Mit Segelflugzeug

11. September 2012 16:15; Akt: 11.09.2012 22:55 Print

Swiss-Maschine entging Crash nur knapp

Wie erst jetzt bekannt wurde, wäre es über Waldshut beinahe zu einer Flug-Katastrophe gekommen. Ein Airbus der Swiss konnte einen Zusammenprall mit einem Segelflieger nur knapp verhindern.

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Ein Airbus A340-300 der Swiss und ein privates Segelflugzeug sind kurz vor Zürich beinahe zusammengeprallt. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) hat eine Untersuchung eingeleitet.

Ereignet hat sich der Vorfall am 11. August um 15.33 Uhr. Die Swiss-Maschine befand sich auf dem Flug von San Francisco nach Zürich. Beim nördlichen Landeanflug über Waldshut (D) hat die Crew kurz vor dem Touchdown ein Segelflugzeug entdeckt.

Untersuchung eingeleitet

Dieses flog in unmittelbarer Nähe über der Swiss-Maschine. Die Piloten konnten einen Zusammenstoss verhindern. Der Airbus ist wenige Minuten später auf der Piste 14 gelandet.

Da es sich um einen schweren Vorfall handle, habe die SUST eine Untersuchung eingeleitet, bestätige ein SUST-Sprecher des Bereichs Aviatik am Dienstag eine Meldung des Winterthurer Lokalsenders Radio Top. Das Kollisionsrisiko sei gross gewesen, sagte der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Zum Segelflugzeug konnte er keine Angaben machen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kusi am 11.09.2012 19:06 Report Diesen Beitrag melden

    übertrieben

    was heisst crash entgeht nur knapp? 30m, 300m oder 3km? Grosses Kollisionsrisiko kann viel heissen, aber nicht gerade extreme Gefahr wie es der Titel sagt. Klar hat ein Segelflieger ohne clearance nicht im Zürcher Luftraum zu fliegen. So lange nicht bekannt ist wie gross oder klein der Abstand der 2 Flugzeug war muss man nicht gleich übertreiben. Nichtsaussagende Zitate wie: "Segelflugzeug entdeckt" - "kurz vor dem touch down" - "wenige minuten später gelandet"

  • Onkel Tom am 11.09.2012 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr dramatischer Titel...

    Zum Glück war es nur ein near miss mit einem Segelflugzeug. Es ist wohl offensichtlich welches der zwei Flugzeuge seinen Flug fortgesetzt hätte nach einem Crash... Nichtsdestotrotz wird es zu recht eine Untersuchung geben und dann wissen wir mehr. Sind wir froh ist nicht mehr passiert...

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  • S. Auhund am 12.09.2012 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Nice to see

    Schön zu sehen, wenn so etwas passiert, wie es plötzlich so viele Kenner und Aviatikexperten gibt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marie am 12.09.2012 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunt mich nicht

    Es tummeln sich immer wieder solche genau dort, wo sie nicht sein sollen. Das hat wohl jeder Flughafen. Ich hoffe, der wird ordentlich gebüsst - wenn sie ihn denn schnappen. Segler haben unter 100 IIRC keine Transponder und Skyguide kann die gar nicht sehen, denn das Material, aus dem sie gebaut sind, gibt sehr selten an. Wir in LHR sind froh, die Oldies vom Segelclub zu haben. Die nerven zwar oft weil sie ständig dreinfunken (nat. verboten), aber sie passen auf und melden, wenn sie etwas sehen. Ein Zusammenstoss vor allem in der Startphase kann einen Absturz herbeiführen.

  • S. Auhund am 12.09.2012 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Nice to see

    Schön zu sehen, wenn so etwas passiert, wie es plötzlich so viele Kenner und Aviatikexperten gibt.

    • Ikarus am 12.09.2012 16:58 Report Diesen Beitrag melden

      @S.Auhund

      Das hier ist eine Plattform um eigene Beiträge zu verfassen und es ist doch toll, dass alle so aktiv mitmachen, egal ob richtig oder falsch. Ihren Beitrag und übrigens auch ihr Benutzername sind obsolet.

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  • Sam Steiner am 12.09.2012 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    Hobbypiloten

    Diese Hobbypiloten sind eine reale Gefahr im Luftraum. Es fehlt oft die Erfahrung und das know-how. Über Sonntagsfahrer wird gelacht, bei Hobbypiloten ist "Sonntagsfliegen" normal. Vom Teenager bis zum Greis kann jeder fliegen, mit entsprechender Konsequenz für uns Linienpiloten.

    • Uwe Bodenheim am 12.09.2012 11:06 Report Diesen Beitrag melden

      Linenpiloten

      Wie gut, dass Linienpiloten nie Fehler machen...

    • Dr.Gregor Gaida am 12.09.2012 11:14 Report Diesen Beitrag melden

      Wer im Glashaus sitzt...

      Ich wäre mit so etwas GANZ vorsichtig. Es ereignen sich mehr beinahe Zusammenstöße, weil die Berufspiloten im unkontrollierten Luftraum die Ausweichregeln nicht beachten, als umgekehrt. Die Berufspiloten wissen manchmal garnicht, daß sie KEINE im IFR übliche Staffelung im unkontrollierten Luftraum bekommen können und selbst ausweichen müssen. Den ersten Stein hat man sehr leicht geworfen nur ist manchmal das eigene Glashaus labiler als das angepelite.

    • Ikarus am 12.09.2012 15:33 Report Diesen Beitrag melden

      @Steiner

      Linienpiloten operieren das Flugzeug mittels Knöpfen und Drehschalter, aber können sie das Flugzeug auch manuel fliegen? Gut wissen wir nicht alles, habe ich recht Herr Steiner? Fakt ist, dass die Anzahl an Luftraumverletzungen stetig abnehmen. Trotzdem können Fehler passieren und gut ist es nicht zum GAU gekommen.

    • Heiko Hertrich am 12.09.2012 18:05 Report Diesen Beitrag melden

      Gesetze?

      Hat irgendeiner schon genaue Daten? Vermutlich nicht! Fakt ist, es gibt genaue Gesetze die einzuhalten sind: a) ein motorbetriebense Flugzeug muss einem Segelflugzeug ausweichen - egal ob Cessna oder Airbus! b) es gibt eine genaue Luftraumstruktur an die sich jeder halten muss! So, jetzt ist Steiner wieder dran: entweder a), dann liegt der "Fehler" beim Linienpiloten (war ja dann kein Fehler, er ist ja ausgewichen, wie man nachlesen kann - alles also ok und die Presse übertreibt maßlos oder b) dann hat der Segelflieger in dem Luftraum nichts verloren (wird die Untersuchung zeigen)

    • Auch Pilot am 13.09.2012 05:57 Report Diesen Beitrag melden

      Relativ

      @ Steiner: der Unterschied: Linienpiloten operieren ihre Maschinen - die GA fliegt. Da aber offenbar die aus der GA stammenden Linienpiloten fehlerfrei sind - wann haben sie dann das Fehlermachen verlernt? WOhl kaum in der Ausbildung. Ergo ist Ihre Logik falsch - sind aber Linienpilot. Merkste was? Ohne Checkliste geht bei einigen Linienpiloten offenbar gar nichts.

    • Gerry Balmer am 13.09.2012 14:21 Report Diesen Beitrag melden

      Bravo

      Danke Sam Steiner, auch ich bin Beruftpilot. Es ist manchmals der Wahnsinn was sich da oben abspielt. Dies kommt jedoch nie in die Zeitung. - Verirte Hobbyflieger, Notlandungen, zuwenig Treibstoff und und und....

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  • Hans Flieger am 12.09.2012 00:47 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr späte bekanntgabe!

    Warum wird das erst nach einem Monat bekannt gegeben? Wer hat da die Finger im Spiel, dass solche Sachen vertuscht werden¿?

    • Chrige B. am 12.09.2012 08:45 Report Diesen Beitrag melden

      Besser spät als nie!

      Es ist ja nicht ein Vertuschen, da nichts geschehen ist. Es passieren tag täglich so viele Dinge, von denen wir nichts wissen.

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  • Kim Heller am 12.09.2012 00:29 Report Diesen Beitrag melden

    Transponder

    Durch einen Transponderzwang für alle Luftfahrzeuge könnte dieses Problem elegant gelöst werden.

    • Dani am 12.09.2012 20:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Transponder

      ja super. Hätte jeder Flieger einen Transponder, wäre der Bildschirm der Flugsicherung weiss.....

    • Pilotiker am 13.09.2012 05:59 Report Diesen Beitrag melden

      eventuell

      so man den dann auch einschaltet. Es wäre auch sinnvoller weniger dafür Aufwand für LPC und Trainigsflügen etc. werden solche Probleme nicht behoben. Die Verantwortlichen sehen das aber nicht. Warum wohl?

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