Stadt Zürich

20. Juni 2018 19:06; Akt: 20.06.2018 19:06 Print

Widerstand gegen ein weiteres Formel-E-Rennen

Das Formel-E-Rennen in Zürich war ein voller Erfolg. Für eine zweite Ausgabe im kommenden Jahr regt sich aber bereits Widerstand.

Für den Formel-E-CEO ist Zürich «eine der schönsten Strecken im Kalender».
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Rund 150'000 Fans rund um die Strecke, begeisterte Fahrer und ein spannendes Rennen – das Formel-E-Rennen in der Stadt Zürich war Anfang Juni ein voller Erfolg. Aus diesem Grund taucht Zürich für den 9. Juni 2019 auch schon wieder im Rennkalender der Formel E auf.

Ob das Rennen dann aber auch stattfinden wird, steht noch in den Sternen. Bereits am Rennwochenende hatte die Juso der Stadt Zürich angekündigt, alles daran zu setzen, ein Folgerennen 2019 zu verhindern.

Unzufriedenheit über Auf- und Abbauarbeiten

Doch nicht nur in der Politik regt sich Widerstand gegen ein Rennen im kommenden Jahr. Unter dem Motto «Formel E ade» wollen Bewohner des Enge-Quartiers künftige Formel-E-Rennen auf dem ganzen Stadtboden mit einer Petition verhindern. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, hat diese Petition in den vergangenen Tagen viel Zuspruch bekommen. Grund: Die Unzufriedenheit mit den Auf- und Abbauarbeiten.

So würden auch mehrere Tage nach dem Rennen immer noch Absperrgitter und Betonsockel im Quartier herumstehen. Laut der Stadt Zürich läuft bis jetzt aber alles nach Plan: «Für die Demontage und die Aufräumarbeiten hat die Stadt den Veranstaltern eine Frist bis maximal Ende Juni eingeräumt, sie allerdings dazu angehalten, zügig vorwärtszumachen», sagt Matthias Ninck, Sprecher des Sicherheitsdepartements zum «Tages-Anzeiger». Und auch E-Prix-Sprecher Stephan Oehen bestätigt: «Die gesamte Infrastruktur wird Ende Juni wegtransportiert sein.»

(20M)