Kontrollen bringen es

12. Dezember 2012 13:48; Akt: 12.12.2012 13:49 Print

Mehr Polizei - weniger Delikte von Asylbewerbern

In Zürich kontrolliert die Polizei vermehrt Asylbewerber und fahndet intensiver - mit Erfolg. Die Zahl der Straftaten, die Asylbewerber begangen haben, hat sich in den letzten Monaten verkleinert.

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Asylbewerber im Kanton Zürich haben in den letzten Monaten weniger Straftaten begangen als in der ersten Jahreshälfte. Der Rückgang um sechs Prozent liegt gemäss der Sicherheitsdirektion daran, dass die Polizeiarbeit deutlich verstärkt wurde.

Im zweiten Halbjahr 2012 zog der Kanton Zürich die Schraube an. Nachdem Asylbewerber in den ersten sechs Monaten über 900 Delikte begangen hatten, wurden sie ab Sommer härter angepackt. Die Kontrollen wurden verstärkt, und es wurde intensiver gefahndet. Eine erste Bilanz, welche die Zürcher Sicherheitsdirektion am Mittwoch veröffentlichte, zeigt nun, dass die Zahl der Delikte im zweiten Halbjahr zurückging. Die Verantwortlichen schliessen daraus, dass die Massnahmen Wirkung zeigen.

Kriminell wurden gemäss Kanton in erster Linie Flüchtlinge aus den Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko. Sie verüben in der Regel alle Arten von Diebstählen und begehen Drogendelikte.

Zürich fordert Gegenleistung vom Bund

Die Zürcher Regierung betonte in einer Stellungnahme, welche grossen Leistungen der Kanton für das schweizerische Asylsystem erbringe. So betreue er über den Flughafen Zürich etwa vier Fünftel aller Ausschaffungen, die mit dem Flugzeug vollzogen würden.

Nun erwartet Zürich eine Gegenleistung vom Bund: Der Aufwand für die Ausschaffungen solle künftig an die Aufnahmequote angerechnet werden, schreibt die Regierung. Der Kanton Zürich will entsprechend weniger Asylbewerber zugewiesen bekommen.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Leser & Wähler am 15.12.2012 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    Rayon Verbote wirkungsvoll

    Rayon-Verbote sind eine sehr wirkungsvolle Massnahme. Diese sollten für alle Straftaten gelten. Ein Raser darf beispielsweise dann bestimmte Strecken nicht mehr fahren, Ladendiebe dürfen bestimmte Innenstadtbereiche ebenso wenig aufsuchen wie verurteilte Schläger. Ansonsten bemerkenswert dass es genau DREI Kommentare gibt, wenn eine positive Meldung zum Asylwesen zu lesen ist. Es wären 300 Rechtspopulistische, wenn die Kriminalität gestiegen wäre. Dies zeigt klar, das unsere Rechtes Lager an Lösungen de facto überhaupt nicht interessiert ist. Klar warum: Es gibt dann keine Munition mehr ....

  • Robo Bono am 13.12.2012 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Geld zum Fenster rausgeworfen

    Was da Kohle für diesen Bereich verlocht wird....unglaublich. Und trotzdem wird eigentlich überhaupt nichts unternommen. Eigentlich müsste das Volk einfach mal eine Steuerperiode nicht einzahlen. Vielleicht besinnt man sich dann wieder. Vielleicht merkt man dann wieder, wieviel ein Franken wert hat. Die Zuständigen, sehr gut bezahlten, haben den Boden unter den Füssen total verloren.

  • Andy am 12.12.2012 14:40 Report Diesen Beitrag melden

    Dabei...

    ... betont ja Zürich immer dass sie absolut kein Problem mit den Ausländern haben. Scheinbar ist das doch nicht so problemlos?

  • Hans am 12.12.2012 14:02 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur lächerlich

    Warum werden wir immer angelogen! Ein normal denkender Bürger glaubt das sicher nicht. Sie wollen uns mal wieder weiss machen das es halb so schlimm sei!

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