Stadionprojekt Zürich

22. September 2017 10:13; Akt: 22.09.2017 10:13 Print

Poller und Blumenkübel sollen vor Terror schützen

Poller, Blumenkübel und Bänke sollen das neue Fussballstadion schützen. Doch nicht nur auf dem Hardturm-Areal ist die Angst vor Terrorangriffen mit Fahrzeugen ein Thema.

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Läuft alles nach Plan, soll das Stadion Zürich auf dem Hardturm-Areal 2021 fertig gebaut sein. Ein vom Ostschweizer Bauunternehmen HRS in Auftrag gegebenes Sicherheitskonzept vom Juli 2017 hat sich unter anderem mit dieser Frage beschäftigt, wie man das Stadion vor Terrorismus schützen kann. So werden im Bericht etwa Massnahmen gegen einen Angriff mit einem Lastwagen oder mit anderen Fahrzeugen vorgeschlagen, wie die NZZ schreibt.

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Braucht es Schutzmassnahmen gegen Terrorangriffe auf öffentlichen Plätzen?

Poller, Bänke und Blumenkübel sollen gemäss dem Bericht vor Terror schützen. Damit der Zugang für Feuerwehr und Sanität garantiert ist, werden mobile Poller vorgeschlagen. Für Bänke und Blumenkübel ist jedoch eine feste Installation vorgesehen. Polizeifahrzeuge sollen vor Fussballspielen an Zufahrtswegen parkiert werden.

Auch andere Plätze besser schützen

Doch nicht nur im neuen Stadion ist die Terrorgefahr in der Stadt Zürich ein Thema. SVP-Gemeinderat Walter Anken und sein Parteikollege Samuel Balsiger finden, dass grosse Plätze oder Bahnhöfe besser gesichert werden sollten. Die Politiker fordern deshalb in einem Postulat, dass der Stadtrat überprüft, welche öffentlichen Plätze mit Pollern oder anderen Hindernissen vor Terroranschlägen mit Fahrzeugen geschützt werden können.

Die Stadtpolizei hingegen findet, dass es schlicht unmöglich sei, alle öffentlich zugänglichen Orte in Zürich zu schützen. Sinnvoll seien Hindernisse dagegen bei zeitlich begrenzten Grossveranstaltungen, so Medienchef Marco Cortesi. So wurden etwa bei der Street Parade die Zugangswege mit schweren Einsatzfahrzeugen versperrt. Zudem markierten bewaffnete Polizisten Präsenz in der tanzenden Menschenmenge.

Die Stadtpolizei setzt zudem auf die schnelle Verfügbarkeit von schwer bewaffneten Einsatzkräften. Diese verkehren laut Cortesi Tag und Nacht an den Brennpunkten der Stadt und sind im Ernstfall innert weniger Minuten vor Ort.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Blume am 22.09.2017 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so

    Ich finde es prima, anstelle unsere Grenzen zu schützen im Land jeden öffentlichen Platz mit viel Steuergeldern an den importierten Terrorismus anzupassen! Bravo!

  • Ugly am 22.09.2017 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Politik von Heute

    Gegen aussen hat man Grenzen abgeschafft, dafür baut man sie noch und nöcher innen auf.

  • E.M. am 22.09.2017 12:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bedenklicher Zustand

    TRAURIG dass wir so weit sind dass wir uns schützen müssen weil wir zu GASTFREUNDLICH sind....und noch jeden Tag arbeiten gehen um diese Leute zu verwöhnen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • sprachlos am 23.09.2017 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    oO

    traurig dass man sowas heutzutage bereits bei der architektur berücksichtigen muss #dieseweltistkaputt

  • Walter H am 23.09.2017 18:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bringt nichts

    Die Gefahr kommt nicht von aussen - sie ist bei Spielbeginn bereits im Stadion drin und ist gut sichtbar.

  • Erwin B am 23.09.2017 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinnlos

    Das bringt doch überhaupt nichts - die gefährlichsten Element sind im Stadion drin zu finden.

  • marko 32 am 22.09.2017 15:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Super

  • aula am 22.09.2017 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    das muss diese

    "offene Gesellschaft" sein die sich einmauert.