Jugendliche verhaftet

04. Dezember 2012 12:24; Akt: 04.12.2012 13:38 Print

Der Zürcher Feuerteufel ist ein Mädchen

Fahndungserfolg nach der unheimlichen Brandserie in Zürich: Die Polizei hat eine 15-jährige Schülerin festgenommen. Sie ist geständig - und wird mit weiteren Bränden in Verbindung gebracht.

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Nach einer Brandserie in den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 ist am letzten Freitagabend eine 15-jährige Tatverdächtige verhaftet worden. Bei der ersten Befragung durch die Jugendanwaltschaft habe sie sich geständig gezeigt, schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die 15-Jährige, die in der Stadt Zürich wohnt und noch zur Schule geht, war nach einem Brand an der Seebahnstrasse in der Nähe des Tatorts kontrolliert worden. Sie dürfte gemäss Stadtpolizei nicht nur die Brände Ende November in der Umgebung des Albisriederplatzes gelegt haben, sondern auch mehrere in den vergangenen Monaten in Zürich-Nord.

Mit der Brandserie an der Hardstrasse 96 dürfte das Mädchen gemäss ersten Erkenntnissen nichts zu tun haben. In dem Mehrfamilienhaus hat es innert weniger Wochen gleich sieben Mal gebrannt. Die Polizei nahm Ende November schliesslich zwei Personen fest. Eine tatverdächtige Person sitzt immer noch in Haft, sagt Polizeisprecher Marco Cortesi auf Anfrage.

Verdächtige Gegenstände im Gepäck

Nachdem es zwischen dem 23. und 25. November in den Kreisen 3 und 4 zu mehreren Brandstiftungen gekommen ist, erhöhte die Polizei die sichtbare Präsenz in den Quartieren und sensibilisierte die Bevölkerung mit einem Flugblatt. Am 30. November brannte erneut ein Container im Innern eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, verletzt wurde niemand.

Eine Polizeipatrouille kontrollierte unweit des Tatorts einen Mann und eine junge Frau. Der Mann wurde nach der Überprüfung wieder entlassen, bei der 15-jährigen Schweizerin erhärtete sich dagegen der Verdacht, dass sie etwas mit dem Brand zu tun haben könnte, weil sie verdächtige Gegenstände bei sich trug. Um welche Gegenstände es sich handelt, will die Polizei nicht sagen. Das Motiv ist derzeit noch völlig unklar.

(meg/sda)

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