Kanton Zürich

25. August 2017 18:56; Akt: 25.08.2017 18:56 Print

Angespannte Personal-Situation bei der KESB

Viel Kritik und anspruchsvolle Fälle machen den Angestellten der KESB zu schaffen. Der Zu- und Abgang von Arbeitskräften ist im vergangenen Jahr spürbar gestiegen.

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Trotz zusätzlicher Stellen hat sich die «gefühlte Belastung» weiterhin gehalten. Grund dafür sind Kritik und schwierige Fälle. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

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Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden, kurz KESB, erleben ein auf und ab mit ihren Angestellten. «Die Fluktuationsrate beim KESB-Personal bewege sich zwar noch nicht im kritischen Bereich», teilte das Gemeindeamt am Freitag mit. Sie dürfe aber nicht weiter zunehmen. Eine stabile Zusammensetzung sei massgebend für die fachlich gut abgestützte und effiziente Aufgabenerfüllung.

Stellenaufstockungen und verbesserte Abläufe hätten zwar dazu geführt, dass sich die effektive Belastung der einzelnen Mitarbeitenden verringert habe. Zu berücksichtigen sei jedoch auch die «gefühlte Belastung».

Stabile Fallzahlen

Oft seien die Fälle komplex, und auch die andauernde öffentliche Kritik an der Arbeit der KESB sei eine Belastung. Bei einigen der 13 KESB seien die Bedingungen deshalb nach wie vor schwierig.

In fachlicher Hinsicht beurteilt das Gemeindeamt die Arbeit der KESB als positiv. Die Anzahl Personen, die im vergangenen Jahr von einer Kindes- und Erwachsenenschutz betroffen waren, blieb stabil. Sie nahm etwa im gleichen Ausmass zu wie die Bevölkerung.

(sda)