Nach übersinnlichem Sex

28. November 2012 19:02; Akt: 29.11.2012 02:35 Print

Frau sucht Ex-Lover per Inserat

von Maja Sommerhalder - Andrea M.* sucht nach Päde. Mit ihm hatte sie Sex in einer Zürcher Pizzeria – 2007 verloren sie sich nach einem Streit aus den Augen. Bis es zu einer «übersinnlichen Begegnung» kam.

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Mit diesem Inserat in 20 Minuten will Andrea M. einen gewissen Päde wiederfinden

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«Vermisst: seit 25.11.2007 – Patrizio, Rufname Päde. Du hast nicht nur einen Schlüssel zu einer Pizzeria, sondern seither auch zu meinem Herzen.» Mit diesem Text versucht Andrea M.* einen gewissen Päde aus Zürich wiederzufinden – über 2000 Franken hat die 35-Jährige für ein Inserat in 20 Minuten ausgegeben. Zudem hat sie in der ganzen Stadt Flyer verteilt: «Das ist es mir wert. Ich will wissen, wie es ihm geht», sagt die Arbeitssuchende, die im Kanton Luzern in einem ehemaligen Bauernhof lebt.

Kennen gelernt hat sie Päde vor sieben Jahren im Zürcher Club Dachkantine, den es inzwischen nicht mehr gibt. Immer wieder trafen sie sich im Ausgang: «Einmal machten wir Liebe in einer Pizzeria.» Wo diese war, weiss sie nicht mehr: «Päde hatte aber einen Schlüssel dazu.» Über ihren Liebhaber mit den braunen Augen und dem dichten schwarzen Haar, weiss sie nur, dass er einen Zwillingsbruder hat und als Polizist arbeitet. Anfang 2007 kam es zum Streit: «Wir verloren uns aus den Augen.»

Andrea M.: «Er war in meinem Körper»

Am 25. November desselben Jahres sei es zur Begegnung der «übersinnlichen Art gekommen», während sie in ihrer Wohnung schlief: «Ich fühlte mich plötzlich wie gelähmt und wusste, dass Päde in meinem Körper war.» Sie hätten Sex gehabt und miteinander geredet: «Er sagte mir, dass er tot sei. Ich schickte ihn wieder ins Leben zurück.» Dass dies alles verrückt klinge, sei ihr egal: «Ich weiss, dass es so war. Vielleicht war Päde in diesem Moment wirklich klinisch tot.»

Weniger an Übersinnliches glaubt Eberhard Bauer, Leiter Beratung des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg D: «Der Bericht ähnelt einer Schlaflähmung.» Diese schliessen Trugwahrnehmungen, vermeintliche Berührungen und sogar Sexgefühle ein. «Vielleicht hat sie mit dieser Person eine starke emotionale Bindung, die noch nicht gelöst worden ist.»

*Name geändert

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Die neusten Leser-Kommentare

  • RomanAusZug am 30.11.2012 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Mir gings ähnlich

    Es ist schön das in diesen Zeiten doch noch jemand an die romantische Liebe glaubt wie ich, der ich etwas ganz ähnlcihes erlebte. Meine "1Nacht-Freundin", derene Namen ich vergass, ich mit einem SUPER-Geistheiler aus Näfels (Name auf Anfrage) wurde wiedergefundnen. Das einzige, was ich von ihr wusste, war Vorname, dass sie Vegetarierin war, sich bei Greenpeace und bei der Neuschweizer Manifestbewegung engagierte und von Beruf Malerin, ausserdem hatte ich noch einen Zettel von ihr mit der Emial, die aber nicht mehr galt.

  • Pete G. am 30.11.2012 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Bye Bye.....

    Meine Güte, also auch wenn "Päde" das Inserat gelesen hat und sich melden wollte - spätestens nach diesem Artikel und einem Besuch auf der FB-Seite ist der Jung' doch Hals über Kopf über alle Berge geflüchtet...

  • Sabine am 30.11.2012 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Zwillingsseele/Seelenverwandschaft

    Diese Frau sucht ihre Zwillingsseele. Die Symptome sind ganz klar und deutlich. Unbedingt mal im Internet nachlesen über dieses Thema. Das betrifft in den letzten Jahren viele Menschen und diese wissen nicht, wie man damit umgehen soll. Ist eine sehr schwierige Sache...

  • berni am 29.11.2012 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    einfach süss...

    mal etwas Positives im 20Minuten. Hoffe sie wird ihr Herz so finden! Viel Glück!!!

  • Ronny Ramirez Hürlimann am 29.11.2012 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Pleitegeier?

    ...hübsch wie sich hier jeder der "Was!?!? CHF 2000.00 für ein Inserat, trotz Arbeitslosigkeit"-Schreiber als Endemonatpleitegeier outet! Stellt Euch doch mal vor, es gibt Arbeitssuchende, welche sich während ihrer aktiven Zeit auf dem Arbeitsmarkt ein hübsches Konto aufgearbeitet haben und diese CHF 2000.00 locker wegstecken. Oder denkt Ihr, dass all die Banker, welche ihre Jobs verloren haben jetzt am Hungertuch nagen!? Ich bin froh, kein Pizzabackender Polizist zu sein. Dennoch bringt mich dieser Artikel zum schmunzeln (Facebookpage dann doch eher zum "Runzeln") Prost!

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