Bijouterie-Überfall

13. April 2013 17:03; Akt: 14.04.2013 00:37 Print

Luxusuhren für mehrere 100'000 Fr. geraubt

Die Räuber, die am Samstagmorgen in Zürich eine Bijouterie überfielen, machten Beute im Wert von mehreren hunderttausend Franken. Die Polizei war den Tätern auf den Fersen, verlor sie aber wieder.

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Beim Überfall auf die Bijouterie Türler an der Bahnhofstrasse haben die unbekannten Täter Luxusuhren im Wert von mehreren hunderttausend Franken erbeutet.

Vier maskierte und bewaffnete Männer hätten das Geschäft um 9.40 Uhr betreten, teilte die Stadtpolizei Zürich mit. Die Angestellten bedrohten sie mit Pistolen und möglicherweise einer Maschinenpistole. Eine Angestellte wurde zu Boden geworfen, die anderen mussten sich auf den Boden legen.

Fluchtauto stand vor der Bijouterie bereit

Mit mitgebrachten schweren Werkzeugen schlugen die Täter mehrere Glasvitrinen ein und räumten sie aus. Mit der Beute, die sie in eine schwarze Sporttasche legten, stiegen sie vor dem Geschäft in einen wartenden grauen Audi ein, in dem ein fünfter Täter sass.

Weil der Geschäftsführer während des Überfalls die Polizei alarmiert hatte, traf bereits ein Streifenwagen der Polizei am Paradeplatz ein, als die Räuber das Geschäft verliessen. Er nahm die Verfolgung des Audis auf, der mit hoher Geschwindigkeit quer über den Platz fuhr, in Richtung Bleicherweg davonfuhr und dabei eine Signaltafel streifte.

Fluchtauto stand wenig später verlassen in einem Hinterhof

Rund zwei Minuten später fand eine andere Streifenwagenpatrouille den Audi verlassen in einem Hinterhof an der Gartenstrasse 25. Wie die Täter ihre Flucht fortgesetzt hätten, stehe noch nicht fest, so die Stapo Zürich.

Bei ihrer Beute handelt es sich um Uhren der Luxusmarken A. Lange & Söhne, Audemars Piguet, Jaeger-le Coultre, Pierre Thomas, Türler by Alessandro Mendini sowie Vacheron Constantin. Zudem raubten sie weitere Schmuckstücke.

Die Polizei hat folgende Signalemente der Täter veröffentlicht:

Der erste Täter ist ca. 165 bis 170 Zentimeter gross, hat dunkle Haare, Drei-Tage Bart, dunkle Augen, mit grün/beigen gemustertem Tuch vermummt, trug beigen halblangen Mantel, gepflegte Erscheinung.

Der zweite Täter ist ca. 160 bis 165 cm, dunkel gekleidet, trug Jeans.

Der dritte Täter ist ca. 175 bis 185 Zentimeter gross, 25-30 Jahre alt, kräftige Statur, helle Haut, trug dunkle Sturmhaube, schwarze Handschuhe, T-Shirt, helle Kleidung.

Der vierte Täter hatte einen weissen Papier-Overall an.

Der fünfte Täter ist ca. 28-35 Jahre alt, Drei-Tage Bart, längliches Gesicht, sportliche Statur, trug dunkle Filzkappe mit Ohrdeckel, lenkte das Fluchtfahrzeug. Die Täter sprachen mit slawischem Akzent.

Die Stadtpolizei Zürich bittet Zeugen, die den Überfall oder die Flucht der Räuber – insbesondere beim Verlassen des Fluchtautos an der Gartenstrasse – beobachtet haben, sich zu unter Telefon 0 444 117 117 zu melden.

(bat/lüs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • chip.s am 13.04.2013 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    da braucht man..

    ein schnelles auto wie der RS6 :) dann klappts..xD

    einklappen einklappen
  • Majce M. am 14.04.2013 01:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mörderische Geschw.

    hahahahaha. die sind doch sicher mit 55km/h gefahren, sooo mörderisch :) das kommt sie teurer zu stehen als der Überfall selber. Wetten?

  • deks am 13.04.2013 20:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    cccc

    pink panther sind nir eine erfindung von den medien. wer sind pink panther und wieviele es sind keine ahnung. aber es wahren profis auf alle fälle bei all den überfällen ist keiner verletzt worden und es wurde auch nie geschossen. das sagt schon. vielles aus. wusste nicht das,dass so einfach ist.. das noch in der schweiz wo die sicherheitsvorkehrungen mehr oder weniger auf hohem niveau ist.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Kessler am 15.04.2013 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    In der Kernkompetenz wieder versagt

    Kein einfacher Job für Marco Cortesi... Zum wiederholten Male muss er mit doch sehr fadenscheiniger Argumentation das Versagen "seiner" Stadtpolizei Zürich rechtfertigen. Radarkontrollen und Parkbussen werden täglich geübt - dafür versagt die Polizei in ihren eigentlichen Kernkompetenzen. Die von Herrn Cortesi mit Vorliebe gestellte Frage der "Verhältnismässigkeit" müsste sich die Polizei anderswo überlegen... Aber dort füllt es eben die Kasse! An alle Polizeiauto-FahrerInnen: Das Gaspedal ist rechts, die Bremse in der Mitte!

  • Peer am 15.04.2013 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    Stadtregierung blockiert

    Dürfte die Polizei entschiedener eingreifen und auch einen Sachschaden in Kauf nehmen, hätten sie die Flüchtige auf der Zürich-Nordumfahrung erwischt. Doch die Stadtregierung will keine scharfen Polizisten, sondern lieber Security-Polizisten. So dürfen sich die Juweliere auf viele weitere Besuche freuen.

  • Geronimo am 15.04.2013 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Stadtpolizei von Zürich

    Einmal mehr ist die Stadtpolizei völlig überfordert.Sie ist nicht mehr in der Lage für Sicherheit und Ruhe zu Sorgen.Mit Daniel Leupi als Vorsteher der Polizeiorgane und Sicherheit verludert die Stadt.Freut Euch auf den Ersten Mai.Die Binz ist nach wie vor nicht geräumt.Der Rechtsfreie Raum wird von Leupi geschützt und die Stadt wird ein Paradies für die Rechtlosen.Bussen aufschreiben ist eh einfacher

  • Häggi am 14.04.2013 18:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zusatzsteuer

    Vor einigen Jahren hatte ich etwas weiter Richtung HB einen Drucker zu liefern. Stellte mein Auto auf dem Be- und Entladen Streifen vor dem Geschäft und trug das schwere Ding hinein. Habe es im Büro abgestellt und bin nach etwa zwei minuten wieder heraus, um das Auto wegzufahren. Ich hatte bereits eine freundliche Einladung der Stadt Zürich, zum entrichten der üblichen Zusatzsteuer für Autofahrer. Weit und breit war keine Polizei zu sehen. Später sagte mir mein Kunde: "Sie verstecken sich hinter die Reklamesäulen, schlagen zu und verschwinden wieder ganz schnell.

  • Bernhard Diener am 14.04.2013 14:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Polizei

    Wir haben gar keine Polizei mehr, sondern nur noch Parkplatzbussenschreiber!!

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