Zürcher Regierungsrat

04. Mai 2018 09:31; Akt: 04.05.2018 10:34 Print

Thomas Heiniger tritt nicht mehr an

Der Gesundheitsdirektor will keine weitere Amtszeit mehr anhängen. Seine Parteikollegin Carmen Walker Späh tritt dagegen wieder an.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Ich werde nicht wieder antreten», sagte Heiniger vor den Medien. Der knapp 61-Jährige ist seit 2007 Regierungsrat und seit wenigen Tagen zum zweiten Mal Regierungsratspräsident. Im bevorstehenden Präsidialjahr werde er natürlich noch einmal sein Bestes geben.

Umfrage
Gehen Sie wählen?

Danach sehe er seine Aufgabe aber als erfüllt an. Er sei jetzt in einem Alter, in dem er diese Periode abschliessen wolle. Was er nach seiner Zeit in der Kantonsregierung machen will, sagte Heiniger nicht.

Nomination am 4. Oktober

Seine Partei muss somit einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin suchen. Der Vorstand und die Bezirksratspräsidenten bestimmen in den kommenden Wochen eine Findungskommission, die sich auf die Suche nach potenziellen Kandidaten machen wird.

Bis Ende Juni können sich Interessenten bei dieser Kommission melden. Der Vorstand wird den Delegierten danach einen Vorschlag unterbreiten. Der Entscheid, mit wem die FDP in den Wahlkampf geht, fällt dann am 4. Oktober bei der Nominationsversammlung.

Thomas Vogel als Kandidat?

Naheliegendster Kandidat ist Thomas Vogel aus Illnau-Effretikon, der bereits bei den vergangenen Wahlen im Jahr 2015 gerne angetreten wäre, bei der Nomination aber der heutigen Regierungsrätin Carmen Walker Späh unterlag.

Die damalige Siegerin in der Ausmarchung hat auch heute noch nicht genug. Die 60-jährige Volkswirtschaftsdirektorin will - wie erwartet - eine weitere Amtszeit anhängen. Sie freue sich, weiterhin für den Kanton Zürich tätig zu sein, sofern ihr die Delegierten bei der Nominationsversammlung das Vertrauen aussprächen.

Alle amtierenden Regierungsrätinnen und Regierungsräte haben damit ihre Pläne bekannt gegeben - bis auf Markus Kägi. Der 64-jährige SVP-Baudirektor ist der einzige, der die Katze noch nicht aus dem Sack gelassen hat. Die Regierungsratswahlen finden im März 2019 statt.

(woz/sda)