Sommer-SpezialSommer-Spezial

Willkommen auf dem Sonnendeck der Schweiz!

Aktuelle Umfrage

17. Juli 2012 09:51; Akt: 17.07.2012 10:22 Print

Postkarte schlägt FacebookPostkarte schlägt Facebook

Zwei Drittel aller Schweizerinnen und Schweizer schicken ihren Liebsten Grüsse aus den Ferien. Erstaunlicherweise bevorzugen die meisten dafür noch immer die gute alte Postkarte.

storybild

Überhaupt nicht exotisch: Die meisten Touristen schreiben lieber eine Postkarte. (Bild: Colourbox/Montage 20 Minuten Online)

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Über 60 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer lassen ihre Familie und Bekannten wissen, wie es ihnen in den Ferien geht. In den meisten Fällen werden die Feriengrüsse mit einer Postkarte verschickt, gefolgt von der SMS. Auch bei jungen Erwachsenen ist die gute alte Postkarte immer noch populärer als Facebook und E-Mail.

Umfrage
Wie versenden Sie ihre Feriengrüsse?
79 %
2 %
5 %
14 %
Insgesamt 344 Teilnehmer

Eine repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch zeigt, dass 69 Prozent der Befragten meistens oder zumindest ab und zu Feriengrüsse verschicken. 31 Prozent sagen, dies nie oder meistens nicht zu tun.

77 Prozent schreiben eine Postkarte

Die beliebteste Kommunikationsform für Grüsse aus den Ferien ist die Postkarte. Von den Befragten, die Feriengrüsse versenden, geben 77 Prozent an, Postkarten zu verschicken. Auf Platz zwei folgen SMS- und MMS-Nachrichten (61 Prozent). Den dritten Platz - allerdings bereits weit zurückliegend - belegt das Telefon (39 Prozent). E-Mails nutzen 26 Prozent, Facebook 18 Prozent.

«Schon länger etablierte und traditionelle Kommunikationsformen haben klar die Nase vorn», sagt Jonas Grossniklaus von comparis.ch. «Zudem fällt auf, dass die Schweizer nur ausgewählte Empfänger aus den Ferien grüssen möchten und nicht hunderte Freunde und Bekannte, wie dies mit Facebook oder Blogs möglich ist».

Facebook bei Jungen beliebter

Je nach Alter gibt es deutliche Unterschiede in der Art, wie Feriengrüsse verschickt werden. So nutzen die Befragten zwischen 15 und 29 Jahren Facebook, E-Mails und überraschenderweise auch Briefe häufiger als die restlichen Befragten. Zudem sind SMS-Nachrichten sowie das Telefon bei dieser Altersgruppe signifikant beliebter als bei den über 50-Jährigen.

Hingegen verschicken die Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich weniger Postkarten als die über 30-Jährigen. «Jugendliche und junge Erwachsene sind mit dem Internet aufgewachsen. Die Hemmschwelle, damit aus den Ferien zu berichten, ist somit wesentlich tiefer als bei den älteren Befragten», sagt Grossniklaus. Die Postkarte ist aber mit 69 Prozent auch bei den unter 30-Jährigen die klare Nummer eins für Feriengrüsse.

Jeder Fünfte geht in den Ferien regelmässig online

Ob man überhaupt elektronische Feriengrüsse verschicken kann, hängt davon ab, ob man in den Ferien das Internet nutzt. 45 Prozent nutzen das Internet während ihres Urlaubs nicht. 11 Prozent aller Befragten geben an, dies während ihrer Ferien täglich oder fast täglich zu tun. 10 Prozent surfen immerhin mehrmals pro Woche im Netz.

Jeder Dritte geht gelegentlich online. Auch hier unterscheiden sich die Antworten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen von den restlichen Befragten. Die unter 30-Jährigen nutzen das Internet in ihren Ferien häufiger. Nur 27 Prozent dieser Altersgruppe geben an, während den Ferien gar nicht im Netz zu surfen.

Männer öfter im Internet als Frauen

Die männlichen Befragten nutzen das Internet während den Ferien deutlich häufiger als die Frauen. 15 Prozent der Männer geben an, während des Urlaubs täglich oder fast täglich zu surfen. Bei den weiblichen Befragten ist der Anteil derer, die so häufig surfen, mit 7 Prozent nicht einmal halb so gross. Zudem gibt es auch deutlich weniger Männer (37 Prozent), die in den Ferien gar nicht online sind, als Frauen (54 Prozent).

Wer in den Ferien im Internet surft, macht dies in erster Linie mit dem Smartphone (40 Prozent). 22 Prozent gehen mit einem Laptop online und nahezu gleich viele mit einem Computer des Hotels (21 Prozent). Eher eine untergeordnete Rolle spielen Tablet-Computer wie das iPad (9 Prozent) und Internet-Cafés (7 Prozent).

«Mit einem Smartphone kann man bequem unterwegs online gehen und zum Beispiel Touristeninformationen abrufen. So überrascht es nicht, dass das Smartphone auch in den Ferien rege genutzt wird», erklärt Grossniklaus. «Im Ausland ist dabei aber Vorsicht geboten: Surfen mit einem Schweizer Handy ist dort massiv teurer als hierzulande.»

Für die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Link im Auftrag von comparis.ch Ende Juni telefonisch 1209 Personen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren aus allen Landesteilen befragt.

(hag)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
  • Andrea Rimensberger am 17.07.2012 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Hoch auf die Postkarten

    Ich sende lieber Postkarten aus den Ferien, mir gefällt das und meistens nehme ich eine oder zwei (unbeschriftete) Postkarten als Souvenir nach Hause. Per Facebook, E-Mail oder SMS finde ich sehr unpersönlich und kalt. Und ich bin 24 Jahre alt.. Aber ich schreibe auch lieber jemandem einen Brief anstelle einer FB-Nachricht oder einer E-Mail.

  • Dani Rohrer am 17.07.2012 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    einbrecher

    man sollte die ferienabwesenheit generell nicht über facebook publik machen. kann böse überraschungen nach ferienende mit sich bringen. nämlich dann, wenn dank der abwesenheitsbestätigung auf facebook eingebrochen wurde.

    • nachbar am 17.07.2012 13:23 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      ist bei dem von neben an letzte woche passiert

    einklappen einklappen
  • Miara am 17.07.2012 10:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Also wir haben eine Postkartenwand ich freue mich jedesmal wenn diese weiterwächst.. Und ja ich bin 22.. Also auch die Jugend liebt sie noch

Sommerspecial aktuell