Rekurse vom Tisch

17. August 2012 10:25; Akt: 17.08.2012 15:40 Print

Sexboxen können gebaut werden

Sämtliche Rekurse gegen die Sexboxen in Zürich-Altstetten wurden abgelehnt. Der genaue Zeitplan für den Bau wird im September festgelegt.

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Nach der Eröffnung der Sexboxen in Zürich-Altstetten soll der Strassenstrich am Sihlquai geschlossen werden. (Bild: Keystone)

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Der landesweit erste Strichplatz mit Sexboxen kann gebaut werden. Sämtliche Rekurse gegen das Zürcher Projekt sind vom Tisch. Die Baubewilligung ist somit rechtskräftig. Die Eröffnung soll im kommenden Frühling stattfinden.

Der genaue Zeitplan für den Bau wird im September festgelegt. Ein Sprecher des Zürcher Sozialdepartements bestätigte eine entsprechende Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Freitag.

Entstehen soll der Strichplatz in der Nähe des Bahnhofs Zürich- Altstetten. Geplant sind neben zehn Sexboxen auch ein Betreuungspavillon für die Frauenberatungsstelle Flora Dora. Die Anlage soll sämtlichen Beteiligten mehr Schutz bieten. Nach der Eröffnung soll der Strassenstrich am Sihlquai geschlossen werden.

Im März dieses Jahres hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Zürich der Errichtung des Strichplatzes zugestimmt - gegen den Willen des betroffenen Quartiers. Es kam zu Baurechtsrekursen sowie einer Stimmrechtsbeschwerde.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eliot am 17.08.2012 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade fürs Geld, die Boxen werden sowieso nie benutzt. Naja, immerhin kann die Stadt in ein paar Monaten Garagentore montieren und die Garagen den Anwohnern vermieten...

  • albert am 17.08.2012 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    komme

    vom aargau. muss ich nur noch zum stadtrand fahren. gut fuer mich

  • Iris am 17.08.2012 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Sexboxen

    Viele User haben sich hier negativ dazu geäussert. Bitte informiert euch doch zuerst um was es wirklich geht. Die Fahrerseite kann nicht geöffnet werden nur die Beifahrerseit. Somit kann die Prostuierte fliehen im Notfall und es hat auch ein Notsignal, dass man tätigen kann. Es wird mehr Sicherheit für diese Frauen gewährleistet. Zweitens wäre ich dafür, dass man Prostuierte als Beruf anerkennnen liese. Somit haben sie einen festen Berufstitel, können so Sozialabgaben tätigen und diese auch beziehen. Steuern zahlen die heute schon, da sie ihr Einkommen, wie jeder der in der CH wohnt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tim B. am 20.08.2012 02:58 Report Diesen Beitrag melden

    Peinliche Nullnummer

    Kaum jemand wird dorthingehen, die typischen Strassenstrich-Freier eh nicht. Auf die Polizei kommt viel Arbeit zu. Man kann wieder neue Bussen generieren und dass der Steuerzahler diese Alibi-Übung in Altstetten bezahlen muss, ist den SPlern egal. Peinlich für Zürich und sehr provinziell das Ganze.

  • S. aus ZH am 18.08.2012 15:27 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur Lächerlich

    Das die Sexboxen jetzt trotzdem gebaut werden dürfen und dass von unseren Steuerngeldern ist Ja Lächerlich. Denn die Damen die dort Arbeiten kommen, müssen keine Miete dafür bezahlen, jediglich ein bisschen Steuern. Und wir bezahlen sogar dessen Sicherheit, .... Einfach nur Lächerlich das ganze.

  • Kurt am 18.08.2012 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    STAHL-GERÜST-BOXEN WÜRDE GENÜGEN

    Warum Beton ?

  • C.B am 18.08.2012 09:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    VERLOREN 

    Eine KATASTROPHE!!! Man hätte denn Strichplatz einfach verbieten müssen es gibt genug Puffs!! Also was soll das?! Ich bin sauer!! Und ganz ehrlich ich finde dieser Platz hätte für etwas sinnvolleres genutzt werden sollen zum Beispiel ein Kinderspielplatz aber nicht so etwas!! Ich soll dafür zahlen? Für freiers usw?! Für Menschen die dort hin gehn? Ein SKANDAL!!

  • Marc-André Rey am 18.08.2012 08:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rücksichtsloser Boxen-Bums!

    Ich werde einen Jahres-Pass lösen. Endlich Bumsen!