Feierabend auf der A3

18. September 2012 20:54; Akt: 18.09.2012 21:43 Print

12 Kilometer Stau wegen einem Reh

Ein Reh hatte sich bei Pfäffikon SZ auf eine Baustelle verirrt und gefährdete schliesslich die Sicherheit auf der A3. Polizei und Wildhüter schritten ein. Fürs Reh gabs kein Happy End.

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Die Autos stauten sich auf der A3 in Richtung Chur über 12 Kilometer. (Bild: Leserreporter)

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Gegen 16 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Zürich die ersten Meldungen ein: Ein Reh hatte sich zwischen Schindellegi und Pfäffikon in den Bereich einer Baustelle verirrt, geriet schliesslich in die Umzäumung des Wildhages bei der A3 und drohte, ganz auf die rege befahrene Autobahn zu springen.

Die Polizei gab eine Verkehrsmeldung heraus und mahnte zur Vorsicht. Schliesslich musste die A3 Richtung Chur während rund einer Viertelstunde ganz gesperrt werden – und das im zunehmenden Feierabendverkehr.

Jäger erschossen das Reh

Da das Reh sich im Bereich des Wildzaunes quasi selbst eingeschlossen hatte und nicht aus der Gefahrenzone kam, rückten eine Patrouille und Wildhüter heran. Doch sie vermochten nicht zu helfen, zumal es kein Nottor gab, um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Sicherheit und Zeitdruck – der Verkehr staute sich bereits 12 Kilometer bis Horgen – zwangen die Polizei schliesslich zum Handeln: Ein Schwyzer Jäger erschoss das Reh waidgerecht von der Autobahn aus.

Der Stau löste sich nur langsam auf. Gegen 19 Uhr stockte es Richtung Richterswil noch im Blatttunnel.

(gux)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roger Leoni am 18.09.2012 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Reh

    Es gibt auch Betäubungsmittel die mit einem Gewehr abgefeuert werden können.

  • Hans B. am 18.09.2012 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rehe

    Mein Vater ist auch Jäger und als kleiner Junge war ich immer mit ihm auf dem Hochsitz um die Rehe anzu schauen. Das ist eines der stolzesten Tiere die es gibt. Sehr schön anzusehen.

  • Stefan am 18.09.2012 22:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich 

    Echt jetzt???Polizei und wildhüter haben es nicht geschaft, ein rehlein von der strasse zu holen? zumal ja die strasse gesperrt war und keine gefahr mehr für die automobilisten bestand.

Die neusten Leser-Kommentare

  • D.N.A. am 18.09.2012 22:59 Report Diesen Beitrag melden

    Betäuben

    Bin ja kein Fachmann, aber hätte man das Tier nicht betäuben können anstatt es zu erschiessen?

    • Marcel Steiner am 19.09.2012 13:47 Report Diesen Beitrag melden

      Betäuben

      Zur Info, bei einer solchen Stresssituation währe das Tier auch mit einem Betäubungsgeschoss sehr wahrscheilich gestorben. Bei Wildtiren ist es nicht so einfach ein Betäubungsgewehr einzusetzen. Bei Wildtieren die nicht unter Stress sind geht es ohne Probleme.

    einklappen einklappen
  • Tamar am 18.09.2012 22:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Betäuben?

    ...und warum musste das Reh direkt erschossen werden??? Ev. hätte es auch eine Betäubung getan ; man hätte es dann zurück in den Wald bringen können... aber in der Schweiz wird ja leider sowieso praktisch jedes Wildtier (Wolf, Bär & Co.) erschossen, das irgendwo gesichtet wird. Für mich unverständlich... :(

  • Roger Leoni am 18.09.2012 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Reh

    Es gibt auch Betäubungsmittel die mit einem Gewehr abgefeuert werden können.

  • Dani am 18.09.2012 22:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ach, war ja nur ein Lebewesen unter vielen!

    Typisch! Ist ja nur ein Reh! Traurig diese Welt!!!!!

  • Hans B. am 18.09.2012 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rehe

    Mein Vater ist auch Jäger und als kleiner Junge war ich immer mit ihm auf dem Hochsitz um die Rehe anzu schauen. Das ist eines der stolzesten Tiere die es gibt. Sehr schön anzusehen.

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