Bohrturm beschädigt Leitung

16. April 2018 12:00; Akt: 18.04.2018 12:01 Print

25 Autos bei Gasunfall in Zürich beschädigt

In Altstetten ist es zu einer Gasunfall gekommen. Mehrere Autos wurden durch herumfliegende Erde beschädigt. Der Autobahnzubringer ist in Richtung Bern bis 19.30 Uhr gesperrt.

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Ein Bohrturm hat am Montagnachmittag in Zürich-Altstetten bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Es kam zu einer Verpuffung und Erdreich wurde weggeschleudert. Mehrere Dutzend Fahrzeuge wurden getroffen und beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Die Stadtpolizei Zürich erhielt kurz nach 15 Uhr die Meldung, dass auf einer Baustelle an der Bändlistrasse im Stadtzürcher Kreis 9 eine Gasleitung beschädigt worden war. Dabei sei es zu einer Verpuffung einer grösseren Menge Erdgas gekommen und Erdreich sei weggeschleudert worden, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Dieses traf und beschädigte auf den angrenzenden Strassen und auf der Autobahn mehrere Dutzend Fahrzeuge. Wie hoch der Sachschaden ist, ist bisher noch unbekannt. Auch habe aufgrund des Gasaustritts zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung bestanden.

Gasleitungen geschlossen

Ein Leserreporter sagte gegenüber 20 Minuten, dass die Polizei die Autofahrer aufgefordert hatte, die Autofenster nicht zu öffnen. Ausserdem mussten die Motoren abgestellt werden und das Rauchen wurde verboten. «Es riecht nach Gas», sagte der Leserreporter.

Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung schloss in Zusammenarbeit mit dem Gaswerk vor Ort die Gasleitungen und führte Messungen durch, um die Gefahr einer Explosion auszuschliessen. Dieser Einsatz wurde um etwa 17 Uhr erfolgreich abgeschlossen.

Der Vorfall hatte grosse Auswirkungen auf den Verkehr. So musste neben einigen Quartierstrassen der Autobahnzubringer A1H in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung der Autobahnzubringer A1H in Richtung Bern dauert noch bis 19.30 Uhr. Die Buslinien 78 und 307 wurden vorzeitig gewendet respektive stellten ihren Betrieb ein.

(fur/bee/sda)