Attacke auf Weide

21. November 2012 17:52; Akt: 21.11.2012 22:31 Print

Hund reisst Schaf und verbreitet Panik

Mit gezielten Bissen tötete ein Hund auf einer Weide in Wallisellen ein Mutterschaf. Die Herde geriet dabei in Panik, 60 Tiere flohen. Jetzt sucht die Polizei den Hundebesitzer.

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Auf dieser Weide am Oberrebenweg in Wallisellen hat ein Hund ein Mutterschaf gerissen. Die anderen Schafe flüchteten in Panik. (Bild: Kapo Zürich)

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Es muss ein kräftiger und kompromissloser Hund gewesen sein, der am Dienstagabend in Wallisellen in eine Weide eindrang und ein Mutterschaf tötete. Zu diesem Ergebnis kamen Experten, welche im Auftrag der Kantonspolizei Zürich das Schaf untersuchten. Das Tier sei gut genährt gewesen und habe schätzungsweise 70 Kilogramm gewogen. «Die Verletzungen, insbesondere im Nackenbereich zeigten auch, dass das Schaf schnell tot gewesen sein muss und der Hund schon ähnliche Situationen erlebt haben könnte», heisst es in einer Medienmitteilung.

Nachdem der Hund in die Weide eingedrungen ist, flüchteten rund 60 Tiere in Panik und rissen dabei den Weidezaun nieder. Die Schafherde war daraufhin unbeaufsichtigt in Richtung Brüttisellen unterwegs.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei geht nicht davon aus, dass es sich beim Hund um einen Streuner handelt. Sie sucht nun gezielt nach dem Hundehalter. Für die Bevölkerung soll keine Gefahr bestehen. «Bei diesem Hund ist der Jagdtrieb erwacht, als er die Herde sah. Es ist nicht davon auszugehen, dass dieser Hund auch Menschen angreift», sagt Polizeimediensprecher Stefan Oberlin.

Personen, die Angaben über den Vorfall beziehungsweise den Hund machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

(bat)

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