Polizei ist alarmiert

13. September 2012 19:06; Akt: 13.09.2012 19:16 Print

Autonome wollen Demo gegen Abtreibung störenAutonome wollen Demo gegen Abtreibung stören

von Maja Sommerhalder - Dem Marsch der Abtreibungsgegner auf dem Münsterhof droht eine lautstarke Gegendemo – Gewerbler sind besorgt.

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«Jetzt kämpfen wir erst recht für unser Anliegen», sagt Daniel Regli, Präsident des Vereins Marsch für s’Läbe. Zum dritten Mal führen christliche und rechtskonservative Kreise morgen um 14 Uhr eine Kundgebung gegen die Abtreibung durch – etwa 2000 Teilnehmer werden erwartet.

Auf Anraten der Polizei wird die Demo erstmals auf dem Münsterhof durchgeführt, statt wie 2011 auf dem Helvetiaplatz. «Aus Sicherheitsgründen», sagt ­Stapo-Sprecher Marco Cortesi. «Diesen Platz können wir besser abriegeln.»

Denn Linksautonome haben im Internet angekündigt, die Veranstaltung erneut zu stören. Letztes Jahr versuchten 200 Autonome, die Abtreibungsgegner mit Knallpetarden, Hupen und Sprechchören zu übertönen – die Polizei schritt mit Tränengas und Wasserwerfer ein. «Die Autonomen waren aggressiv», sagt Regli. Das Polizeiaufgebot wurde für dieses Jahr entsprechend angepasst. «So will man wohl auch die Ladenbesitzer schützen», sagt Regli.

Tatsächlich hat Lorenz Schmid, Apotheker und Präsident der Vereinigung Münsterhof, Respekt vor der Gegendemo: «Wir werden Präsenz vor unserer Apotheke markieren.» Auch wenn solche Kundgebungen fürs Geschäft nicht förderlich seien, hätten sich die Abtreibungsgegner vorbildlich verhalten: «Sie haben jedem Ladenbesitzer Pralinen vorbeigebracht.»

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  • Friedrich Müller am 16.09.2012 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schutz des Lebens unter Polizeischutz

    Es stimmt schon traurig! Wenn man sich zum Schutz des Lebens bekennt, kann mkan dies offenbar nur unter enormen Polizeiaufgebot und -schutz tun! Chapeau für 20minuten: die Abtreibungsgegner wurden nicht als Fundamentalisten verunglimpft, wie dies gewisse Journalisten taten (Bsp. NZZ)!

  • Markus Neudorf am 15.09.2012 22:50 Report Diesen Beitrag melden

    Linksautonome & wüstes Verhalten ...

    Das Verhalten der Linksautonomen entbehrte jeglicher Vernunft. Statt auf unvoreigenommene Gespräche einzugehen zeigten sie Mittelfinger, Fluchten, versuchten Ballons zum Platzen zu bringen, und entblössten ihre Brüste - wohlwissend dass sich auch Kinder unter dem Marsch für's Leben befanden.

  • Gianni Seiler am 15.09.2012 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Passant vor Ort

    Ich war selber vor Ort. Wunderbar, was für eine friedliche Demo abgehalten wurde. Leider störrten die Chaoten diese lautstark. Schade hat die Polizei nicht eingegriffen. Die wollten wohl, durften aber nicht - politisch oder weil die höhren Leute etwas dagegen hatten.