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Kravitz-Showcase
24. September 2011 08:11; Akt: 11.01.2012 16:35 Print
«Hallo, ich bin Lenny. Schön, dich zu sehen»
von B.Bendiner und D. Galka - Ein Ledergilet, eine Sonnenbrille, ein paar Musiker – und ein Lenny Kravitz in Toplaune. So muss ein Showcase von 20 Minuten und Samsung sein.
Rund 400 glückliche Ticket-Gewinner klatschten, johlten und sangen sich am exklusiven «The Showcase» mit Lenny Kravitz die Seele aus dem Leib. Der US-Superstar – in bester Laune – feierte mit ihnen.
Bildstrecken New York Fashion Week Video
Clip-Teaser
Lenny Kravitz - Stand
Zu Besuch bei Kravitz im Hotel
Wenige Stunden zuvor, in einem Zürcher Luxushotel: Ein freundlicher, entspannter und geduldiger Lenny Kravitz empfängt einen Journalisten nach dem anderen. Um seinen Hals trägt er die gleichen Glitzerketten, die abends beim Konzert im Scheinwerferlicht funkeln werden. Auch die schwarze Lederhose werden die Besucher in seiner Suite ein paar Stunden später wiedererkennen. Einige Interviews hat der Rockstar, der schon vor knapp 20 Jahren mit hüftlangen Rastalocken und extravaganten Outfits auf sich aufmerksam machte, hinter sich. Man erwartet Verspätungen, tausend Regeln und vielleicht die eine oder andere Starallüre – doch Kravitz bittet nur um ein paar Minütchen Pause. Auch ein Superstar hat eben mal Hunger.
Dann steht der 47-Jährige im Raum. «Hallo, ich bin Lenny. Schön dich kennenzulernen. Soll ich mich hier hinsetzen?» Leonard Albert Kravitzovic, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, macht nicht viel Aufhebens, setzt sich hin und plaudert drauflos: «Ich komme gerne in die Schweiz. Die Energie des Publikums ist grossartig.» Das haben schon tausend andere behauptet. Doch bei Lenny klingts irgendwie sympathischer, weniger abgedroschen. Und er muss es schliesslich wissen: Seit mittlerweile neun Studioalben singt er über zwischenmenschliche Gefühle und den Wunsch nach Frieden. Lenny spricht leise. Ob ihn wohl noch seine Kehlkopfentzündung plagt? Sein Management zumindest musste das Showcase um zwei Wochen, vom 9. September auf den 23. September verschieben: «Nein, nein, mir geht es wieder gut», sagt Kravitz. Er freue sich auf das Konzert im kleinen Rahmen. «Das ist fast so wie früher, als ich noch in kleinen Clubs gespielt habe», erinnert er sich. Das ist lange her. Mittlerweile füllt der New Yorker die grössten Stadien der Welt. «Ich habe Riesenglück, dass ich tun kann, was mir Freude macht», fasst er seine lange Karriere in einer einfachen Formel zusammen. Seine Sonnenbrille wird er erst im Schweinwerferlicht der Bühne absetzen.
Dann wurde alles anders
Abends, kurz nach halb zehn. Bereits über eine Stunde steht Kravitz auf der Bühne. Und das heisst über eine Viertelstunde länger als sonst üblich. Und Lenny feuert einen Hit nach dem anderen ab. «Mr. Cab Driver» (1989), «Are you gonna go my way» (1989), «Let Love Rule» (1989) «Always on the Run» (1991) oder seine aktuelle Perle «Black and White America». So heisst übrigens auch sein neues Album. Klar, die Hits kennt man. Und trotzdem klingt alles ein bisschen anders als sonst. Und genau so will es Kravitz. «Ihr werdet meine Songs so hören wie noch nie zuvor», sagt er am Anfang des Showcases. Auch deshalb war es ein einmaliger Konzertabend.
Fotos vom Event finden Sie hier.




























