Marsch gegen Sexismus

18. März 2017 15:49; Akt: 19.03.2017 09:21 Print

Tausende Frauen trotzen dem Regen

Rund 10'000 Demonstrantinnen zogen am Samstag mit Transparenten durch die Zürcher Innenstadt. Der symbolische Pussyhat diente dabei auch gegen das garstige Wetter.

Am Frauenmarsch durch die Zürcher Innenstadt nahmen über 10'000 Personen teil.
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Trotz Regenwetter haben am Samstag über 10'000 Demonstrantinnen und Demonstranten am Zürcher Frauenmarsch durch die Innenstadt teilgenommen. Mit selbstgestrickten Pussyhats und farbigen Transparenten protestierten sie gegen Sexismus und für mehr Gleichberechtigung.

Pink, Rosa und Violett waren die dominierenden Farben des Protestzuges. Viele Teilnehmerinnen trugen ihre selbstgestrickten Pussyhats, die Mützen mit den Katzenohren, mit der Frauen weltweit gegen Diskriminierung und Sexismus protestieren.

Politiker ohne Pussyhat

Der Name der Mütze spielt auf die sexistische Äusserung Donald Trumps an, er könne jeder Frau zwischen die Beine greifen. An diesem Samstagnachmittag musste der Pussyhat aber nicht nur als Symbol gegen Sexismus wirken, sondern auch noch als Regen- und Windschutz herhalten.

Unter die Demonstranten mischten sich auch die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth, beide allerdings ohne Pussyhat. Vom Helvetiaplatz zog der Umzug durch die Innenstadt zur Stadthausanlage beim Bürkliplatz. Wie es bei der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage der sda hiess, blieb der Anlass friedlich.

Pinkfarbene Pussyhats im Zürcher Regen

(fal/sda)