Stadt Zürich

13. November 2017 05:52; Akt: 13.11.2017 05:52 Print

Knatsch zwischen CVP und SP wegen Plakat-Vandalen

Nachdem mehrere CVP-Wahlplakate beschädigt worden sind, forderte die CVP die SP zur Distanzierung von Vandalenakten auf. Diese ärgert sich über die «falschen Unterstellungen».

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Friedensrichter stiften Frieden. Eigentlich. Doch im Wahlkampf um das frei werdende Friedensrichteramt mit zwei Kandidatinnen in den Stadtzürcher Kreisen 6 und 10 herrscht gerade Unfrieden. «Schändliche Schmierenkampagne im Friedensrichterwahlkampf» heisst es in einer Mitteilung der CVP.

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Grund: An der Schindlerstrasse wurden mehrere Plakate der CVP-Kandidatin Ursula Weber Rajower mutwillig beschädigt. Die Partei nimmt dies mit «Bestürzung» zur Kenntnis. Vor allem deshalb, weil das Friedensrichteramt unpolitisch sei und Parteien auf aggressive Wahlkampfmethoden verzichten würden.

Weiter schrieb die CVP: «Wir fordern sowohl die SP, wie auch ihre Friedensrichterkandidatin dazu auf, sich von solch kriminellen Vandalenakten zu distanzieren.»

SP wundert sich über politischen Stil

Das tat die SP ebenfalls in einer Medienmitteilung: «Die SP und deren Kandidatin für das Amt der Friedensrichterin, Christine Stokar, weisen den impliziten Vorwurf der CVP in aller Form zurück, mit den Beschädigungen von Plakaten in Zusammenhang zu stehen.» Die Partei lehne unfaire Wahlkampfmethoden ab - dazu zählten sowohl die Zerstörung von Plakaten wie auch «falsche Unterstellungen» an den politischen Gegner.

«Wir wundern uns über den politischen Stil der CVP», sagt SP-Co-Präsident Marco Denoth. Einerseits seien da diese Schlagwörter über der Medienmitteilung wie Schande oder auch Vandalismus, andererseits werde die SP subtil darauf hingewiesen, quasi ihre Wähler als mutmassliche Vandalen zurückzupfeifen. «Das akzeptieren wir nicht.»

«Etwas dünnhäutig»

CVP-Präsident Markus Hungerbühler betont derweil: «Wir haben die SP nie direkt beschuldigt, offensichtlich ist man bei den Genossen etwas dünnhäutig.» Ihm gehe es darum, solche Vandalenakte zu verurteilen und Klartext zu reden. «Schliesslich wurden ausschliesslich Plakate unserer Kandidatin zerstört.»

Die Wahl findet am 26. November statt. Mit Weber Rajower will die CVP das Friedensrichteramt in den Kreisen 6 und 10 verteidigen. Aktueller Friedensrichter ist ihr Mitglied Robert Schönbächler. Er tritt nach 23 Jahren zurück.

(rom)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marsim am 13.11.2017 06:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tatsachen

    Tatsache ist das in der jüngeren Vergangenheit mehrheitlich Linksautonome(extremisten) und SP-Sympathisanten mit Sachbeschädigungen und Radau auf sich aufmerksam gemacht haben. Bei den Rechtsextremen Konzerten welche 2017 stattfanden habe ich jedoch nicht mal bei der Auflösung durch die Polizei etwas von Gewaltausbrüchen gelesen.

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  • Klar Text am 13.11.2017 07:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Redet mal Klartext

    Das passiert wenn Politiker sich nicht klar ausdrücken. Überall werden impliziete Nachrichten gelesen, jeder fühlt sich gleich angegriffen und keiner hat eine klare Meinung. Also liebe Politiker redet endlich mal Klartext.

  • Schnyder Daniel am 13.11.2017 08:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SP = alles klar..., die dürfen alles!

    Dann sollten sie ihre Anhänger zurückpfeifen, die SP! Das gilt für alle illegalen Demos einhergehend mit Körperverletzungen, Hausbesetzungen, Sachbeschädigungen usw. Habe noch nie so ein öffentlicher Aufruf gesehen oder gehört! Die müssten sich mal eindeutig von den Linksterroristen distanzieren!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Parteiloser am 13.11.2017 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach pauschal beschuldigen?

    Hier wird nur auf der SP rumgehackt! Wo bleiben die Beweise, dass es SP Anhänger gewesen sein müssen? Jugendliche Vandalen kommen dafür ebenso in Frage, wie sonstige fehlgeleitete Nachtbuben allen Alters. Ich hätte von der CVP etwas mehr Stil in dieser Angelegenheit erwartet. Einfach mal pauschal eine Anschuldigung raushauen geht gar nicht!

  • marko 32 am 13.11.2017 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass

  • Ruedi Tanner am 13.11.2017 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Man kann nicht mit 2 Paar Schuhen messen

    Im gegensatz zu SRF scheinen hier die Verantwortlichen eher rechts der Mitte zu stehen. Anders ist es nicht zu erklären, dass nur SP feindliche Aussagen erwünscht sind. Hier geht es nicht um SP oder nicht SP, sondern um den politischen Stil der CVP, der in diesem Zusammenhang wirklich zu wünschen übrig lässt. Oder habt Ihr Freude, wenn Euer Nachbar öffentlich rumposaunt, Euer Kind hätte sein Auto beschädigt, nur weil er grad mal eine Vermutung hat, die er aber nicht mal beweisen kann und weil er Sie nicht mag? Man darf nicht mit 2 Paar Schuhen messen!

  • Nationless am 13.11.2017 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeit hier anders zu wählen

    Da merkt man gut dass die ganze Stadt Zürich von einer Linksgrünen Mafia oder Sekte befangen ist. Ein Grund mehr für Zürich keine AL, SP, Grüne und GL zu wählen.

    • marko 32 am 13.11.2017 13:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nationless

      Krass

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  • Danny am 13.11.2017 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Probleme haben die

    SP und CVP bewerben sich fürs Friedensrichteramt? Ihr wisst aber schon was das bedeudet oder? Der Anfang von wischiwaschi Politik mit Samthandschuhen. Darum läuft in unserem Rechtssystem alles so abartig falsch.

    • Papierlischweizer am 13.11.2017 15:02 Report Diesen Beitrag melden

      Probleme sehen wo keine sind

      Wissen Sie eigentlich was das Amt eines Friedensrichters bedeutet bzw. beinhaltet?

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