Embrach ZH

03. Dezember 2012 11:05; Akt: 03.12.2012 11:19 Print

Viele Fragezeichen nach Mord im Asylzentrum

Nach dem Mord an einem Tunesier im Durchgangszentrum in Embrach ZH ist der Täter zwar verhaftet. Motiv und Hintergründe der Tat liegen aber weiterhin im Dunkeln.

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Die Identität des Mannes, der in der Nacht auf Sonntag im Durchgangszentrum in Embrach ZH erschossen wurde, ist noch immer unklar. Für den mutmasslichen Täter hat der zuständige Staatsanwalt Untersuchungshaft beantragt.

Der 22-jährige Schweizer «anerkennt grundsätzlich, die Schüsse abgegeben zu haben», sagte Staatsanwalt Matthias Stammbach am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Weshalb sich die beiden Männer am späten Samstagabend im Durchgangszentrum aufhielten und was genau sie dort machten, sei Gegenstand der Ermittlungen.

Täter am Wohnort verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich war am Samstagabend kurz vor Mitternacht alarmiert worden, dass im Durchgangszentrum Schüsse gefallen seien. Als die Polizisten dort eintrafen, fanden sie einen am Boden liegenden Mann.

Trotz Reanimationsversuchen erlag das Opfer nach kurzer Zeit seinen Schussverletzungen. Fast gleichzeitig meldete sich der mutmassliche Täter telefonisch bei der Polizei. Er wurde an seinem Wohnort verhaftet.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sabrina Wunderli am 05.12.2012 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht kontrollierbar

    Solche Zusammenstösse werden künftig öfters vorkommen. Die Situation ist nicht mehr kontrollierbar, sagt auch jeder Polizist in den grossen Städten.

  • Mensen am 04.12.2012 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    wen wunderts?

    musste ja mal kommen..und wirt nicht das lezte mal gewessen sein...politik unternimt nix..ev. hat das mädchen es gemeldet...politik macht wieder nix. freund fült sich im stich gelassen und macht halt selber was....leute das wirt noch mehr mals so vorkommen...nur weiter so mit der asylpolitik.

  • Anwohner am 03.12.2012 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ja nicht das erste mal dort !!

    Dass so etwas geschah war nur noch eine Frage der Zeit, was sich Rund um dieses Asylzentrum abspielt ist unvorstellbar aber anscheinend tollerierbar. Probleme am Bahnhof bis zu Unterkunft,Rund um das Heim sind dutzende Anwesend, welche nicht einmal in den Unterkünften wohnen noch überhaupt da zugewiesen sind. Solange die Kapo lieber Verkehrskontrollen im Tal macht statt in den Unterkünften und die Missstände tolleriert werden, wird auch dieser Fall leider nichts ändern.Es ist ja schliesslich nicht die erste Schiesserei in den Unterkünften, eine von dutzenden! Traurig diesmal mit der Todesfolg!

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