Zuriga

02. Januar 2018 11:54; Akt: 02.01.2018 11:54 Print

In Zürich wird eine Luxus-Espresso-Maschine gebaut

Weil Moritz Güttinger von seiner eigenen Espresso-Maschine nicht überzeugt war, hat er kurzerhand eine eigene entwickelt. Diese wird nun in Serie verkauft.

Die Espressomaschine wird in einer Manufaktur in Zürich-Altstetten zusammengebaut. (Video: tür)
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Moritz Güttinger störte sich vor einigen Jahren an seiner Espressomaschine – «die hat mich gar nicht zufriedengestellt». Der Ingenieur entschied sich, die Maschine aufzuschrauben, und stellte fest, dass man das besser machen könnte. So entstand die Idee, eine eigene Espressomaschine zu bauen.

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Vor eineinhalb Jahren hat Güttinger die Firma Zuriga gegründet. Mit seinen Mitarbeitern hat er ein halbes Jahr getüftelt, gebaut und wieder verworfen, bis der erste Prototyp fertig war. Für den Ingenieur, der zuvor noch nie viel mit Espressomaschinen zu tun gehabt hatte, war es wichtig, hochwertige und langlebige Materialien zu verwenden.

Preis erhöht

So stammen beispielsweise die Wassertanks von einem Glasmacher aus der Ostschweiz, Kolben und Sieb aus Norditalien. «Die Kaffeemaschine soll wie ein Werkzeug sein, das man mehr und mehr schätzt, je älter es wird», sagt Güttinger.

Doch die Qualität will auch ihren Preis haben: Eine Zuriga-Espressomaschine ist seit dem 19. Dezember nicht mehr für 990 Franken, sondern für 1480 Franken zu haben. Grund: Das Projekt Zuriga wäre sonst langfristig nicht tragbar gewesen. «Dafür ist das Produkt erstens handgemacht und zweitens hat es eine sehr hohe Lebenserwartung», so Moritz Güttinger. Bis Ende Dezember wurden schon über 600 Espressomaschinen in die ganze Schweiz verschickt.

Maschine für Gastronomie geplant

Und wie geht es weiter mit Zuriga? «Als Nächstes wollen wir eine eigene Kaffeemühle auf den Markt bringen, sodass der Kaffee noch besser wird.» Auch ist laut dem Ingenieur geplant, dass Zuriga früher oder später eine Espressomaschine für die Gastronomie herstellt. Güttinger: «Das ist aber noch Zukunftsmusik. Wir hoffen, dass wir uns mit der Espressomaschine im Markt behaupten können.»

(tür)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • James T. Kirk am 02.01.2018 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    seltsam

    50% Aufschlag ist schon etwas happig. Zuerst völlig falsch gerechnet, oder plötzlich geldgeil ?

  • w8 am 02.01.2018 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was macht sie besonders ?

    schön und gut aber ist nicht wirklich eine info warum der Kaffe bei der Maschine besser ist. Teile sind ja wohl alle eingekauft und daher auch in anderen maschinen verbaut.

    einklappen einklappen
  • Mixtur am 02.01.2018 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    sieht aus...

    ...wie die legendäre Turmix TX10

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Der staunende Dritte am 03.01.2018 23:45 Report Diesen Beitrag melden

    600 x 100o.- in 18 Monaten

    Das ergibt 600'000 Fränkli Umsatz bis jetzt. Fährt der Gründer schon Porsche oder tüftelt er noch?

  • T. Sommer am 03.01.2018 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    Kapseln adieu!

    Super cool. Ich habe die Kolben-Kaffeemaschine DeLonghi und sage den teueren, umweltbelastenden Kapseln tschüss. Die nächste wird Zuriga sein. Bravo!

  • L.Nisen am 03.01.2018 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    Luxusproblem

    Wenn mal ein Kaffee dann einen schnellen aus dem Glas. 2 Löffel rein heisses Wasser und das war's. So wird alles masslos überbewertet.

  • GS am 03.01.2018 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Mokka Kaffee

    ... der BESTE Espresso; Mokkamaschine 29.90fr. :-)

  • Walti am 02.01.2018 22:15 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Bin erschrocken, wie oft die Firma (der Preis) hier kritisiert wird. Sonst reklamieren alle, wenn ein Schweizer in Deutschland einkauft, aber wenn jemand etwas in der Schweiz probier (riskiert) ist es auch nicht recht. Nur zusammengebaut in Zürich, alle Teile zugeliefert, auch aus dem Ausland. Logisch, wäre ja viel zu teuer und viel schlimmer, es gibt gar niemander mehr in der Schweiz der das Handwerk versteht.