Doppelmord in Genf

16. November 2012 18:58; Akt: 16.11.2012 18:58 Print

Waren die Täter Stricher?

Das ermordete Deutschschweizer Rentnerehepaar war brutal geschlagen und dann erwürgt worden. Eine Spur führt ins Milieu der männlichen Prostituierten.

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In diesem Haus ist das Ehepaar tot aufgefunden worden. (Bild: 20 minutes / tpi)

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Die Genfer Polizei hat im Fall der ermordeten Rentner Hildegard und Thomas N. offenbar eine heisse Spur. Diese soll ins Stricher-Milieu führen. Gemäss Angaben von «Le Matin» sollen sich in der Wohnung des Schwyzer Paares im Genfer Vorort Châtelaine zwei Männer aufgehalten haben.

Ausserdem weiss man jetzt, dass die 64-Jährige und ihr 66-jähriger Ehemann von ihren Mördern brutal verprügelt und dann erwürgt wurden. Sie sollen Spuren von Schlägen gegen den Oberkörper und den Kopf aufweisen. Hildegard N. sei zudem halb nackt gewesen, als die Polizei ihre Leiche fand. Sie befand sich offenbar im Wohnzimmer, ihr Mann lag im Gang unter einem Teppich. Die Täter haben zudem einige Uhren und ein wenig Bargeld aus dem Haushalt mitgehen lassen.

Am vergangenen Samstag war die Polizei in die Wohnung des Ehepaars eingedrungen, nachdem die älteste Tochter vergeblich versucht hatte, ihre Eltern zu erreichen. Eine Nachbarin stand zwei Tage zuvor, am Donnerstag, zum letzten Mal telefonisch in Kontakt mit Hildegard N. Das Deutschschweizer Ehepaar, das seit über 30 Jahren in der Wohnung bei Genf lebt, galt als unauffällig und war beliebt im Haus.

(ann)

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