Stadtratswahlen Zürich 2018

13. Juni 2017 23:04; Akt: 14.06.2017 08:03 Print

Dieses Duo soll für die SVP zwei Sitze holen

Die SVP schlägt den Delegierten Susanne Brunner und Roger Bartholdi zur Nomination für die Stadtratswahlen vor. Und auch die Grünen fällten eine Vorentscheidung.

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Der SVP-Vorstand schlägt Roger Bartholdi und Susanne Brunner als Stadtratskandidaten vor.

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Seit 27 Jahren ist die SVP nicht mehr in der Zürcher Stadtregierung vertreten. Nächstes Jahr nimmt die Volkspartei einen neuen Anlauf, dies zu ändern. Und zwar – wenn es nach dem Wunsch des Vorstandes geht – mit Ex-Kantonsrätin Susanne Brunner und Gemeinderat Roger Bartholdi. Die Delegierten werden am 4. Juli über die Nomination befinden.

«Das ist der beste Weg, um der rot-grünen Übermacht in Zürich Paroli zu bieten», sagte Parteipräsident Mauro Tuena am Dienstagabend vor den Medien. Beide Kandidaten wiesen ein klares Wirtschaftsprofil auf. Entsprechend gross sei der Support der Zürcher Wirtschaftsverbände. Falls die beiden gewählt würden, sähen sie denn auch in der Finanzpolitik des Stadtrats «den grössten Handlungsbedarf».

Sie war einst in der CVP

Wie Tuena sagte, stünden beide Kandidaten auf SVP-Linie, «können aber auch über die Parteigrenzen hinweg Stimmen holen». Wie es ennet der Parteigrenzen so aussieht, weiss Brunner bestens - sie war einst bei der CVP. Während ihrer Zeit als Kantonsrätin wechselte sie zur SVP. Die 45-jährige wurde 2011 äusserst knapp abgewählt. Sie arbeitet für Economiesuisse und ist in der Wirtschaft bestens vernetzt.

Brunner sagte, sie wolle Stadträtin werden, «um die bürgerliche Politik in der Stadt zu stärken und den Wählern eine Alternative zu bieten.»

SVP will bürgerliches Wahlbündnis

Der 48-jährige Roger Bartholdi wiederum kennt laut Tuena als langjähriger Gemeinderat die Stadtpolitik aus dem Eff-eff. Er war 2016/17 höchster Zürcher und arbeitet seit 28 Jahren in verschiedenen Funktionen bei einer Grossbank. Seine Motivation für den Stadtrat: «Die SVP ist die zweitstärkste Partei im Gemeinderat, entsprechend braucht es eine angemessene Vertretung in der Exekutive.»

Klar ist seit Dienstagabend auch: Die SVP will beim bürgerlichen Wahlbündnis mitmachen. Das hiesse je zwei Kandidaten von SVP und FDP sowie 1 CVPler. Darüber entscheiden werden ebenfalls die Delegierten der Parteien.

Karin Rykart oder Bastien Girod

Ebenfalls am Dienstagabend hat der Vorstand der Stadtzürcher Grünen entschieden, mit wem er den zweiten grünen Stadtratssitz zurückholen will: Nationalrat Bastien Girod oder Gemeinderats-Fraktionschefin Karin Rykart. Die Mitglieder der Grünen befinden am 4. Juli, wer von den beiden in den Wahlkampf steigen wird. Gesetzt ist der bisherige Stadtrat Daniel Leupi, der wieder antritt.

(rom)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zürcherin am 14.06.2017 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es braucht einen markanten Wechsel

    F.Leutenegger als Stapi wählen-C.Mauch absetzen(Ihre Einbürgerungspolitik ist nicht normal). R.Wolff darf auch nicht mehr gewählt werden (Kochareal) also hat es zwei Plätze frei.Ich bin jedenfalls dafür,dass die SVP diese zwei Sitze bekommt.Es ist genug Mist gemacht worden in den letzen Jahren unter dieser Regierung.

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  • nicole am 13.06.2017 23:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schluss mit Stau

    Super Sache wünsche viel erfolg und endlich die MEI umsetzen

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  • Andrea Glattfelder am 13.06.2017 23:20 Report Diesen Beitrag melden

    Notwendiger Wechsel

    Das sind jetzt mal vernünftige Leute. Mir passen aber meistens die Vorschläge der EconomieSuisse nicht. Die haben was Weltfremdes an sich wie jene der JuSo...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gebelesener am 16.06.2017 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Kommentare hier teilweise herbultrafundi

    Wusste gar nicht, dass sich in Zürich all die Rotlieb-Hitzköpfe sammeln. Oh, beinahe vergessen, jetzt sind diese Personen auch noch Grün-Experten, hihihi. Warum so aufbrausend? Böse SVP? Eines ist klar, es wird gewählt und dann ziehen die gewählten Personen in die Regierung ein. Das nennt man Demokratie (kleine Erinnerung). So einfach ist das.

  • Stadtzürcher am 14.06.2017 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Viel erfolg

    Meine stimme haben sie. Es muss ein Wandel her, ich hoffe mauch und wolff werden abgewählt. Hab immer SP gewählt aber jetzt ist Schluss, nur noch SVP!

    • Cartman1993 am 14.06.2017 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stadtzürcher

      Wieso wählen sie ihr halbes Leben lang eine Partei und wechseln dann von einem Jahr aufs andere ins komplett gegengesetzte Lager?

    • Zwingligrind am 21.06.2017 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Cartman1993

      Weil man auch im Alter vernünftig werden kann.

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  • Stadtzürcher am 14.06.2017 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Hochburg der Vernunft

    Zürich, seit 27 Jahren von links regiert, ohne dass die SVP je Fuss fassen konnte. Und doch ist sie die Stadt mit der weltweit zweithöchsten Lebensqualität in Sachen Kriminalität, politische Stabilität, Gesundheitssystem, Ausbildung, Entsorgung, ÖV, Erholung und Klima (das sind Fakten). Ich wüsste nicht wieso wir hier die SVP brauchen, um alles wieder zu zerstören. Zürich ist und bleibt links.

    • Zürcher Wo In Zürich Wohnt am 14.06.2017 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stadtzürcher

      Die leben von dem. Was die SVP seinerzeit aufgebaut hat. Veränderungen brauchen halt etwas Zeit.

    • Objetkivo am 14.06.2017 13:00 Report Diesen Beitrag melden

      @stadtzürcher

      Fakt ist auch, dass das schöne züriii ohne die Finanzwelt einpacken könnte und die rotgrünen ideologischen Träume begraben könnten!

    • Landei im Stadtexil am 14.06.2017 13:05 Report Diesen Beitrag melden

      @Stadtzürcher

      Klar doch, und wer da bürgerlich bockt kriegt weltanschaulichen Nachhilfeunterricht. Oder wird in eine renitente Bauerngegend ausgeschafft!

    • Stadtzürcher am 14.06.2017 13:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Objetkivo

      Ich stimme Ihnen absolut zu. Natürlich spielt die Finanzwelt eine zentrale Rolle in Zürich! Und wissen Sie wieso es den Finanzmarkt nach Zürich verschlägt? Weil Zürich als weltoffene, liberale, international ausgerichtete Stadt beliebt ist, und sich nicht mit Rechts-konservativen Ideologien und Xenophobie abschottet.

    • Papierlischweizer am 14.06.2017 13:43 Report Diesen Beitrag melden

      Wo in Zürich wohnt er denn

      Was genau hat denn die SVP seinerzeit in der Stadt Zürich aufgebaut? Die SVP existiert seit 1971 und hat in dieser Zeit gerade mal einen Stadtrat gestellt, welcher notabene bereits vor dem Zusammenschluss der Demokratischen Partei und der Bauern- und Gewerbepartei zur SVP im Amt war. Mit 22 von 125 Sitzen ist die SVP zudem angemessen in der Legislative, dem Gemeinderat vertreten.

    • Zürcher Wo Ihn Zürich Wohnt am 14.06.2017 16:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Papierlischweizer

      Die SP-Stadträtin Koch hat zu ihrer Zeit gesagt"Zürich ist gebaut" . Wer hat dann Zürich gebaut?

    • Stadtzürcher am 14.06.2017 20:38 Report Diesen Beitrag melden

      @Zürcher Wo Ihn Zürich Wohnt

      Das Original-Zitat von Koch war "Die Stadt ist gebaut. Sie muss nicht neu- sondern umgebaut werden. Umgebaut zu einem lebenswerten Zürich, mit hohen urbanen Qualitäten." Ausserdem war das an der Hauptversammlung des «schweizerischen Ingenieur- und Architektenverbandes» SIA. Sie bezog sich damals auf die Infrastruktur und den Wohnraum in Zürich. Zusätzlich hatte die Stadt damals unter Einwohnerschwund zu leiden, erinnern Sie sich?Wenn Sie schon zitieren, dann richtig, und im korrekten Kontext bitte.

    • Schnyder D. am 15.06.2017 10:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stadtzürcher

      Da sind Sie auf dem Holzweg. Neben Basel hat Zürich die zweithöchste Kriminalitätsrate... Und wenn Sie gründlicher recherchieren würden, sähen Sie, dass es in Zürich zu sehr viel Sozialmissbräuchen kam. Zudem haben Sie das Kochareal vergessen... Bitte aufwachen!

    • Stadtzürcher am 15.06.2017 12:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Schnyder D.

      Ich habe nie behauptet Zürich hätte die niedrigste Kriminalitätsrate. Das ist eine der Kriterien die ich oben aufgelistet habe, nach der die Lebensqualität gemessen wird. Schnyder, wer fieberhaft nach Fehlern sucht, findet auch welche, denn keine Stadt der Welt ist perfekt. Tatsache ist dass es Zürich (Sorry falls das arrogant klingt) besser geht als jeder anderen Stadt der Schweiz, und das unter SP-Führung. Wenn Sie nach Haaren in der Suppe suchen wollen, schlage ich vor erstmal den Rest der Schweiz unter die Lupe zu nehmen. Die SVP wird Zürich nichts Gutes bringen.

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  • stadtzürcher am 14.06.2017 10:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    no chance

    wir wollen keine svp in der stadt. das haben wir unzählige male bewiesen und es wird auch so bleiben.

  • Zürcherin am 14.06.2017 10:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit solchen Kandidaten schafft ihr das nicht

    Bringt Kandidaten die einen besseren und glaubwürdigeren Beruflichen Werdegang haben. Weder Grossbank Mensch ist genehm, jetzt da die Banken ja bald Katarr gehören, noch jemand von der aveniere suisse.