Zürich

15. November 2017 10:36; Akt: 15.11.2017 10:36 Print

Pfuusbus nimmt wieder Obdachlose auf

Am Mittwochabend öffnet der Pfuusbus von den Sozialwerken Pfarrer Sieber wieder seine Türen. Er soll bis April Obdachlosen eine Schlafmöglichkeit bieten.

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber haben im November 2016 ihren neuen Pfuusbus eingeweiht. (Video: wed)
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Der Pfuusbus der Sozialwerke Pfarrer Sieber bietet ab Mittwoch wieder ein warmes Bett, Mahlzeiten und Gesprächsangebote für Obdachlose in der Stadt Zürich. Er ist bis zum 15. April im Einsatz.

In der vergangenen Saison zählten die Betreiber über 3800 Übernachtungen im Pfuusbus, wie die Sozialwerke in einer Mitteilung vom Mittwoch schreiben. Der beheizte Bus sei nach wie vor die wichtigste Überlebenshilfe für Obdachlose in Zürich.

Pfarrer Sieber zeigt den neuen «Pfuusbus»

Rund 40'000 Franken Spendengeld

Am Mittwoch beginnt die Pfuusbus-Saison mit einem Gottesdienst um 19 Uhr und mit der Überreichung von Spenden in der Höhe von rund 40'000 Franken, die an einem Sponsorenlauf im Rahmen des diesjährigen Greifenseelaufs zusammengekommen sind.


(jen/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • anonym am 15.11.2017 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut

    sehr schön zusehen wie anderen menschen geholfen wird im eigenem land.

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  • Dave74 am 15.11.2017 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Alte Geschichte

    Hihi. Alljährlich kommt mir beim Gedanken an draussen lebenden Menschen immer wieder eine Geschichte meines Grosis in den Sinn. Bei ihnen im Dorf gabs einen Obdachlosen, der in Aussicht auf die kältere Zeit jeweils einen Polizisten in den Hintern getreten hat, damit er in einer Zelle überwintern konnte. Ob wahr oder nicht, scheint mir dies hier eine bessere Lösung zu sein. Ich hoffe vorallem für die, welche sich nicht helfen lassen wollen, auf einen gnädigen Winter.

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  • Smörebröd am 15.11.2017 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Helfen

    Ich habe vor Jahren, in Winterthur, eine Obdachlose halb erfrohrene Frau, mit nach Hause genommen. Sie durfte ein paar Tage bleiben und wir haben gemeinsam eine gute Lösung für sie gefunden. Heute sind wir gute Freunde und es geht ihr wieder gut. Danke allen, die helfen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • 2017, Armutszeugnis am 16.11.2017 23:22 Report Diesen Beitrag melden

    vor 2 Jahren

    hab ich mit einer 65 Jährigen ihren Geburtstag im Dezember 2015 bei Schnee auf der Strasse (ihrem Zuhause) gefeiert. Und dies in der Schweiz wo viele Reiche schon nach dem Geld stinken und deren Kinder am Abend Sekt für 85000 Franken im Ausgang zum Bluffen verprassen. Im 2017 gibt es so viele Existenzängste in diesem Land wie wohl kaum zuvor. Viele haben kein Geld um ihren Kindern zu Weihnachten ein Geschenk als Freude kaufen zu können. Kinder unterstützen ihre arbeitslosen Eltern. Und oben schüttet man sich mit Boni (Bonus) zu während man die Sklaven in den Burnout treibt und entlässt.

  • Kleine am 15.11.2017 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Eine grosses Dankeschön ich finde ihn grossartig. diesem Mann und seinen Helfern können viele Danke sagen denke ich.

  • marko 32 am 15.11.2017 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Super

  • Jeti am 15.11.2017 13:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sozialhilfe

    Finde ich toll. Nur dachte ich das in der Schweiz niemand obdachlos sein muss - Sozialhilfe sei dank.

    • Timmy am 16.11.2017 00:27 Report Diesen Beitrag melden

      Mach die Augen auf

      Du hast keine Ahnung was hier in der Schweiz wirklich abgeht.Es gibt sehr viele arme Menschen und ich rede von Schweizern die einfach durchs System fallen.Denen wird nicht geholfen.Rede aus eigener Erfahrung ich habe zwar ein Dach über dem Kopf aber bin nach einem Unfall Arbeitsfähig.IV reicht nicht obwohl ich gearbeitet habe und Umschulung funktioniert auch nicht laut vers. Ärzten.Würde gerne arbeiten.War in denn 90ger Obdachlos also ich kenne denn wirwar durch unser ganze Sozialsystem und ich als CH bin Enttäuscht und macht mich traurig.Ein herzliches Dank an alle Spender und Pfarrer Sieber

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  • Smörebröd am 15.11.2017 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Helfen

    Ich habe vor Jahren, in Winterthur, eine Obdachlose halb erfrohrene Frau, mit nach Hause genommen. Sie durfte ein paar Tage bleiben und wir haben gemeinsam eine gute Lösung für sie gefunden. Heute sind wir gute Freunde und es geht ihr wieder gut. Danke allen, die helfen!

    • marko 32 am 15.11.2017 13:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Smörebröd

      Super

    • Booom am 16.11.2017 23:27 Report Diesen Beitrag melden

      Marianne?

      Eine Deutsche namens Marianne? Hoffe es geht ihr gut. Sie lebte in Zürich auf der Strasse und hat im Winter Draussen geschlafen bei Regen und Schnee. Während sich einige Reiche für viel Geld sadomasoplagen liessen und sie aus geldmangel kaum überleben konnte. Solche reiche Bosse plagen dann im Unternehmen ihre ihnen anvertrauten Arbeitnehmer. Ich hoffe der Untergang kommt bald. Hoffe es knallt bald so richtig.

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