Ramsen SH

22. März 2016 10:58; Akt: 22.03.2016 10:24 Print

Unbekannter Toter gibt Polizei Rätsel auf

Der Unbekannte war bereits ein bis zwei Wochen tot, als er Ende Januar gefunden wurde. Seine Identität ist nach wie vor ungeklärt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

In einem Holzschopf in Ramsen SH wurde am 28. Januar 2016 die Leiche eines Mannes gefunden. Nach wie vor konnte der Unbekannte nicht identifiziert werden – trotz umfangreicher Ermittlungen, wie die Schaffhauser Polizei mitteilte.

Toxikologische Untersuchungen zeigten demnach, dass der Unbekannte vor seinem Tod Methadon und Diazepam eingenommen hatte. Ausserdem wies er einen Blutalkoholwert von rund 1 Promille auf. Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich und des Kriminaltechnischen Dienstes der Schaffhauser Polizei weisen zudem auf keine Fremdeinwirkung hin.

Obdachloser aus Ramsen?

Die Schaffhauser Polizei geht davon aus, dass der Mann bereits ein bis zwei Wochen tot war, als er gefunden wurde. Aufgrund des Fundorts des Mannes und wegen seiner Kleidung wird vermutet, dass er ein Obdachloser war.

Da er weder Papiere noch Geld bei sich trug, geht die Polizei davon aus, dass der Verstorbene aus der Gegend Ramsen stammte und irgendwo in der Nähe seine Sachen deponiert hatte.

(rad)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • abcd am 22.03.2016 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Nur so:

    Ein Obdachloser auf Methadon und Diazepam? Vielleicht ein Junky? Mal bei den Drogenabgabestellen nachfragen? Die Medis sind rezeptpflichtig. Nach Obdachloser sieht der nicht unbedingt aus.

    einklappen einklappen
  • Corina Flütsch am 22.03.2016 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    noch mehr

    Die Grenzen in Europa sind offen, jeder kann herumreisen. Es wird in Zukunft noch mehr Leute geben, die aufgefunden werden und keiner kennt deren Namen.

  • Strasser Irene am 22.03.2016 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Dreiste Aussage

    Die Aussage, dass es sich aufgrund der Kleidung vermutlich um einen Obdachlosen handelt ist ganz schön frech. Wir Angestellten der Firma Strasser Elektro AG hatten bis jetzt nicht den Eindruck, dass wir in unsern teuren Softshelljacken aussehen wie Obdachlose!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jo am 24.03.2016 00:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War er ein Arbeiter der Firm

    Vieleicht weiss Strasser elektroniker Ag mehr darüber. Es könnte ein ehemaliger oder eon verlorrner Angestellter sein.

  • Strasser Irene am 22.03.2016 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Dreiste Aussage

    Die Aussage, dass es sich aufgrund der Kleidung vermutlich um einen Obdachlosen handelt ist ganz schön frech. Wir Angestellten der Firma Strasser Elektro AG hatten bis jetzt nicht den Eindruck, dass wir in unsern teuren Softshelljacken aussehen wie Obdachlose!

    • E.Schenz am 22.03.2016 16:45 Report Diesen Beitrag melden

      Obdachlos oder nicht...

      Die Frage wäre: Wie kommt dieser Mann an eine von diesen teuren Jacken von Euch ? Offenbar scheint ihn niemand zu kennen....aber er müsste ja eigentlich aus der Region stammen. Denke ja kaum. dass es diese Jacken in rauen mengen gibt.

    • Rw am 22.03.2016 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Strasser Irene

      Liebe Irene, Humor ist toll; zum richtigen Zeitpunkt und in situationsgerechtem Masse noch viel toller.

    einklappen einklappen
  • Corina Flütsch am 22.03.2016 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    noch mehr

    Die Grenzen in Europa sind offen, jeder kann herumreisen. Es wird in Zukunft noch mehr Leute geben, die aufgefunden werden und keiner kennt deren Namen.

  • Zürcher am 22.03.2016 14:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    R.I.P.

    Bei dieser Kombination von Substanzen ist auch ein Suizid nicht auszuschliessen.. Hoffentlich ist er friedlich eingeschlafen..

  • abcd am 22.03.2016 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Nur so:

    Ein Obdachloser auf Methadon und Diazepam? Vielleicht ein Junky? Mal bei den Drogenabgabestellen nachfragen? Die Medis sind rezeptpflichtig. Nach Obdachloser sieht der nicht unbedingt aus.

    • Realistin am 22.03.2016 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @abcd

      Nur weil es rezeptpflichtige Medis sind, heisst das nicht, dass man nicht rankommt. Der illegale Handel mit Benzos etc. ist sehr verbreitet. Schön, wie der Bürger mit seinen Wahnsinnsideen Kriminalfälle lösen möchte. Die Kripo käme sonst sicherlich nie auf einen grünen Zweig. Warum arbeitet ihr nicht bei der Polizei? Es gäbe dann bestimmt keine ungelösten Verbrechen mehr. Ironie off!

    • Polizeifreund am 22.03.2016 16:23 Report Diesen Beitrag melden

      Bürger mit Wahnsinnsideen

      abcd hat absolut recht! Ganz in der Nähe vom Fundort befindet sich der Spiesshof Ramsen, ein Selbsthilfedorf für ausstiegswillige Drogenabhängige. Ins Leben gerufen von Pfarrer Sieber. Es würde mich nicht wundern wenn die Polizei dort nicht gefragt hat!

    einklappen einklappen