Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Trinken im ÖV
19. November 2012 22:58; Akt: 20.11.2012 11:25 Print
Juso wollen im Zug einen Botellón veranstalten
von Marco Lüssi - Die Juso wehrt sich gegen drohende Alkoholverbote – mit einem Botellón in der S-Bahn. Bei der SBB ist man davon wenig begeistert.
Planen am Freitag einen Botellón in der S-Bahn: Die Juso-Copräsidenten Ursula Näf und Pascal Bührig. (Bild: 20 Minuten/som)
Am Freitag, 23. November, soll es in Zürich einen Botellón geben – und zwar in einer S-Bahn. Dies planen die Jungsozialisten (Juso) des Kantons Zürich.
Bildstrecken Botellón in ZürichDamit wollen sie gegen die Forderung der EVP protestieren, den Alkoholkonsum in den öffentlichen Verkehrsmitteln ab 22 Uhr zu verbieten. «Wir wollen uns nicht vorschreiben lassen, wie wir uns zu verhalten haben», sagt Juso-Co-Präsidentin Ursula Näf. Ein solches Verbot sei unnötig und bevormundend.
Die tatsächlichen Konfliktherde im ÖV seien andere: Der unnötige Nachtzuschlag sowie die «Diktatur der Sicherheits-Rambos» von der Transportpolizei, die mehr Probleme produzierten als lösten.
Obwohl auch die SBB ein Alkoholverbot in ihren Fahrzeugen ablehnen, ist man wenig erfreut über die Aktion der Juso. SBB-Sprecher Reto Schärli: «Es muss sichergestellt sein, dass der Bahnbetrieb und andere Fahrgäste nicht gestört werden.» Dazu werde man das Gespräch mit der Juso suchen.
Juso-Co-Präsident Pascal Bührig versichert: «Wir werden dafür sorgen, dass unser Botellón nicht aus dem Ruder läuft.» Deshalb werde man Ort und Zeitpunkt nicht im Internet bekannt geben und nicht auf Facebook dazu aufrufen, sondern lediglich kurz vor der Aktion am Bahnhof Flyer verteilen.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 123 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt



















Bier im Zug...
Man sollte das Essen und trinken in den Zügen verbieten. Wie viel mal steigt man in den Zug und Bierdosen sind ausgeschüttet am Boden und über den Stühlen. Säcke mit Essen liegen rum... Ein Graus oder die Billette billiger für solch eine Situation !
sicher nicht
Sollte ich mich in diesem Zug befinden, wird ganz sicher KEIN Botellon abgehalten werden.
Es läuft bereits aus dem Ruder.
Ja, dann macht einmal weiter so. Viel gutes werdet ihr nicht mit in eure Zukunft nehmen. Ihr müsst Probleme mithelfen zu lösen nicht noch noch schlimmer zu machen. Wer bezahlt es am Schluss?