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Zu kalt im Wald
01. November 2012 12:48; Akt: 01.11.2012 12:58 Print
Der ausgebüxte Affe Kelso ist wohl tot
Mehr als zwei Monate ist es her, seit Kelso aus dem Zoo Zürich ausgebrochen ist. Nach dem Wintereinbruch gibt es kaum mehr Hoffnung, dass das Kapuzineräffchen noch lebt.
Gross war die Aufregung Ende August, als die Sichtung eines Affens im Zürichbergwald die Runde machte. Rasch war klar: Es handelt sich um ein Tier, das aus dem Zoo ausgebrochen ist, um den jungen Gelbbrust-Kapuzineraffen Kelso.
Bildstrecken Kelso im Schrebergarten gesichtetDer Affe ist los - und der User hat ihn gesehen«Die Suche ist schwierig», wusste Zoo-Kurator Robert Zingg schon damals. Trotz eigenen Suchtrupps, vielen spähenden Freiwilligen und Hinweisen von Spaziergängern blieb Kelso verschollen. Anfangs galten die Überlebenschancen noch als günstig. «Das Klima ist freundlich, ich mache mir nicht so Sorgen», sagte Zoo-Direktor Alex Rübel.
Kaum mehr Hoffnung
Doch der Sommer ist längst vorbei. Am Wochenende schneite es bis ins Flachland, mittlerweile ist es besonders in der Nacht bitterkalt. Schlechtes Wetter für Kelso, dessen Heimat der brasilianische Regenwald ist.
Kurator Zingg hat deshalb nur noch wenig Hoffnung, dass sein Affe lebt. Falls er noch irgendwo in einem Zürcher Wald sei, dann werde Kelso nun in eine schwierige Phase kommen. «Mit der Kälte und dem abnehmenden Futterangebot wird seine Kondition abnehmen», sagt Zingg gegenüber Keystone. Die Akte Kelso müsse wohl demnächst geschlossen werden, bedauert er.
(rme)
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Unnötig
Wegen einem Affen so ein Affentheater.
Bei mir
Er ist bei mir und macht grad einen grossen deal
Kelso Lebt
Kelso hat keine Angst vom Tod, der Tod hat Angst vor Kelso!