Zürich-Seebach

14. März 2018 19:03; Akt: 15.03.2018 10:09 Print

Stadtrat plant 700 neue Wohnungen

Die Stadt Zürich plant auf dem Areal Leutschenbach ein neues Wohnquartier. Das Vorhaben soll bis 2025 realisiert werden.

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Die Familiengärten müssen dem Vorhaben der Stadt weichen: Ab 2021 sollen auf dem Leutschenbach-Areal unter anderem 700 Wohnungen und ein Schulhaus entstehen. (Bild: Juliet Haller)

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Der Zürcher Stadtrat plant auf dem rund 65'000 Quadratmeter grossen Areal Leutschenbach in Zürich-Seebach ein neues Quartier. Ab 2021 sollen 700 Wohnungen, Gewerbeflächen, ein Alterszentrum, ein Schulhaus und ein öffentlicher Park entstehen. Als Richtgrösse für eine komplette Umsetzung nannte Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) das Jahr 2025.

Rund 210 Anträge sind während der öffentlichen Auflage der Gestaltungspläne «Thurgauerstrasse» eingegangen. Aufgrund dieser Rückmeldungen hat die Stadt die Pläne reduziert, auch aus Rücksicht auf das angrenzende Einfamilienhaus-Quartier. Am meisten bewegt habe der Übergang vom geplanten Quartier in die bestehende Nachbarschaft, so André Odermatt.

«Kein Riegel zum bestehenden Quartier»

Um Rücksicht auf das «kleinstrukturierte Einfamilienhausquartier» zu nehmen, sei die erlaubte Gebäudehöhe um ein Vollgeschoss reduziert worden. Einen Riegel gegenüber dem bestehenden Quartier soll es nicht mehr geben. Zudem soll etwa das alte Schützenhaus erhalten und in den neuen öffentlichen Park eingebunden werden.

Weiterhin wären auf dem Areal aber auch drei Hochhäuser mit einer Höhe von bis zu 70 Metern zulässig. Das Thema Schattenwurf sei nochmals geprüft worden, sagt Odermatt. Dabei habe sich gezeigt, dass der gesetzliche Rahmen eingehalten werde.

«Stadt und gemeinnützige Trägerschaften sollen bauen»

Die Stadt beabsichtigt laut Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne), auf einem Teil des Areals selber zu bauen, die übrigen Baufelder werden nach einer Ausschreibung an gemeinnützige Bauträgerschaften vergeben. «Die geplanten Wohnungen sollen einen Beitrag an eine gute soziale Durchmischung im Quartier leisten.»

Die Gestaltungspläne «Thurgauerstrasse» sowie die notwendige Zonenplanänderung gelangen nun ins Stadtparlament. Der Stadtrat hofft auf eine Inkraftsetzung im Jahr 2020. Bis dahin können die bestehenden Kleingärten noch genutzt werden. Ein Konzept für einen Teil-Ersatz der Gärten ist in Arbeit.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gladiator am 14.03.2018 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Untergang

    Ich bin überzeugt, dass es in 10 Jahren ein völliger Verkehrskollaps geben wird! Nur noch Beton und die totale Einwanderung beherrscht unser kleines Land.

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  • Donna M. am 14.03.2018 19:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Dieses zubetonieren der Schweiz ist schlimm.

  • Rabea am 14.03.2018 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso mehr Platz brauchen als nötig?

    Die sollen mal endlich in die Höhe bauen, sonst wird noch mehr zubetoniert. Und zudem kleinere Wohnungen, ich finde keine moderne 1-Zimmerwohnig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • LaCHende am 15.03.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Die linken Zürcher brauchen das

    Besser die Bauhöhenbeschränkung lockern und 2100 Wohnungen bauen. Wie gesagt, Es wird so günstiger und die Leerstandsquote muss über 3% steigen, damit es Druck auf die Mietpreise gibt.

  • Timm am 15.03.2018 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    super

    Der linke Stadtrat macht das sehr geschickt, es werden immer mehr eigene Klientel (Profiteure vom Staat) angelockt und regelrecht herangezüchtet. Natürlich alles auf Kosten der Steuerzahler. Danke vielmals :)

  • Maximilian am 15.03.2018 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    Meine Meinung.

    ich finde es betrifft immer noch Stadt Gebiet und das soll auch urbaner werden, das ist mir recht. Wem es nicht passt, soll aufs Land ziehen.

    • Pippi am 15.03.2018 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maximilian

      Sie sind sicher kein geborener Zürcher! Wem es nicht passt soll auf sLand ziehen! Ich bin in dieser Stadt geboren und muss zusehen, dass es Bergab geht! Alles ist mehr als überfüllt!

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  • Yvonne am 14.03.2018 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht!

    Ich frage mich immer wieder! Wo bleibt die grüne Partei? Man kann doch nicht alles zu betonieren! Ameisen, Käfer usw. wird der Lebensraum weggenommen!

  • Ade du schöne Schweiz am 14.03.2018 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Der helle Wahnsinn

    Man kann nur noch den Kopf schütteln.