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Sado-Maso-Pornografie
28. Oktober 2012 16:39; Akt: 28.10.2012 17:06 Print
Zürcher Polizist und BDP-Politiker verurteilt
von Attila Szenogrady - Ein offenbar perverser Zürcher Stadtpolizist und Embracher BDP-Politiker hat verbotene Brutalo-Videos gesammelt und die entblösste Vagina seiner neunjährigen Stieftochter abgelichtet. Dafür kassierte er nun eine bedingte Geldstrafe von 5400 Franken.

Der festgenommene Polizist war in den Verdacht geraten, da er sich in einer Kampfscheidung befand und getrennt von den Opfern lebte. (Bild: Facebook.com)
Es war am 8. Oktober 2010, als die Zürcher Polizei einen langjährigen Berufskollegen aus Embrach verhaftete. Die Vorwürfe gegen den Ordnungshüter wogen schwer. So soll der BDP-Politiker einen sadistischen Parteikollegen dazu angestiftet haben, seine Ehefrau und seine neunjährige Stieftochter im Internet zur Schlachtung anzubieten. Mit massiven Folgen: So meldeten sich bis zu 40 Leute, welche die Frau und Stieftochter des Polizeibeamten gerne entführen und verspeisen wollten. In einem Fall tauchte ein mutmasslicher Sex-Täter persönlich bei den beiden Geschädigten auf und begehrte Einlass. Glücklicherweise schlug die Mutter die Türe vor der Nase des Besuchers zu. Später erschien ein verdeckter Fahnder der Kantonspolizei Zürich, der den bizarren Kriminalfall ins Rollen brachte.
Bildstrecken Wie spricht man mit Teenager über Pornos?Sieben Jahre für den Haupttäter
Der festgenommene Polizist war in den Verdacht geraten, da er sich in einer Kampfscheidung befand und getrennt von den Opfern lebte. In der mehrwöchigen Untersuchungshaft gab er zu Protokoll, dass er nichts von der perversen Aktion seines BDP-Bekannten gewusst habe. Dieser habe vielmehr auf eigene Faust gehandelt.
Fest steht, dass die Untersuchungsbehörden diese Version nicht widerlegen konnten und den BDP-Politiker am 25. November 2010 aus der Haft entliessen. Im Gegensatz zum Haupttäter, der im letzten Mai vom Bezirksgericht Winterthur wegen mehrfacher Anstiftung zu vorsätzlicher Tötung eine hohe Freiheitsstrafe von sieben Jahren kassierte.
Kein Unschuldslamm
Beim langjährigen Zürcher Polizeibeamten handelte es sich dennoch nicht um ein Unschuldslamm. Der 50-jährige Mann wurde jetzt von der Zürcher Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat wegen mehrfacher harter Pornographie zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 90 Franken verurteilt. Zudem soll er die Verfahrenskosten von über 3000 Franken tragen.
Gemäss dem aktuellen Strafbefehl hatte der erfahrene Stadtpolizist diverse harte pornographische Bilder und Filme gesammelt. Einerseits über sexuelle Handlungen mit menschlichen Ausscheidungen. Andererseits über sexuelle Aufnahmen mit körperlichen Misshandlungen und mit erschreckend erniedrigender Gewalt gegenüber Frauen.
Nackte Vagina der Stieftochter fotographiert
Besonders bedenklich stimmte aber ein eingestandener Vorwurf vom Frühjahr 2010. Damals suchte der Polizeibeamte seine schlafende Stieftochter in ihrem Zimmer auf. Dann zog er der neunjährigen
Schülerin die Unterhose herunter, spreizte ihre Beine und lichtete die entblösste Vagina des Kindes mit einer Digitalkamera ab. Wobei er das Foto anschliessend auf seinem Computer speicherte.
Das Urteil ist rechtskräftig, weshalb von einem vollen Geständnis des BDP-Politikers auszugehen ist. Der Beschuldigte, der in Embrach in der Art eines Kegelvereins einen Sado-Maso-Stammtisch beraten hatte, stand vor seiner Verhaftung kurz vor dem Sprung in den Zürcher Kantonsrat. Nun wurde er in seiner Karriere zurückgeworfen. So wird er von der lokalen BDP-Fraktion nicht mehr getragen und wird wohl auch den Beruf als Polizeibeamter an den Nagel hängen. Allerding soll er immer noch auf der Lohnliste der Stadtpolizei Zürich stehen.

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