Knabenschiessen 2017

10. September 2017 09:22; Akt: 11.09.2017 09:57 Print

Er hat gute Aussichten auf den Schützenkönig-Titel

Noch bis um 10 Uhr können Schützinnen und Schützen auf dem Albisgütli antreten. Falls niemand mehr 35 Punkte schiesst, ist Jakob Marten aus Auslikon der neue Schützenkönig.

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Komfortable Ausgangslage für Jakob Marten aus dem Pfäffiker Ortsteil Auslikon. Er hat am Zürcher Knabenschiessen 2017 bislang als einziger Schütze das Maximum von 35 Punkten erzielt.
Sollte dies am Montag von 8 bis 10 Uhr ebenfalls niemandem mehr gelingen, so kann er sich gleich als neuer Schützenkönig feiern lassen.

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Beim Ausstich um 11 Uhr ginge es dann nicht mehr um den Titel. Daran teilnehmer werden aber all jene Jugendliche, die das Maximum knapp verfehlt und 34 Punkte erzielt haben. Sie werden um die weiteren Platzierungen schiessen. Bislang haben drei Mädchen und neun Knaben dies erreicht.


Ein paar Impressionen von der verregneten Chilbi. (Video: sda)

Am Zürcher Knabenschiessen haben bis am Sonntagabend über 3400 Jugendliche fünf Schüsse auf die A-Scheibe abgegeben. Pro Schuss sind maximal sieben Punkte möglich. Teilnahmeberechtigt sind Mädchen und Knaben im Alter von 13 bis 17 Jahren, die im Kanton Zürich wohnen oder zur Schule gehen.

Ein Schiessen der 2000er-Jahrgänge

An der diesjährigen Austragung können Mädchen und Knaben mit den Jahrgängen 2000 bis 2004 teilnehmen, die im Kanton Zürich wohnen oder zur Schule gehen. Auch Jugendliche aus dem eingeladenen Gastkanton Nidwalden zielen im Albisgüetli auf die A-Scheibe. Sie können zwar nicht den offiziellen Königstitel erringen, dürfen sich aber bei guten Resultaten ebenfalls am Gabentisch einen Preis aussuchen.

Das Knabenschiessen ist nicht nur ein Schiesswettbewerb. Die Organisatoren bezeichnen den dreitägigen Event auch als «s'grööscht Zürcher Volksfäscht». Sie sprechen von über 800'000 Festbesuchern, die jeweils zum Albisgüetli an eine der grössten Chilbis der Schweiz kommen.

Das Knabenschiessen gilt auch als das älteste Volksfest in der Stadt Zürich. Seine Wurzeln reichen bis ins 17. Jahrhundert. In Akten aus dem Jahr 1656 ist von einem «Knaben Schiesset» als Abschluss eines mehrwöchigen Drillkurses die Rede.

Der Anlass hielt sich über die Jahrhunderte hinweg an wechselnden Schauplätzen. Seit 1899 wird das Knabenschiessen von der Schützengesellschaft der Stadt Zürich im Albisgüetli organisiert. Seit 1991 sind auch Mädchen zum Schiessen zugelassen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tina am 10.09.2017 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eine unserer Traditionen

    Und diese schweizerische Tradition stehen lassen wie sie ist.

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  • Frau52 am 10.09.2017 11:17 Report Diesen Beitrag melden

    alle Jahre wieder

    Trotz leichtem Regen haben wir gestern traditionellerweise das Knabenschiessen besucht. Einmal im Jahr zieht es uns dazu nach Zürich. Die Kinder hatten ihre helle Freude. Eine Bratwurst und ein Bürli gehört genauso zu dieser Tradition wie ein Besuch im Schützenhaus das einmal mehr spannend war. Schade, können unsere Kinder, da nicht wohnhaft in Zürich, nicht am jährlichen Wettbewerb teilnehmen. Möge dieser Brauch noch lange fortbestehen, gehört er doch zum Teil meiner Kindheit.

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  • Typhoeus am 10.09.2017 11:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine typisch schweizerische Tradition,

    die man einhalten muss.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Elray am 11.09.2017 04:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tralalala

    wieso knabenschiessen? der name ist nicht zeitgerecht. wenn dann mädchen- und knabenschiessen! #ironie

    • O.Wotter am 11.09.2017 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      sollte man für frau machen

      ..aber erst wenn die mädels dann auch ein paar jahre später an selbigem gerät dienst leisten.

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  • Feministin am 10.09.2017 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Wiso werden nur Knaben geschossen?

    Das ist frauenfeindlich, gleiches Recht für alle

    • Jugni am 10.09.2017 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Feministin

      So ist es halt.Ihr Frauen wehrt euch bitte!

    • Nadine am 10.09.2017 22:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Feministin

      Mädchen dürfen schon eine Weile schiessen. Man muss deswegen nicht den Namen ändern. Sie überleben das hoffentlich. Im übrigen hat , meines Wissens auch schon mal ein Mädchen gewonnen.

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  • Leser am 10.09.2017 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Die Besten werden

    am Wochenende (auch) in Thun an der Schweizermeisterschaft mitgemacht haben. - Und da können nicht nur Zürcher gewinnen ;-)

    • Jugni am 10.09.2017 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Leser

      Okay na dann viel Spass!

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  • Chilbi am 10.09.2017 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wetter unwichtig

    Wir mussten auf Wunsch der Kinder trotz Regen ans Knabenschiessen. Ist auch schön, keine Shoppingcenter-Kids zu haben. Die gehen bei jedem Wetter, Pelerinen obligatorisch, raus.

    • Jugni am 10.09.2017 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Chilbi

      Cool.Schön das man sich für die Kids entschieden habt an Die Chilbi zu gehen.

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  • Typhoeus am 10.09.2017 11:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine typisch schweizerische Tradition,

    die man einhalten muss.

    • Leon am 10.09.2017 13:26 Report Diesen Beitrag melden

      Schweizerisch?

      Das ist eine zürcherische Tradition und überhaupt keine schweizer Tradition.

    • Adrian am 10.09.2017 13:32 Report Diesen Beitrag melden

      Schweizerisch!

      Der Schießwettkampf ist eine mehrere hundert Jahre alte Schweizer Tradition. Die Zürcher haben den Schiesswettkampf nicht alleine erfunden.

    • Leon am 10.09.2017 14:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Adrian

      Ach so es wird nur in der Schweiz geschossen und die Schweiz hat auch das Schiesspulver erfunden. Alles klar. Das wusste ich nicht. Bleibt am Ende leider aber wider nur die Tatsache, dass das Zürcher Knabenschiessen keine schweizer Tradition ist sondern eine zürcher Tradition.

    • Frau52 am 10.09.2017 15:41 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort@Leon

      Lieber Leon, wie soll Toleranz und Friedfertigkeit auch weltweit je Fuss fassen, wenn eine alte Zürcher Tradition beinahe in Streitereien ausartet. Keiner der Leser und Kommentatoren hier hat etwas was von der Erfindung des Schiesspulvers geschrieben. Das Knabenschiessen gehört zu unserer Traditionen, genauso wie in Interlaken das Unspunnenfest, oder in Raum Solothurn die Krebs Chilbi. Jeder Kanton hat seine eigenen Traditionen und zusammen ergibt das unsere Schweizer Kultur, je nach dem wo wir aufgewachsen sind oder herkommen. Besuchen sie doch einfach mal das Knabenschiessen, es lohnt sich.

    • Jugni am 10.09.2017 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Typhoeus

      Ist doch gut oder?Man muss es so sehen,man kann auswärts essen und schlemmen gehen.En Guete!

    • Jugni am 10.09.2017 17:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Leon

      Warum nicht?Ist Zürcher Traktionen nicht schweizerisch?Aber sicher doch.Man muss hier alle Bräuche ausleben können oder zu mindestens geniessen was man gerne mag.Viel Spass noch.

    • Jugni am 10.09.2017 17:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Adrian

      Okay das ist auch gut so.Ganz einfach ist das eben.

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