Afrika-Cup

30. Januar 2012 21:33; Akt: 30.01.2012 21:43 Print

Sudan auf Kosten Angolas weiterSudan auf Kosten Angolas weiter

Am letzten Vorrundenspieltag der Gruppe B hat sich der Sudan für die Viertelfinals des Afrika-Cups qualifiziert. Der Sudan siegte 2:1 gegen Burkina Faso und profitierte von der Schützenhilfe der Elfenbeinküste.

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Zambia gewinnt zum ersten Mal den Afrika-Cup. Das Team mit YB-Stürmer Emmanuel Mayuka (2.v.r.) besiegt die Elfenbeinküste nach Pentaltyschiessen mit 8:7. Der französische Trainer Herve Renard hatte auf die richtige Auswahl gesetzt. Die Fans danken es ihm. Mayuka kann es kaum glauben: Er wird als Afrika-Cup-Sieger zu den Young Boys zurückkehren. Grenzenlose Freude bei den Siegern. Malis Kicker im Freudentaumel: Sie holen sich im Spiel gegen Ghana den dritten Platz. Daraufhin gibts ein Freudentänzchen. Auch die Fans machen mit. Dieser Anhänger der ghanaischen Nationalelf fand das Ganze allerdings weniger lustig. YB-Stürmer Emmanuel Mayuka kam, sah und traf. Der 21-Jährige schiesst das 1:0 für Sambia in der 78. Spielminute ... ... und wird danach von seinen Teamkollegen gefeiert. Sambia steht nach 1974 und 1994 zum dritten mal im Final des Afrika-Cup. Für die Elfenbeinküste geht es im Endspiel am Sonntag um den zweiten Sieg beim Afrika-Cup. Die «Elefanten» besiegen Mali im Halbfinal mit 1:0. Der 24-jährige Gervinho (Arsenal) sichert seinem Team mit dem 1:0 den Finaleinzug. Die Drogba-Fans werden auch am Sonntag wieder alles für ihr Idol geben. Grosszügige Aktion: CAF-Generalsekretär Hicham Amrani verteilt Final-Tickets an Kinder. Mit etwas seltsam anmutenden Übungen bereitet sich Sambia am Ruhetag auf den Halbfinal vom Mittwoch vor. Ausgespannt sollten sie gegen Ghana jedenfalls antreten können. Ein kleines Kunststück zur Auflockerung. Ghana darf sich nach dem Umweg über die Verlängerung über den Einzug ins Halbfinale freuen. Für Tunesien ist derweil das Turnier zu Ende. Für Tunesien ist das Turnier zu Ende. Dieser Ghana-Fan scheint Hilfe von oben in Anspruch zu nehmen - mit Erfolg. Nach der Halbfinal-Quali wird gefeiert Auch Mali schafft den Sprung in die Runde der letzten vier. Gabuns Traum ist ausgeträumt. Das Viertelfinal gegen Mali brachte viel Spannung. Die Entscheidung fiel erst im Penalty-Schiessen - zugunsten von Mali. Dieser Gabun-Fan freut sich im Vorfeld auf das Viertelfinal gegen Mali. Auch für Mali sind viele Supporter angereist. In Abidjan war die Freude über den Sieg der ivorischen «Elefanten» gross. Es wurde auf den Strassen gefeiert. Didier Drogba freut sich über seine Treffer, die der Elfenbeinküste den Einzug ins Halbfinal sichern. Neben zwei Treffern ging aber auch ein vergebener Penalty auf das Konto von Drogba. Die Stimmung bei den Fans war beim Viertelfinal zwischen der Elfenbeinküste und Äquatorialguinea gut. Die erste Viertelfinal-Begegnung trugen Sambia und der Sudan aus. Am Ende durfte Sambia jubeln. Sie gewannen 3:0. Ob die Frisur von Gabuns Pierre Eymerick Aubameyang für den Viertelfinal Glück bringt? Sein Mannschaftskollege Lloyd Palun setzt auf die gleiche Masche. Guinea-Fans salutieren von der Tribüne. Malis Seydou Keita braucht eine Abkühlung. Seine Fans veranstalten ein Tohuwabohu und haben Spass daran. Die Äquatorialguiner Juvenal Edjogo-Owono und Iban Iyanga mit lustigen Kopfball-Spielchen. Eine komische Gesichtsmaske. Aber Hauptsache Spass... Ein Gabun-Fan freut sich über den Viertelfinal-Einzug seines Teams. Und dies erst noch als Gruppensieger. Gabuns Präsident scheint sich nicht gerade prächtig zu amüsieren. Ein Künstler malt den Schwarzen Panther von Gabun an eine Hauswand. Geht schon fast als Kunstwerk durch: Ein Anhänger von Niger. Fröhlicher Elfenbeinküste-Fan: Ohne Verlustpunkt und ohne Gegentor sind die «Elefanten» in den Viertelfinal eingezogen. Auf Kosten von Angola: «Warum spielt ihr denn so gut», scheinen die Angolaner zu fragen. Im Viertelfinal steht dafür der Sudan, dessen Spieler des öfteren äusserst rigoros zur Sache gehen. Ausverkauft sind die Spiele in Äquatorialguinea und Gabun offenbar nicht. Senegal-Fans ... sind farbenfrohe Leute. ... sind farbenfrohe Personen ... ... und arbeiten auch mit den Frisuren. Gabun trainiert für einmal vor dem Hotel. Sambias französischer Trainer Hervé Renard führt nach der Viertelfinal-Qualifikation einen Siegestanz auf. Die Fans von Äquatorialguinea waren vor der Partie gegen Sambia (0:1) noch guten Mutes. Ghanas Konditionstrainer Grbovic Milan zeigt seinen Schützlingen wies geht. Ebendiese Schützlinge sind mässig begeistert. Dieser Guinea-Fan kam mit einer Maske ins Stadion. Er tat es ihm gleich. Fans aus Gabun beim Tanzen. Choreographie einer gabunischen Tanzgruppe. Buntbemalter Körper eines Niger-Fans. Dieser Fan von der Elfenbeinküste hat auch Freude, wenn er hinter Gitter zuschauen muss. Welchen Ball soll ich nehmen? Keiner zu klein, ein Fussballfan zu sein, ist wohl das Motto dieser marokkanischen Familie. Viel Regen sorgte in Bata vor der Partie zwischen Lybien und Sambia für viel Arbeit. Das Spiel konnte erst mit 75 Minuten Verspätung angepfiffen werden. Helfer versuchten den Platz mit Besen und Pappschildern trockenzulegen. Die Partie endete 2:2. YB-Spieler Emmanuel Mayuka spielt sich mit seinem zweiten Treffer für Sambia in den Fokus. Jubeln durfte aber vor allem Äquatorialguinea. Der Aussenseiter besiegte Senegal und qualifizierte sich als erstes Team für die Viertelfinals. Ein riesiger Erfolg für die Nr. 151 der Fifa-Weltrangliste. Die Fans von Botswana präsentierten sich vor der Partie gegen Ghana ganz in weiss. Die Supporter von Ghana kleideten sich viel farbenprächtiger. Ghanas Sully Muntari bereitet sein Knie für den Trainingseinsatz vor. Ein Senegal-Fan beobachtet das Training des Teams. Mit voller Puste gibts die besten Vuvuzela-Klänge. Diese Frau ist eine Anhängerin von Niger. Coole Brille. Ein Fan mit Ziegenhörnern um den Hals gibt es wohl nur in Afrika. Hauptsache es hilft. Frisch verliebt in den Niger: Könnte man anhand der Brille jedenfalls meinen. Ein Tänzer zeigt in der Pause eine spektakuläre Salto-Darbietung. Vor dem ersten Spiel von Co-Gastgeber Gabun werden Hunterte von Luftballonen in den Himmel gelassen. Gabun setzte sich im ersten Spiel der Gruppe C gegen Niger schliesslich mit 2:0 durch. Hier das Tor von Pierre Aubameyang zum 1:0. Am Abend gewann Tunesien (mit den FCZ-Spielern Chikhaoui und Chermiti) gegen Marokko mit 2:1. Keine Angst: Die Fans der Elfenbeinküste kamen trotz strikter Sicherheitskontrollen rechtzeitig ins Stadion. Dort durften sie mit ihren Lieblingen jubeln. Die «Elefanten» setzten sich gegen den Sudan knapp mit 1:0 durch. Der Torschütze hiess Didier Drogba, der ansonsten im Abschluss aber sündigte. Die Fans von Äquatorialguinea haben sich fürs Eröffnungsspiel in Montur geworfen. Auch auf dem Platz machte der erstmalige Afrika-Cup Teilnehmer eine gute Figur. Dank einem späten Treffer besiegte die Nzalang Nacional Libyen mit 1:0. Diese Anhängerin schaut trotzdem etwas finster drein. Im zweiten Spiel des ersten Tages setzte sich Sambia überraschend mit 2:1 gegen Senegal durch. YB-Stürmer Emmanuel Mayuka traf zur frühen Führung. Mit Pauken und Trompeten fand zuvor die Eröffnungsfeier Estadio de Bata statt. Teodoro Obiang Nguema, Präsident von Äquatorialguinea, darf die «wichtigen» Worte sprechen.

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Die vorzeitig für die K.o-Phase qualifizierten Ivorer siegten gegen Angola 2:0, obwohl sie inklusive Didier Drogba neun Stammspieler schonten und treffen nun auf den überraschend so weit vorgestossenen Co-Gastgeber Äquatorialguinea. Der Sudan, dank besserer Tordifferenz in extremis vor Angola, spielt nun gegen Sambia.

Afrika-Cup in Gabun und Äquatorialguinea. Gruppe B. Letzte Vorrundenspiele.

In Malabo:
Elfenbeinküste - Angola 2:0 (1:0).

In Bata:
Sudan - Burkina Faso 2:1 (1:0).

Schlussrangliste: 1. Elfenbeinküste 9. 2. Sudan 4 (4:4). 3. Angola 4 (4:5). 4. Burkina Faso 0.

(si)

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