... Im Basler Zolli sind sie vor ihrem offiziellem Umzug über das Geländer ihres eigenen Geheges gesprungen und im Nachbarsgehege zu den Zwergmangusten rein. Jetzt haben sie dort offiziell Asyl erhalten. Ich weiss gar nicht mehr sicher, ob die Mangusten auch noch dort sind.

    • Anton am 23.07.2013 08:36 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht schön...

      Tiere sollte man nicht als Viecher bezeichnen.

    • S.RT am 23.07.2013 12:11 Report Diesen Beitrag melden

      Ehm

      Da ihr Beitrag dem Tier gegenüber ja positiv gemeint ist ist es völlig egal ob mach das Tier als Viech bezeichnet oder nicht. heikel heikel

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  • Ulla v. W. am 22.07.2013 20:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum das? 

    Warum entführt man Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung und führt sie hier, gegen Geld Menschen vor?

    • Rafi am 23.07.2013 02:19 Report Diesen Beitrag melden

      Kurzsichtig

      Warum rottet man Tier in ihrer natürlichen Umgebung aus dass man sie über Zoologische Gärten retten muss...Sie scheinen keine Ahnung zu haben für was ein moderner Zoo da ist, Vorführen war vielleicht mal das Ziel vor 100 Jahren.

    • Argus am 23.07.2013 03:49 Report Diesen Beitrag melden

      Besser das als..

      @ Ulla v.W. Ist allemal billiger und einfacher als wenn das ganze Zürcher Volk die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen wollte, von der pädagogischen Funktion ganz zu schweigen.

    • besserwisser am 23.07.2013 06:13 Report Diesen Beitrag melden

      Wiedikon

      Wiedikon ist aber nicht die natürliche Umgebung eines Klippschliefers...

    • Bedi am 23.07.2013 07:45 Report Diesen Beitrag melden

      auch schon einen Zoo besucht ?

      Noch nie in einem Zoo gewesen ? Oftmals haben es diese exotischen Tiere mittlerweile besser in einem Zoo als in der angeblichen Freiheit wo ihm der Lebensraum of genommen wird.

    • Rigobert Manillow am 23.07.2013 09:18 Report Diesen Beitrag melden

      @ Ulla von....

      Der Mensch "entführt" die Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung, damit sie nicht von anderen Viechern gefangen, angefressen und liegen gelassen werden. Die Natur ist brutal, darum ist der Mensch da, um den Tieren zu helfen.

    • Willi Sauer am 23.07.2013 10:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wenn es doch nur so wäre

      @Rigobert: Nur leider gelingt ihm das nicht immer (siehe Regenwaldrodung für Palmplantagen/Papst in Brasilien etc. )

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  • Peti am 22.07.2013 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Frei =D

    so... nun such dir noch n paar Pinguine und die reise in die Freiheit ist dir so gut wie gesichert =D

    • Phantasy am 23.07.2013 08:44 Report Diesen Beitrag melden

      Qualifikation

      Ich glaube nicht das die hiesigen Pinguine die richtige Qualifikation haben. Ist nicht so wie in New York.

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  • Hans Cheng am 22.07.2013 11:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ausgebüxt!

    Also das ist ja mal ein raffinierter Kerl! Geniesse die Freiheit und "heb der Sorg" hoffentlich kommst du gut wieder nach hause!