Anti-Nato-Protest

22. November 2012 20:31; Akt: 23.11.2012 13:34 Print

Scheiben von Zürcher Uni-Mensa zertrümmert

von Marco Lüssi - Der Protest gegen den Auftritt von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen an der Uni Zürich blieb nicht friedlich: Demonstranten zertrümmerten Scheiben der Uni-Mensa.

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Bei der Demonstration von Linksautonomen gegen den Auftritt von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen kam es gestern Abend an der Universität Zürich zu gewaltsamen Szenen: Protestierende zertrümmerten gegen 18.30 Uhr Fensterscheiben im Eingangsbereich der Uni-Mensa, in der vor Rasmussens Referat zum Thema «Schweiz und Nato als Sicherheitspartner» ein Apéro stattgefunden hatte.

An der Kundgebung nahmen rund 50 teilweise vermummte Personen teil, die immer wieder Petarden zündeten. Nachdem der Demonstrationszug die Uni durch den Haupteingang betreten und durch den Hintereingang wieder verlassen hatte, zog er weiter zur Mensa, wo es zum Vandalenakt kam.

Polizei hielt sich zurück

Die Polizei, die mit einem Grossgebot vor Ort war, hielt sich zurück. Vor seinem Auftritt an der Uni Zürich hatte Rasmussen gestern in Bern die Bundesräte Ueli Maurer und Didier Burkhalter getroffen.

Zum Protest gegen Rasmussens Auftritt in Zürich hatte die Organsation Uni von Unten aufgerufen, unterstützt wurde die Demonstration auch von den linken Hochschultagen, die derzeit stattfinden. In der Nacht auf Dienstag hatten Unbekannte das Hauptgebäude der Uni mit Anti-Nato-Parolen verschmiert und dabei einen Sachschaden von über 10 000 Franken angerichtet.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter (kinsky) Kälin am 23.11.2012 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache....

    ....man schlägt etwas kaputt,dass der Steuerzahler berappen muss,im Glauben der Bürger würde die Aktion von 50 vermumten Idio.... gut finden.o Gott schenk Ihnen ein Hirn.

  • Bürger am 23.11.2012 01:03 Report Diesen Beitrag melden

    Gewaltmonopol

    Der Staat hat das Gewaltmonopol und soll das gefälligst auch verteidigen. Die Polizei hielt sich zurück? Kein Wunder wird am 1.Mai immer wieder alles klein geschlagen. Es braucht eine Nulltoleranz gegenüber Gewaltakten, der Staat ist der einzige der Gewalt einsetzen darf. Wer sich nicht daran hält, wer diese rote Linie überschreiten, muss sich nicht wundern wenn er niedergeknüppelt wird, eigentlich erwarte ich das von Staat sogar. Alles andere führt in die Anarchie.

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  • Anton Meier am 23.11.2012 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Linksautonome?

    Linksautonome? Der anderen seite sagt man Rechtsextreme, diesen sage ich Linksetreme. Hauptsache mal was kaputt machen, das einem nicht selber gehört und das man nicht zahlen muss.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Anton Meier am 23.11.2012 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Linksautonome?

    Linksautonome? Der anderen seite sagt man Rechtsextreme, diesen sage ich Linksetreme. Hauptsache mal was kaputt machen, das einem nicht selber gehört und das man nicht zahlen muss.

    • Tim aus T. am 23.11.2012 23:55 Report Diesen Beitrag melden

      Natürlich

      Wäre ja dumm, etwas zu zerstören, was einem selber gehört. Rechtsextremen verprügeln ja auch lieber die anderen als sich selber.

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  • Lehmann Stephan am 23.11.2012 10:19 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Danke denen, die in der tiefen Nacht alles wieder in Ordung gebracht haben..

  • Peter (kinsky) Kälin am 23.11.2012 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache....

    ....man schlägt etwas kaputt,dass der Steuerzahler berappen muss,im Glauben der Bürger würde die Aktion von 50 vermumten Idio.... gut finden.o Gott schenk Ihnen ein Hirn.

  • Brigitta am 23.11.2012 04:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Links oder rechts- beide fragwürdig

    Ah ja, die braven Linken - bezahlen die den angerichteten Schaden aus ihrem Sack??

  • doubleD am 23.11.2012 02:45 Report Diesen Beitrag melden

    Besen im Schrank

    Hmm gegen Gewalt protestieren, diese aber gleichzeitig verbreiten? peinlich