VBZ-Schadenstatistik

23. Februar 2018 15:42; Akt: 23.02.2018 15:42 Print

10 Prozent mehr Unfälle mit anderen Fahrzeugen

Die Anzahl Unfälle von VBZ-Fahrzeugen hat letztes Jahr erneut zugenommen. In Zürich gab es 79 Unfälle mehr mit Fahrzeugen anderer Verkehrsteilnehmer.

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Im November 2017 kam es beim Bahnhof Enge zu einer Streifkollision zweier Trams. (Bild: Leser-Reporter/Gimenez)

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Die Busse und Trams der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) sind 2017 häufiger verunfallt als noch vor einem Jahr. Das zeigt die Schadenstatistik, die das Unternehmen am Freitag publizierte. Insgesamt kam es zu 2159 Ereignissen. Weiterhin rückläufig ist die Anzahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang. Nur zu einem solchen Ereignis kam es 2017. Im Vorjahr waren es drei Unfälle gewesen.

In 868 Fällen kam es zu einer Kollision mit Fahrzeugen. Das entspricht einer Steigerung von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die grösste Steigerung verzeichnet die Kategorie Schäden bei Baustellen. Das sei auf die grosse Anzahl Baustellen im vergangenen Jahr zurückzuführen. Deshalb wollen die VBZ künftig die laufende Kontrolle der Baustellenabsperrungen verstärken.

Laserattacken gingen zurück

Die Zahl der Fälle, in denen Chauffeure mit Lasern geblendet wurden, ging von 27 auf 19 zurück. Dank der Sensibilisierung des Fahrpersonals und Tipps von Passanten sei es in einigen Fällen möglich gewesen, die Täterschaft zu ermitteln. Die VBZ künden an, die Aktivitäten im Bereich Sicherheit und Prävention weiter zu intensivieren, unter anderem mit der Kampagne «Sicher unterwegs».

(tam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Aryan am 23.02.2018 16:33 Report Diesen Beitrag melden

    Es liegt daran...

    ...dass die Fussgänger mit Kopfhörer über die Strasse laufen. Autofahrer die das Tramvortritt komplett missachten. Dann gibt es die Velofahrer, die auch Kopfhörer haben und noch über Rot fahren.

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  • Fleischi am 23.02.2018 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ehemals VBZler

    Früher wurden die VBZler besser ausgebildet und konnten somit unfälle reduzieren. Heute herrscht eine andere Kulter, schikanen und das minimum an Ausbildung

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  • Maria am 23.02.2018 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zureden

    Vor x Jahren war ich Zeuge zwischen einer Kollision Tram und Auto. Das Verschulden lag eindeutig auf Seiten des Trams . Der Autofahrer war dermassen geschockt das er die Schuld durch das SANFTE Zureden des Tramführers auf sich nahm. Bin auf den nächsten Polizeiposten gegangen und habe Meldung erstattet. Fazit: Autofahrer wurde vollumfänglich freigesprochen. Auch bei der VBZ gibt es schwarze Schafe. Zum Glück eher selten.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Desit am 24.02.2018 13:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer mehr

    Es wird halt immer enger, bei dieser Zuwanderung.

  • Karl am 24.02.2018 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    planung mitschuld

    meines erachtens sind auch stupide verkehrsplanungen in den "tramstädten" schuld sowie aktuelle gesetzgebung. ist man motorisiert unterwegs, kann man fast nicht mehr fahren, weil alle anderen vortritt haben oder sich einfach vortritt nehmen (allen voran hier sture velofahrer und kopflose fussgänger, die ohne zu gucken einfach auf die strasse latschen obwohl noch nicht mal ein fussgänger streifen da ist). ja, tram hat immer vortritt, hat auch n viel längeren bremsweg. problem sind meistens wirklich die anderen verkehrsteilnehmer, aber eine änderung mancher gesetze würde sicherlich zur entspannung im stadtverkehr beitragen und auch entsprechend gut geplante kreuzungen, die einen sicheren Und fliessenden verkehr ermöglichen, also bsp. dort ampeln oder unterführungen für velo und fussgänger bauen. aufgrund von stetigem parkplatzmangel sind wohl die wenigsten motorisierten verkehrsteilnehmer freiwillig in der Stadt unterwegs.

  • Albert am 24.02.2018 09:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Menschen müssen wieder Rücksichtnahme lernen

    Überwachungskamera die alles 1 Stunde lang aufnehmen Auch den Außenbereich. Würde eventuell das Hirn ein wenig aktivieren. Und Unfälle verhindern. Viele Unfälle passieren durch Rücksichtslosigkeit und Machtkampf.

    • marko 33 am 24.02.2018 11:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Albert

      Leider

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  • BiChaDe am 24.02.2018 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ähnlich wie in Wien!!

    Wie wäre es mit einem Jahresabo ÖV Stadt für 365. - - und grossen Parkhäisern vor den Städten, die Bezahlbar sind... (ähnlich Wien) Die Parkplätze in der Stadt streichen, respektive je zentraler, je teurer... So könnte ein Grossteil des Verkehrs eliminiert werden!

    • Karl am 24.02.2018 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @BiChaDe

      das ist schwachsinn weil ca. 80% des "stadtverkehrs" nicht zum spass bzw. shoppen da ist, sondern um ware und/oder dienstleistungen (z.b. handwerker) zu bringen. was sollen diese mit parkhäusern ausserhalb der stadt? Viel mehr bedarf es endlich mal intelligenten verkehrsplanern! in vielen anderen ländern konnte dies sehr gut gelöst werden, schaut mal dahin und setzt dies so um!

    • Tania B. am 24.02.2018 19:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Karl

      Die 80% haben sie selber jetzt einfach mal in den Raum gestellt und ist reine Spekulation. Wenn ich den Verkehr im der Stadt beobachte, bezweifle ich diese 80% sehr, sehr stark.

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  • Kastriot am 24.02.2018 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Unvorsichtig

    Auch die Chauffeure sind sehr unvorsichtig. Bremsen immer in letzter Sekunde ab, wenn überhaupt. Auch wenb ich mit dem Auto einen Rechtsvortritt habe, so schaue ich doch nach, ob trotzdem jemand kommt und bremse allenfalls ab. Liegt aber auch daran, dass die einen strikten Fahrplan bekommen und auf die Sekunden schauen müssen. Sicherheit ist schon lange nicht mehr erste Priorität...

    • Truckdriver am 24.02.2018 08:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kastriot

      Das Tram hat immer Vortritt ausser wenn es ein Lichtsignal hat.

    • emf949 am 24.02.2018 08:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Truckdriver

      Vortritt haben soll nicht gleich Sturheit bedeuten.

    • Gruss VBZ am 24.02.2018 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kastriot

      Wir haben einen Fahrplan zu beachten und wir sind den ganzen Tag in der Stadtverkehr einer seits müssen wir alle 200 m anhalten wegen der Haltestellen und dazwischen kommen immer wider Kreuzungen, Lichtsignale und Fussgengerstreifen, das alles nach ca 4 stunden wird ziemlich mühsam. Also lieber Zürcher lassen sie mal den Tram oder Bus durchfahren den die Chauffeure sind 8 Stunden pro Tag im dichtem verkehr und das ist nicht so einfach wie es aussieht.Und Augen auf den die anderen werden sicher nicht auf euch aufpassen. Denkt dran es geht um euren Kopf.

    • Tramfahrer am 24.02.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

      Wir verhindern X mal am Tag Kollisionen

      Ah ja ? Dann komm und zeig uns bitte selber wie wir ein Tram Beispiel in Stosszeiten fahren/bremsen sollen. Im Stosszeiten wo es so viele Menschen hat die nur schnell nach Hause wollen und laufen ohne zu schauen und damit so viel Gefahr auf der Strasse hat, dass es fast unmöglich zum fahren ist. Wir können überall 2o fahren und frühzeitig bremsen können aber dann vergiss 7 Minuten Takt und alle die Sachen. Aber wieviel Leben wir pro Tag wegen unsere Wachsamkeit und schnelle Reaktionen retten, weil wir vorausschauen und Gefahren frühzeitig erkennen dass sieht leider niemand.

    • Maat71 am 24.02.2018 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gruss VBZ

      Auch ich bin täglich mehrere Stunden im Strassenverkehr unterwegs und was sich viel zu viele Buschauffeure leisten ist unter alle Kanone. Rücksichtslos, stur und verkehrsgefährdend fahren diese Götter der Strasse. Sollten sich mal überlegen ob ein Miteinander nicht besserfür alle wäre. Nicht zuvergessen das nicht nur die Passagiere Kunden sind sondern auch Autofahrer den ÖV benutzen, also auch Kunden die für euren Lohn aufkommen. Serviceschulungen wären bei einigen angebracht. Naja, dafür ist die Freude bei mir umso grösser wenn ich auf Chauffeure treffe die ein Miteinander in Rücksicht und Vorsicht leben. Vor all diesen ziehe ich den Hut, die anderen sollten sich lieber einen Job suchen wo sie keine Gefahr für andere sind

    • marko 33 am 24.02.2018 11:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kastriot

      Leider

    • Marlies B am 24.02.2018 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gruss VBZ

      Ich arbite selber für diesen Betrieb, doch diese Aussage finde ich ziemlich frech. Klar ist es für uns Chauffeure/Chauffeusen nicht einfach, das ist auch bei mir so,aber auch bei uns gibt es schwarze Schafe die den behrümten "Schienenblick" haben aber ich denke es ist sowohl von uns im ÖV wie auch von den restlichen Teilnehmern des Strassenverkerhs etwas Vorsicht und gegenseitigen Respekt zu verlangen. Und die Lichtsignale gellten für alle auch für die Fahrradfahrer. Ich bin seit 32 Jahren dabei und bin bis heute Unfallfrei. Also liebe Leute niemand ist perfekt aber seit nicht so egoistisch..

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